Die neuen Statistiken zur Ab- und Zuwanderung sind draußen. Die erwarte ich immer mit Spannung denn mich wundert das diese Zahlen gerade in den letzten Jahren so im Stillen aufgearbeitet und präsentiert werden ohne das sich jemand die Kernfrage stellt „warum verlassen so viele Menschen unser Land?“.

Ich meine, die Zahlen sind katastrophal, nicht nur das Deutschland massivst die Geburten fehlen und das nun seit 18 Jahren, auch die Zuwanderung von Ausländern läuft eher schleppend (von einer sinnvollen Integration der wenigen, ganz zu schweigen), zu allem Überfluss verlassen die deutschen nun auch noch massenhaft ihr eigenes Land. Seit vielen Jahren nun schon in Folge, jagt ein Rekord in der Abwanderung der deutschen den nächsten. Falls die Zahlen mal stagnieren, spricht man schon von einer Entspannung. So sagten im letzten Jahr über hunderttausend deutsche nimmer Wiedersehen. Das Problem dabei ist die Dunkelziffer. Die vom Statistikamt erfassten haben sich ordnungsgemäß abgemeldet und den Wohnsitz offiziell ins Ausland verlagert. Die Masse jedoch verlässt das Land ohne großes Tamtam und lässt den deutschen Wohnsitz als Reißleine und Rückkehrversicherung bestehen. Einer Schätzung zufolge sollen so allein im Jahr 2006 etwas mehr als eine Million Menschen tatsächlich gegangen sein. Der Schaden für Deutschland ist beträchtlich schließlich fehlt der Konsum, das Geld, die qualifizierte Arbeitskraft von einer Million Menschen. Aber zurück zum Anfang- Warum? Sollte das nicht die Politik und die verbleibenden Menschen alarmieren? Sollte man sich nicht fragen ob Deutschland tatsächlich sich so herunterkommen ist, das man eher darüber nachdenkt woanders neu an zu fangen anstatt zu hoffen hier tut sich noch was? Eine sofortige Intervention ist notwendig um das weitere Ausbluten des Landes zu verhindern. Das jedoch fordert erst einmal eine seriöse, öffentliche Auseinandersetzung mit den Zahlen und der Gründe dafür.

Ich für meine Person kenne allen in meinem Umfeld 8 Personen oder Familien die bereits weg sind, oder in Kürze Land verlassen werden. Die Ziele sind Israel, England, Spanien und die USA. Alle sind eben wie ich überzeugt, dass da das Leben allemal lebenswerter ist als in Deutschland. Und Sie? Überlegen sie mal. Wie viele kennen sie die vom auswandern reden, träumen oder es bereits getan haben… oder wie steht es um Sie selbst…?

Die Herbstblätter fallen im wunderschönsten rot und gelb, so wie jedes Jahr. Bald wird der Schnee beginnen zu rieseln, deine wohlig warm verpackten Schritte knirschend auf dem Weg. Alsbald wird auch erneut die Sonne beginnen die Tage zu verlängern, die Schneeglöckchen aus dem harten Winterboden zu ziehen. Die Bäume werden wieder, in leichtem, zerbrechlichem Grün erblühen, bis der extatische Tanz der Sonne, die Farben kräftigt. Die Kirschen reifen, die Sonne scheint unablässig heiß auf uns herab und auch dieser Tanz wird erschöpft im rotbraunen Farbenspiel des Herbstes enden.

Beende den Kreislauf der Gewohnheit, greife was dir wirklich am Herzen liegt und breche auf.

Nicht was hinter die liegt, nicht was du hattest, auch nicht was du wolltest aber nie bekamst zählt mehr. Du bist allein. Du allein zählst und was noch aus dir werden wird. Erkenne die Unberechenbarkeit des Lebens als Chance. Niemand weiß was kommen mag, aber du kannst wissen was du bekommen möchtest und es versuchen zu verwirklichen. Viel kann schief gehen, du kannst dich schwer verletzen, falsche Entscheidungen treffen, verlaufen, doch ist der Preis für den Weg um ein vielfaches Wertvoller als der Preis des Stillstandes.

Beende das Warten, beginne zu laufen, weit weit weg von dem was dich hindert frei zu sein.

Schaue dich an, werde dir deiner Stärken bewusst, fördere sie und vergiss den Rest. Entdecke deine Moral, deine tiefsten Wünsche und verfeinere sie. Bedenke, was dir wichtig ist in deinem Leben, beginne zu kämpfen um das was du hast und erarbeite dir das was dir fehlt. Verschließe dich den Zweiflern und Kritikern des Lebens. Allein du hältst es in deinen Händen, es gibt nichts was du nicht im Stande wärst zu erreichen.

September 2006


Wie geil ist das denn…
Wie jedes Jahr, sitzen auch im Moment mal wieder, für zwei oder drei Tage dutzende Abgesandte von vielen vielen Ländern in Dublin zusammen, um den Einsatz von Streubomben zu ächten. Man muss sich das so vorstellen. Länder die zur zeit keinerlei Krieg haben, die sich keine Streubomben leisten können, keinen Bedarf haben oder kein Geld damit verdienen, schicken für zehntausende Euro Leute in ein tolles Hotel mit Vollpension. Dort können sie sich dann mal richtig den Wanst vollschlagen und labern zwei Tage lang rum, um am Ende auf den vorher eh schon festgelegten Nenner zu kommen „wir ächten (ja genau so drücken die das aus) den Einsatz von Clusterbomben“. Das Papier unterkritzeln dann alle und fliegen First Class wieder nach Hause. Toll! Zum einen ist das ganze völlig sinnlos, weil weder die Waffenfabriken in Deutschland, noch die Militärs in den USA, auch nur die winzigste Notiz von dieser Ächtung nehmen. Warum auch…
Zum zweiten muss ich gestehen, ich bin ein Streubomben Fan. Denn nichts ist so effektiv gegen ganze Militärkonvois, wie eine Hand voll Streubomben. Mit einer herkömmlichen Bombe könnte man einen Konvoi nie so präzise ausschalten. Vielleicht ein Fahrzeug, aber eben nicht den kompletten Konvoi mit Mann und Maus. Was gibt es also dagegen einzuwenden? Es ist halt wieder typisch links/grün/europäisch. Es wird geächtet bis die Schwarte kracht.
Die Länder die Streubomben einsetzen oder herstellen, sind nicht mit vor Ort, warum auch. Interessant finde ich aber, dass dieses Thema in Deutschland so stillschweigend vorbei ziehen gelassen wird… Scheint sich eben nicht zu vertragen, den bösen Kampf gegen den Terror zu verteufeln, wenn einem bewusst wird das er mit deutschen Waffen geführt wird….

Wieder einmal gelingt es dem unglaublich perfekten Europa, eine Nachricht gegen den Modefeind USA immer und immer wieder auf zu bereiten, zu verfälschen und für die eigene Propaganda ein zu spannen. Diesmal ist es eine besonders erschütternde Nachricht: „500 Kinder sitzen im Irak in US Gefängnissen“. Diese Meldung ruft sofort die empörten Linken, Amnesty und sonstige nutzlose kommerzielle Propagandaclubs auf den Start: „es sei schockierend, dass die USA hunderte Jugendliche gefangen hielten und deren Rechte als Kinder nicht schützten“, so der ACLU Vorsitzende. Die Vertreter anderer, vorrangig europäischer Verbände und Vereine schließen sich jubelnd an.

Ich hätte da einen kurzen und knappen Vorschlag dem zu begegnen und Millionen von Dollar in der Unterbringung zu sparen die den USA fehlen. Man gibt den armen Kindern, einfach ihr Hab und Gut wieder, das bei der Verhaftung meist aus Kalaschnikow, Handgranaten oder gar einem Sprenggürtel bestand. Anschließend setzen wir diese armen Kinder in einen Flieger und quartieren sie in den Häusern der sich beschwerenden Organisationen ein. Ich wäre gespannt wie ein Flitzebogen, ob es den neuen Ziehvätern und Müttern unmittelbar nach Ankunft der armen Kinder gelingt, mit Kuschelpädagogik deren Gehirne zu korrigieren bevor diese den Sicherungsstift ziehen können…

Gestern wurde ich darauf angesprochen, wieso ich in fast jedem Post hungernde Menschen in der Welt erwähne, ob das denn nicht ein wenig „too much“ wäre. Die Frage hat mich im Prinzip sehr amüsiert und so möchte ich meine Antwort darauf direkt hier geben.

Alle Probleme die ich hier so äußerst harsch aufgreife, münden nämlich am Ende genau in Afrika. Die Probleme des gut genährten Wohlstandsdeutschen sind hohe Spritpreise, Strafzettel oder drohende Arbeitslosigkeit (das nennt er dann Existenzangst). Das es ihm als arbeitslosen dutzend fach besser geht als der Masse der Menschen in der Welt, vergisst er dabei. Die Menschen hier haben sich abgewöhnt in Ereignisketten zu denken, man denkt lieber rein Ereignisbezogen. Das führt dazu, dass er den Schutzzaun vor palästinensischen Selbstmordattentätern Scharf verurteilt, oder ihn mit der Berliner Mauer vergleicht. Die eigene Mauer in Gibraltar, mit Natodraht verhangen und durch Wachtürme geschützt, kennt keiner. Die 2 toten muslimischen Kinder, die in Ramalah gezielt und in letzter Sekunde getötet wurden und in Wahrheit Selbstmordattentäter waren, gehen hier ewig durch die Presse. Die kaltblütig abgeknallten Schwarzen in Gibraltar oder die monatlich hunderten ertrunkenen Afrikaner die es an Europas Küsten treibt sind nicht der Rede wert. Dabei gibt es einen herben Unterschied. Ein Land wie Israel verteidigt sein Leben. Europa seinen Wohlstand. Dabei liegen die Probleme Europas genau wie Afrikas auf der Hand! Europa gehen die Menschen aus, es produziert zu viele Lebensmittel (die die EU aufkauft und wegschmeißt) und ist in der industriellen Fertigung auf dem Rückzug. Afrika hat zu viele Menschen, zu wenig zu essen und braucht dringend Bildung um selbst produzieren und seine Bodenschätze ausbeuten und vermarkten zu können. Wenn Europa also nicht halb so feige wäre, würde es denn Überfluss an Nahrungsmitteln für eine kurze Dauer von vielleicht 2 Jahren nach Afrika schicken. Mit den Millionen Litern und Kilos an Tomaten, Milch, Getreide usw. kann immens geholfen werden. Die europäischen Grenzen müssen für afrikanische Flüchtlinge geöffnet werden. Das bringt uns sofort Arbeitskräfte, ebenso wundern neue Jobs entstehen die die ersetzen die der Preisverfall an den Märkten vernichtet. Schon kurze Zeit später kann der schwarze Kontinent aufblühen. Statt um Kriege um Essen, können sich die Menschen um Entwicklung und Bildung kümmern. Entwicklung und Bildung heißt, weniger Krankheiten, geringere Geburtenraten, Wohlstand, Selbstversorgung. Selbstverständlich wären die dann billigeren, aus Afrika importierten landwirtschaftlichen Produkte eine Bedrohung für hiesige Arbeitsplätze. Aber mal ehrlich, niemand hat was gegen Wettbewerb und fallende Preise. Kaputtgehende Arbeitsplätze könnten sofort ersetzt werden durch neue Arbeitsplätze auf denen unser echtes Know How liegt. Denn ein wachsender, sich entwickelnder Kontinent wie Afrika brauch Stahl, Kräne, Solartechnik, Kraftwerke und mal ehrlich… das haben wir doch drauf oder?

Insofern kann man Europa aufgrund der geografischen Nähe, der bisher gemachten Fehler und dem Überfluss an Ressourcen, eine Hauptverantwortung für die Situation Afrikas zu schieben.

Was wir tun müssten ist einfach nur reagieren. Dazu hat keiner den Mut, weil es Veränderung bedeutete aber jeder der das Problem verstanden hat, hat die Pflicht das Bewusstsein der anderen dafür zu sensibilisieren, denn für allein im letzten Jahr 10 Millionen wegen medizinischer Unterversorgung gestorbener Kinder, kann man mehr tun als die jährliche Ablassspende an UNICEF zu Weihnachten.

Da haben wir es wieder. Deutschland und die europäische Nahostpolitik sind einmal mehr gescheitert und verantwortlich für schon verwirkte und zu Grunde gehende Menschenleben.
Zwischen Vorhaltungen, innigen, wenn auch nur verbalen, Freundschaftsbekundungen, Waffenlieferungen an Feinde und wüsste Beschimpfungen bis hin zu boykottaufrufen gegen Israel wurden nach dem letzten Libanon-Israel Konflikt eine kleine deutsche Marineflotte in den betreffenden Mittelmeerraum entsandt um so Waffenlieferung extremistischer Gruppen an die Grenzen Israels zu unterbinden. Die Welt erkannte die Sinnlosigkeit des Unterfanges sofort. Denn wie stoppt man mit mittelschweren Kreutzern dutzende Meilen vor der Küste, kleine Schlauboote die direkt am Strand entlang Waffen transportieren_ Die deutsche Propaganda überspielte das größtenteils. Wieder einmal war die Rede von besonderer Verantwortung, Pflicht zum Frieden und noch anderes bla bla. Nach diesem so wirksamen Schutz ist es nun wieder soweit. Die Hisbollah hat sich, oh Wunder, besser aufgerüstet als vor dem Krieg. Außerdem haben Sie gelernt das es besser wäre aus dem Libanon ihrem Land, gegen Israel zu operieren anstatt wie 2006 aus Libanon, einem Land in dem sie sich nur verschanzen. Also hat die blutige Machtübernahme im Libanon begonnen. Es wird ein kurzer aber blutiger Bürgerkrieg folgen, die Hisbollah gewinnen und am Ende kann die Hisbollah ungestört vom gesamten Libanon aus Angriffe gegen Israel koordinieren. Die deutsche Flotte indes, merkt noch immer nichts von Waffenlieferungen, wie auch, spätestens wenn es dort wieder brenzlig wird, kann man die Schiffe ab ziehen. Die Presse wird dann vermelden wie Ä…erfolgreich der Einsatz doch war und wie viele tausend Frachter man vor der Küste des Libanons kontrolliert hat. Waffen wurden nie gefunden, was ein eindeutiges Zeichen für das erstarken der demokratischen Kräfte ist. Ein zwei Jahre später wird Israel wieder geballt zurück schlagen müssen um sich der täglichen Angriffe aus dem Libanon auch nur für kurze Zeit zu erwehren. Die Verurteilung Europas ist uns schon heute sicher.

Und während man diese Zeilen liest, erreicht gerade wieder eines der kleinen, wendigen, gut motorisierten Schlauchboote sein Ziel. Mich würde es nicht wundern, wenn einmal mehr die Waffen an Bord, deutscher Fabrikation sind…

Eine Schlange dieser Art bildet sich sobald die Temperatur über die 20Grad Marke klettert, alltäglich vor einer Eisbude in Chemnitz, die noch ein Relikt längst vergangener Tage ist.

Nicht etwa das es in Chemnitz nur hier Eis gäbe, man meint nur hier schmeckts am besten und stellt sich mit Engelsgeduld 30min. nach einer Kugel Eis an.

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Die kleine aber feine Ökobewegung der siebziger und achtziger, mit ihren klischeehaften Wollpullis,ist nun schon seit vielen Jahren in vielen Ländern nicht mehr nur Minderheit, sondern regierungsfähige Massenbewegung. Ökoläden, Windräder, Solarplatten auf Eigenheimen, Biodiesel und Erdgasfahrzeuge, sind aus unserem Kulturkreis schon lange nicht mehr weg zu denken. Dabei hat die grüne Bewegung ihren früheren Kerngedanken “ Auch die Natur mal selber machen zu lassen“ völlig aus den Augen verloren und ist damit selbst zur ernsthaften Gefahr für das globale Klima geworden. Anstatt eine ruhige, logische Bestandsaufnahme zu erarbeiten um dann, in Ruhe adäquate Langszeitmaßnahmen zu beschließen, wird wild verboten, verändert, korrigiert und der ökologische Teufel an die Wand gemalt. Jedes laue Lüftchen für das nicht sofort eine Erklärung gefunden wird, ist Zeichen der globalen, klimatischen Apokalypse. Jeder der sich gegen den sofortigen, neuerlichen Eingriff in die Natur stellt, wird verbal gesteinigt. Die grüne Bewegung ist endlich angekommen, kommerzialisiert und in das Meinungsbild der Massen integriert.

Dass es normale Klimaveränderungen, wenn auch für uns Menschen extremen Ausmaßes gibt, will keiner wissen. Die Erkenntnis, dass die Menschheit früher wie heute, der sich wechselnden Mär aufsitz, es komme morgen eine neue Eiszeit- Verwüstung- oder komplette Überschwemmung des Planeten, wäre natürlich wenig geschäftlich und politisch von Nutzen.

Kein Zweifel, der Eingriff des Menschen in die Natur der letzten 150 Jahre ist gravierend und hat Folgen für das Bild der Erde. Nur, die Erde ist tausendfach stärker als wir, sie überlebt uns garantiert und ist gerade dabei, die ihr zugefügten Veränderungen zu verarbeiten und sich ihr entsprechend an zu passen. Nur langsam kommen am Rande der Propagandamaschinerie auch ganz langsam Studien vorbei, dass die nun stattfindende Vollbremsung der Ökos zu einer noch krasseren Reaktion der Erde führen wird. Denn die Erde braucht eines…, Zeit und die hatte sie um auf die Umweltverschmutzung zu reagieren. Der nun plötzlich in Europa abfallendende CO2 Spiegel kommt so rasch und so überraschend, dass die Erde das nun erst einmal verstehen muss, dass jetzt mal wieder andere Menschen regieren…