Schulden zahlt ab jetzt der Staat

Nach den Banken bekommen nun wahrscheinlich auch noch Konzerne der Automobil-, später sicherlich auch der Chemie- und Stahlindustrie, Geld aus den Töpfen des Staates.
Jedem der genügend Lobbyisten in Berlin sitzen hat, winken damit nun Milliardenhilfen. Was dabei verschwiegen wird ist, dass ein paar Milliarden für die Commerzbank oder Opel kaum reichen werden, deren Zusammenbruch zu verhindern. Es dauert eben etwas länger oder man schießt später eben mehr Geld nach.
Einer wird dabei völlig vergessen. Der Privatmann und der Mittelständler. Das sind aber eben genau die Gruppen, die für den Konsum oder den Arbeitsplatzerhalt der Massen ausschlaggebend sind.

Angeregt durch die Aktion „Schulden zahlt jetzt der Staat“ von www.kanalb.org habe ich mal ein Formular zur Beantragung von Hilfsgeldern erstellt. Wie Herr Glos oft betont hat, langt bei den Banken ein formloser Antrag. Also sollte das bei uns auch der Fall sein.

Ladet euch das Formular runter und faxt es an das Wirtschaftsministerium. Mailt diesen Text und den Anhang an so viele Menschen wie möglich, damit allen die Chance gegeben wird mit zu machen.

9 Kommentare

  1. Formular werde ich mal herunterladen und faxen. Als Bürger der Arbeitenden Bevölkerung mit Steuerklasse I benötige auch ich bares.
    Gruß aus dem Norden

  2. …schon mal http://www.milliardenhilfe.de angekuckt?

    Dort lässt sich schon seit einiger Zeit ein Brief an unseren werten Finanzminister herunterladen mit dem wir Arbeitskraftbesitzer/innen das uns zustehende Geld einfordern können (http://milliardenhilfe.de/wp-content/uploads/steinbrueck_30_web.pdf).

    Aber umso mehr Briefe, desto besser 😉

    Das Video von kanalb (und die Party in der commerzbank-filiale) stehen übrigens im Kontext dieser Initiative.

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