Seit Wochen müht sich die deutsche Gesellschaft vergeblich an der Dienstwagenaffäre der Ulla Schmidt ab, doch was gibt es da eigentlich zu diskutieren? Es ist die deutsche Justiz die besagt das ein Vergehen ein Vergehen ist, unabhängig davon wie schwer, es muß geahndet werden. Sicherlich steht einem deutschen Minister der Dienstwagen uneingeschränkt zu, doch anstatt sich in Diskussionen zu verlieren, ob der Einsatz des Dienstwagens nun 3.500€ oder 9.900€ gekostet hat sollte man sich einfach 2 folgende Feststellungen zu Gemüte führen.

Die Tatsache das:

  1. ein Dienstwagen 5.000km an den Urlaubsort geschickt wird, obwohl man selbst geflogen ist und man vor Ort Botschaftsfahrzeuge in Anspruchnehmen kann

und

  1. nicht eben nur ein Fahrzeug 5.000km weit transportiert wurde, sondern auch der Chauffeur, dessen Kind und Sicherheitspersonal

entspricht in etwa dem was man landläufig als „Bereicherung“, oder „Mißbrauch“ bezeichnet. Allem vorran ist es noch dumm und angesichts der Situation in der sich Deutschland befindet moralisch einem Politiker nicht entsprechend. Was gibt es hier also zu debatieren? Versucht man mal wieder was aus zu sitzen? Frau Schidt krallt sich mit aller Macht an ihren Stuhl. Doch eines ist klar, in einer funktionierenden Demokratie gäbe es nur den Rücktritt.