Für alle die es nicht wissen, EPG ist eine elektronische Programmzeitschrift. Die empfängt man, meist über den Reciever des Satelitenfernsehens und kann so eben sehen was als nächstes läuft und was der Inhalt der Sendung ist.

Gestern bei „Menschen bei Maischberger“ hat mir das EPG eine recht interessante Genrebeschreibung abgegeben. Nämlich Horror/Fantasy/Sience Ficition. Frag ich mich nur was in der gestrigen Sendung in der die ehem. dt. Aussenminister geladen waren, für wen stand. Sandra Maischberger für Horror? Joschka Fischer für Sience Fiction? Steinmeier für Fantasy? Oder ganz anders…

EPGText

Mein heißgeliebter „Dicker“, unser Chrysler Grand Voyager hat ein Problem an seinem großem Herzen, dem Motor. Die Reparatur dessen scheint jedoch so teuer zu werden, dass es sich lohnt darüber nach zu denken, ein Kameradenschwein zu werden, die Umweltprämie ab zu greifen und unseren treuen Gefährten verschrotten zu lassen. Um mich wenigstens mal ein wenig zu informieren, hatte ich also schon Montag begonnen Autohäuser nach einem würdigen Nachfolger unseres Busses ab zu suchen. Mit dem Gedanken im Kopf, mir ein Auto kaufen zu wollen, wähnte ich mich in Autohäusern sicher und dachte auch willkommen zu sein, aber weit gefehlt. In ausnahmslos allen in Chemnitz und Freiberg angesteuerten Verkaufsstellen wurde ich von auffällig wiederlich gegelten und dreist unhöflichen Verkäufern zusammen gestutzt. „Alle würden jetzt, wegen der Prämie, Autos kaufen“, man „hätte zu viel zu tun“, „keine Zeit“, „müsse erst mal Pause machen da der Stress so groß sei“.

Als ich dann doch irgendwann die Gnade eines dieser schmierigen Typen fand wurde sich fast schon über mich lustig gemacht, wie ich denn dazu kommen würde, hier in diesem Autohaus ein Fahrzeug erwerben zu wollen. Es wäre alles ausverkauft und basta. Ich hätte früher kommen müssen, oder solle eben ein Auto bestellen das dann im Juli geliefert wird. Die Nachfrage ob sich denn nicht noch ein gammeliger Jahreswagen auf dem Hof befinde wurde mit einem an Wucher grenzenden Angebot quittiert. Am Ende habe ich dann noch einen Händler gefunden der freundlich und ehrlich war. Zwar in Oelsnitz, aber immerhin. Der konnte mir auch prompt das gewünschte Fahrzeug anbieten. Jetzt muss ich aber erst mal drüber schlafen und dann schauen wir weiter.

Unabhängig davon ist mir jedoch klar geworden warum es denn Autohäusern so scheiße geht. Es langt eben nicht einen Glastempel für 5 Millionen in die Landschaft zu setzen und Hauptschüler mit einem Monatsgehalt von 3.000EUR aus zu statten. Es kommt nicht nur auf ein schmieriges lächeln und das denken an die eigene Provision an, sondern auf Ehrlichkeit und wirkliche Freundlichkeit. Darüber hinaus. Wenn es der Branche ja zweifellos so schlecht geht, warum mault man dann die Kunden an wenn doch mal viele da sind? Kommt man da nicht besser mal richtig ran zu klotzen?

Aber so ist es eben in Deutschland häufig bei großen Konzernen. Top Gehalt, Viel Urlaub, bei 28 Stunden Woche und dann maulen wenn man mal ne halbe Stunde länger machen muss. Unter diesem Aspekt kann man die Finanzkrise als reinigendes Sommergewitter verstehen.

Die Tatsache, der englischsprachige Horrorfilm „Elmstreet“, eine „Ulmenstraße“ bezeichnet, wurde mir erst vor einigen Monaten beiläufig bewusst. Das es in unserer Ulmenstraße, wie auch in der Filmvorlage der achtziger Jahre spuken könnte, ja, das glaube nun auch ich.

Meine Frau kam schon kurz nach dem Einzug auf die Idee, denn wir konnten irgendwie in unserem neuen Schlafzimmer nie so recht einschlafen. Obwohl wir beide nicht besonders ängstlich sind, befiel einen nachts in diesem Haus immer so ein schauriges Gefühl. Das wurde am Anfang natürlich noch dadurch bekräftigt, das außer uns nur ein zweiter Mieter im Haus was. Der Rest des Hauses stand noch frisch renoviert leer.

Wenig später kamen nachts noch eigenartige Knarzgeräusche dazu. Andere Mieter berichten noch heute von nachts, mysteriös klappernden Zwischendecken. Einmal mussten sogar die starken Männer des Hauses zusammen getrommelt werden um den Dachboden zu untersuchen. Mitten in der Nacht dachten nämlich die im Dachgeschoß wohnenden studierenden (A. das ist nur für dich :-)) Schritte auf dem Boden zu hören. Letzten endes konnten wir nichts Außergewöhnliches entdecken.

Gesteigert wurde diese Adrenalin treibende Aktion wenige Monate später. Eben wieder die Studierenden aus dem Dachgeschoß, vernahmen abends im Treppenhaus einen plötzlich hinter Ihnen stehenden zerzausten alten Mann. Sie bekamen es mit der Angst zu tun und rannten in ihre Wohnung. Der alte Mann hat das Haus nicht verlassen. Finden konnte ich, der wieder gerufen wurde um „zu gucken“ ihn auch nicht. Dafür wäre ich um ein Haar mit der Polizei kollidiert die von den Studenten gerufen wurde. Unser freund und Helfer, der erst mich für den fremden Eindringling hielt, konnte im Keller ein paar Flaschen Bier sicherstellen und schob dem Zwischenfall einem Obdachlosen zu, der vermutlich in unserem Haus Unterschlupf gesucht hatte. Der letzte Beweis blieb aber bis heute aus.

Später dann, erschütterte ein mysteriöser Todesfall im Dachgeschoß die Hausgemeinschaft. Danach war eine ganze Weile Ruhe in der Gruselulme. Bis letzes Wochenende. Eine Mietpartei, die bisher noch nie mit vermeintlichen Gruselgeschichten in Erscheinung getreten war wurde morgens halb sieben von Geräuschen geweckt. Der Herr des Hauses (wieso müssen eigentlich immer wir Männer gucken, ist die Emanzipation noch nicht so weit, oder was?) wollte der Ursache der Geräusche auf den Grund gehen und sah einen fremden Mann in seinem Flur stehen. Der jedoch verschwand so schnell wie er scheinbar gekommen war. Man konnte ihn noch das Treppenhaus hinunter laufen hören, dann war Ruhe. Aus dem Haus ist dieser mysteriöse Mann jedoch nicht gelaufen, das konnte aus den Fenstern noch beobachtet werden.

Was ist nun dran am Elmstreethorror? Alles Halluzinationen? Treibt wirklich ein Obdachloser sein Unwesen? Meines Erachtens ist die ganze Geschichte mal was für X-Faktor, oder eben einen Geisterjäger…

Und was meint ihr?

Es war einmal ein kleines Dorf auf dessen Marktplatz eines Tages ein Fremder erschien und laut bekannt gab, dass er für jedes gefangene Eichhörnchen 10 Euro bezahlen würde.

Die Leute aus dem Dorf wussten, dass es große Mengen an Eichhörnchen in ihren Wäldern gab und sie machten sich fleißig auf, die Tiere zu fangen und der Fremde kaufte tausende davon auf. Doch irgendwann gab es immer weniger Eichhörnchen und es wurde schwieriger welche zu fangen, so dass die Dorfbewohner wieder ihrer normalen Arbeit nachgingen.

Da gab der Fremde bekannt, dass er ab sofort die Eichhörnchen für 20 Euro pro Stück kaufen würde und erneut zogen die Leute des Dorfes auf die Jagd nach den flinken Baumbewohnern.

Bald gab es wirklich kaum noch Eichhörnchen und nach einer weiteren Erhöhung des Angebots durch den den Fremden auf 25 Euro pro Stück, gab es gar keine mehr und die Menschen gingen zurück auf ihre Felder und zu ihren Bauernhöfen.

Jetzt stellte sich der Fremde auf den Marktplatz und rief, dass er ab sofort 50 Euro pro Eichhörnchen zahlen würde. Aber, da er dringend in die Stadt müsse, werde sein Assistent in der Zwischenzeit die Geschäft für ihn übernehmen. Gesagt, getan.

Doch als der Assistent am nächsten Tag auf dem Marktplatz die Dorfbewohner zusammenrief hatte er eine n neuen Plan. Er hob die Plane von den Käfigen in denen alle Eichhörnchen gefangen waren und rief:
„Ich verkaufe euch die Tiere für 30 Euro pro Stück.“
Ein wütendes Gemurmel ging durch die Menge. „Aber!!“ rief der Helfer weiter.
„Aber!!! Wenn mein Chef morgen aus der Stadt zurück kehrt, könnt ihr ihm die Tiere für 50 Euro pro Stück wieder verkaufen.“

Die Dorfbewohner rasten los, kratzten alles Geld zusammen, das sie finden konnten und kauften alle Eichhörnchen für ein paar Milliarden Euro zurück.

Den Fremden oder dessen Assistenten hat danach niemand wieder gesehen; dafür aber jede Menge Eichhörnchen.

Und jetzt geneigter Leser verstehen Sie, wie der Hilfsplan zur Rettung der Banken funktioniert…

Vor ein paar Tagen ja, hatte eine US Astronautin ihre Werkzeugtasche bei Aussenarbeiten an der ISS Raumstation verloren.

Nicht das diese Aktion nicht eh schon cool genug wäre, die Tasche umkreist jetzt die Erde und ist von uns aus sogar mit einem Fernglas zu sehen.
Das einzige was man dazu braucht, ist wie gesagt das Fernglas, klaren Himmel und die Uhrzeit wann das Ding auftaucht, ansonsten sucht man sich ja dämlich.

Die Seite www.spaceweather.com hat diese Werkzeugtasche nun als Satellit aufgenommen. Man muß dort nur seinen Ort eingeben und schon sieht man wann die Tasche wieder vorbei kommt.

Dumm nur das Chemnitz nicht gelistet ist, dafür aber jedes andere dämliche Kuhkaff. Irgendwann bin ich auf die Idee gekommen nach unserem Ortsteil „Kassberg“ zu suchen. Der war natürlich nicht verzeichnet. Dafür fand ich aber „Karl-Marx-Stadt“.

Na wenn das mal nix is. Die typen wissen heut schon wann in der Zukunft eine Werkzeugtasche vorbeirauscht, aber das Karl-Marx-Stadt schon seit 18 Jahren Chemnitz heißt, is an denen wohl vorbei gegangen …

Ich werde immer aufgezogen, dass ich keine Farben erkennen würde. Nicht das ich ne Rot/Grün Schwäche hätte, doch ist eben für mich grau, eben grau und nicht anthrazit. Lila ist Lila und nicht Aubergine und so weiter und so fort.

Zum Geburtstag wurde mir daher das Kinderbuch „Schweinchen lernt Farben“ geschenkt.
Im Web bin ich nun auf einen besonders anspruchsvollen Farbtest gestoßen- im wahrsten Sinne des Wortes- das Ergebnis war verheerend 🙂

Wer traut sich?
Postet ruhig euer Ergebnis in den Comments