Archive for the ‘israel’ Category

Dreyfus reloaded?

Da man als Mensch jüdischen Glaubens gleichzeitig auch ein politischer Attaché Israels ist, bin ich seit Tagen damit befasst die vermeintliche Mordaktion des israelischen Geheimdienstes (Mossad) an einem Hamas Führer in Dubai zu kommentieren.

Ganz vorweg möchte ich fest stellen, das ich es toll finde, dass das israelische Ministerium solche Sachverhalte wie immer weder dementiert, noch bestätigt. Jedes Wort wäre ja eh falsch. Faktisch ist es bislang noch alles andere als erwiesen dass der Mossad hinter dieser Aktion steckt doch die Welt hat ihre Meinung gebildet. Es wird kein Gedanke daran verschwendet, das die doch schon dilettantische Aktion eigentlich auch Pali- Intern initiiert sein könnte und Spuren absichtlich auf Israel weisen könnten- wie auch immer.

Doch voraus gesetzt Israel steckt tatsächlich dahinter, was soll eigentlich die Aufregung? Wenn man einmal die bösen israelies und die gute Hamas außen vor lässt, bleibt eine ganz einfache, logische Sachlage übrig:

Ein im Krieg befindliches Land, tötet auf feindlichem Boden, einen Ranghohen Soldaten. Tja, kommt vor.

Ist die ganze Geschichte nun noch aufregender denn das „friendly fire“ von Nato Truppen bei denen im Irak dutzende Zivilisten umkamen? Schlimmer als die fälschlicherweise abgefeuerten Schüsse auf Zivilisten an einem Checkpoint durch die Bundeswehr? Oder kriegerischer als die Tanklasteraffäre?

Nein. Wo gehobelt wird fallen Späne. Und erwischt hat es ja diesmal auch weder einen heiligen, noch einen Zivilisten. Who cares?

ein Meister des Wortes

Hendryk M. Broder hat sich in der Sache des Bundesverdienstkreuzes für die Antisemitin Langer eingeschaltet. Das Ergebnis kann man hier lesen…

120.000 Pali Kinder in Terrorcamps

Hamas-Sommerlager: Kinder spielen Schalit-Entführung nach
GAZA (inn) – In den von der Hamas organisierten Sommerferienlagern werden Kinder immer wieder gegen Israel, aber auch gegen die Fatah-Partei aufgehetzt. Entsprechendes Kampftraining ist an der Tagesordnung. In diesem Jahr spielten die Kinder die Entführung des israelischen Soldaten Gilad Schalit vom Juni 2006 nach.

Die Show fand bei der Abschlussfeier in einem der Sommerlager statt. Anwesend war auch Hamas-Führer Osama Masini. Dieser führt im Auftrag der radikal-islamischen Gruppe die Verhandlungen um die Freilassung Schalits. Das berichtet die Tageszeitung “Jerusalem Post” am Montag. Eigenen Angaben zufolge liegen der Zeitung mehrere Fotos von der Veranstaltung vor.

weiterlesen via israelnetz.com

Das ist ja spitze, wenn 120.000 Pali Kinder schon so früh zum Terroristen geschult werden, machen Zugeständnisse seitens Israel ja echt Sinn.

eine ernstgemeinte Frage

Mal eine ernstgemeinte Frage an die Gutmenschen, ultra-liberalos, linken und grünen da draußen.
Bei der Kriegsoffensive der Bundeswehr in Afghanistan wurde in den letzten Tagen ein unbewaffneter jugendlicher  von deutschen Soldaten erschossen, weil er sich trotz Warnungen nicht vorsichtig genug einem Checkpoint genähert hatte.

Meiner Meinung gibt es da natürlich kein Problem. Wenn Deutschland Kriegsgebiet wäre und ich trotz Warnschüsse auf einen Checkpoint zu rase (bei dem man vielleicht eher Schritttempo wählen sollte), muss ich natürlich damit rechnen das Großkalibrige Munition an meine Frontscheibe klopft…

Doch exakt(!) dieselbe Situation spielte sich mehrfach in Israel und im Irakkrieg ab. Jedesmal lief die europäische Propagandamaschinerie an und verurteilte aus Schärfste. Amnesty International kam aus seinen extremistischen Höhlen gekrochen und schrie „Kriegsverbrechen, Kriegsverbrechen“ und alle hatten nur Kopfschütteln übrig für die unmenschlichen Gräueltaten der mordlüsternen israelischen und amerikanischen Untermenschen…

Erkennt ihr also nicht spätestens jetzt, dass mit zweierlei Maß gemessen wird? Schämt ihr euch angesichts dessen nicht für so manche Aussage?

Stoppt den illegalen Siedlungsbau…?

Egal mit wem man spricht, jeder hat eine Antwort auf die Nahostfrage. Jeder hat das Patentrezept in der Tasche und jeder weiß, dass selbstverständlich Israel den Anfang machen muss, damit es Frieden mit den Terroristen gibt. Natürlich weiß auch jeder gute westliche Bürger, das dazu Israel als erstes den „illegalen“ Siedlungsbau stoppen muss. Diese häufige Propagandalüge kann man schön an einem brandaktuellen Beispiel entlarven.

Palästinenserpräsident Abbas hatte nämlich erst kürzlich Hussein Obama gebeten in einer solchen Frage zu intervenieren. Dieser reagierte auf Anfrage des Terroristenführers sofort und bestellte den israelischen Botschafter ein um ihn dazu zu zwingen den Siedlungsbau in Ostjerusalem zu stoppen.

Soweit, so gut, doch bevor jetzt einige sich schon anziehen um gegen den jüdischen Agressor auf die Straße zu gehen, hier die Erklärung was einmal mehr als „Siedlungsbau“ deklariert wurde:

Nämlich der private Wohnungsbau (20 Wohneinheiten) des jüdischen Milliardärs Irwin Moskowitz, im Ostjerusalemer Stadtteil. Der hatte das Grundstück Anfang der achtziger Jahre von einem Muslimischen Bürger erworben…

Also Muslim oder Jude, hin oder her, für mich als Demokrat kann ein Jude in einem muslimischen Land, ein Muslim in einem jüdischen Land, einfach jeder wie er will Land erwerben und darauf auch bauen was er will.

Natürlich müsste man nach dem Willen von Amnesty International den bösen Juden sofort enteignen, doch wo wohnen dann die Millionen Muslime in Israel, wenn niemand mehr Häuser bauen und vermieten darf?

Wenn man ein klein wenig- nur ein klitzeklein wenig- vernünftig ist. Wenn man auch nur eine Spur Demokrat ist, was hält man nach dem lesen dieser Stellungnahme noch von dem sagenhaften “breakingsilence” Bericht?

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Zu neuen Vorwürfen gegen die israelische Armee
Die israelische Armee nimmt zu dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation „Das Schweigen brechen“ über das Verhalten von Soldaten während der Militäroperation im Gaza-Streifen wie folgt Stellung:

Der Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) bedauert die Tatsache, dass noch eine weitere Menschenrechtsorganisation Israel und der Welt einen Bericht präsentiert, der auf anonymen und pauschalen Aussagen basiert, die weder auf Einzelheiten noch Glaubwürdigkeit hin untersucht wurden. Zudem hat die Organisation den Israelischen Verteidigungsstreitkräften den minimalen Anstand verweigert, ihnen den Bericht vorzulegen und somit zu erlauben, die Aussagen vor seiner Veröffentlichung zu prüfen. Dies geschah unter Verleumdung der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und ihrer Kommandanten.

Um sicher zu gehen, dass die Behauptungen, die in diesen Zeugenaussagen aufgestellt wurden, in korrekter Weise behandelt werden, sollte die Organisation „Das Schweigen brechen“ diejenigen, die sie aufgestellt haben, dazu anhalten, wirklich ihr „Schweigen zu brechen“ und den Israelischen Verteidigungsstreitkräften spezifische Beschwerden vorzulegen, statt sich hinter pauschalen und anonymen Äußerungen zu verschanzen.

Einige der der Zeugenaussagen des Berichts wurden den Israelischen Verteidigungsstreitkräften durch die Medien bekannt gemacht, wonach sie der Militärgeneralanwalt einer vorläufigen Prüfung unterzogen hat. So wie es auch bei den Zeugenaussagen, die vor einigen Monaten an der Rabin-Militärakademie gemacht wurden, der Fall ist, beruht eine beträchtliche Anzahl der Zeugenaussagen in diesem Bericht auf Hörensagen und mündlicher Überlieferung. Die meisten der Aussagen sind anonym und lassen identifizierende Details vermissen, die es den Israelischen Verteidigungsstreitkräften erlauben würden, sie zu prüfen, zu bestätigen oder zurückzuweisen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte haben die Operation Gegossenes Blei nach acht Jahren kontinuierlichen Raketenbeschusses auf Gemeinden in Südisrael begonnen, der das Alltagsleben dort schwerwiegend beeinträchtigt hat. Während der Operation haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte die Terrororganisation Hamas erfolgreich bekämpft und dadurch Israels Abschreckungskraft erhöht und die Sicherheit in dem Gebiet wiederhergestellt.

Die Entscheidung der Organisation „Das Schweigen brechen“, derartige Zeugenaussagen zu veröffentlichen, erweckt Zweifel, ob die Organisation wirklich eine glaubwürdige und ernsthafte Untersuchung der aufgestellten Behauptungen wünscht, wie es innerhalb der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte Norm ist. Wir bedauern, dass dies nicht das erste Mal ist, dass die Organisation in dieser Weise agiert hat.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind verpflichtet, jeder ihr bekannt gewordener Behauptung, die durch Fakten gestützt ist, nachzugehen, so wie es unmittelbar im Anschluss an die Operation Gegossenes Blei geschehen ist. Auf Befehl von Generalstabschef Generalleutnant Gabi Ashkenazi wurden fünf Untersuchungen von Spezialisten auf diesem Gebiet zu verschiedenen Aspekten der Operation, einschließlich spezifischer Vorfälle, durchgeführt. Zusätzlich untersuchen die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte andere Vorfälle, die sich auf individuelle Behauptungen beziehen. Wie bereits veröffentlicht worden ist, hat die Militärpolizei in zahlreichen dieser Fälle Ermittlungen aufgenommen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte erwarten von jedem Soldaten und Kommandanten, die das Gefühl haben, eine Verletzung der Befehle und Vorschriften erlebt zu haben, sich mit allen diesbezüglichen Fakten an die zuständigen Behörden zu wenden, dies gemäß ihren rechtlichen und moralischen Verpflichtungen. Diese Pflicht ist umso wichtiger, wo die vermuteten Rechtsverletzungen Nichtkombattanten Schaden zugefügt haben.

Dieser Grad an Professionalität und Integrität sollte von jeder Einrichtung, Organisation oder Vereinigung erwartet werden. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind der gründlichen Untersuchung aller Behauptungen verpflichtet, wenn ausreichend Informationen dafür vorliegen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte operieren auf der Grundlage kompromissloser ethischer Werte. Diese werden die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte auch weiterhin bei jedem Einsatz leiten, auch unter komplizierten und schwierigen Bedingungen. Vor und während der Operation Gegossenes Blei wurden die Truppen streng über die Kommandos und Befehle unterrichtet, denen sie zu folgen hatten, und auch über das internationale Kriegsrecht. Aus veröffentlichten Zeugenaussagen, einschließlich derer in diesem bericht, sowie aus von den Israelischen Verteidigungsstreitkräften zur Operation durchgeführten Untersuchungen geht klar hervor, dass die Soldaten in Übereinstimmung mit dem internationalen Recht und den ihnen erteilten Befehlen agiert haben, und dies trotz komplizierten und schwierigen Kämpfen.

Addendum

Der Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte bittet die Medien um Aufmerksamkeit in Hinsicht auf einige methodische und ethische Fragen diesen Bericht betreffend:

1. Der Bericht, der den Israelischen Verteidigungsstreitkräften weniger als 24 Stunden vor seiner Veröffentlichung zuging, basiert auf Zeugenaussagen, die entscheidende Identifizierungsmerkmale vermissen lassen:

a. Die herangezogenen Zeugen wurden in keiner Weise identifiziert, noch nicht einmal durch Initialen, so wie es in den Medien normalerweise bei anonymen Zitaten üblich ist.
b. Weder der militärische Rang noch die Position zur Zeit der behaupteten Vorfälle werden genannt.
c. Weder die Einheit noch die Art der Einheit (regulär, Reservisten) werden genannt.

2. Der Bericht teilt nicht mit, in welcher Weise die Zeugenaussagen gesammelt worden sind – ob direkt per Interview oder indirekt per Post oder Email. Es ist unklar, ob es einen oder mehrere Interviewer gegeben hat, ob die Zeugen individuell oder in Gruppen befragt worden sind.

3. Es wird nicht mitgeteilt, wie die Glaubwürdigkeit der Aussagen geprüft wurde:

a. Man kann nicht wissen, ob die Aussage von einem Soldaten gemacht wurde oder von jemandem, der sich als Soldat ausgegeben hat.
b. In Bezug auf die in den Aussagen beschriebenen Vorfälle werden weder Zeitangaben (Datum, Uhrzeit) noch Ortsangaben gemacht.

Stellungnahme von Verteidigungsminister Ehud Barak

„Jegliche Kritik an den Israelischen Verteidigungsstreitkräften von dieser oder jener Organisation ist unangebracht und verfehlt. Wenn jemand Kritik, Informationen oder Schlussfolgerungen vorzubringen hat, so bringe er sie zu mir, dem Verteidigungsminister des Staates Israel, und der israelischen Regierung, die die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte angewiesen hat, in den Gemeinden im Süden wieder Ruhe herzustellen.“ Er fügte hinzu: „Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind die moralischste Armee der Welt, und sie handeln gemäß dem höchsten ethischen Code.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 15.07.09)
Ich habe mal vorsorglich die gesamte Stellungnahme veröffentlicht. Es ist schliesslich nicht an zu nehmen das die deutschen Qualitätsmedien diese aufgreifen.

Breaking the Silence

Wie schon in einem Kommentar zum Gaza-Krieg Teil II erwähnt, wurde am heutigen Tag der „BreakingtheSilence“ Bericht einer linken israelischen Organisation veröffentlicht bei dem die „furchtbaren“ Gräueltaten des Gazakrieges beleuchtet wurden. Dass öffentliche israelische Untersuchungen vorher von Kriegsverbrechen nichts finden konnten, interessiert in diesem Bericht niemanden. Im Gegenteil- 55 Soldaten (aus mehreren zehntausend Kriegsteilnehmern) stilisieren teilweise völlig nachvollziehbare Kriegssituationen zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit hoch.

Für die deutsche, israelfeindliche Propagandamaschinerie ist der Artikel, der international natürlich kaum Bedeutung findet, ein gefundenes Fressen. Doch wenn man in die Materie einsteigt, sich die Aussagen durchliest findet man nichts, das man angesichts der Situation nicht nachvollziehen könnte.

Bevor ich die kargen Argumente zerpflücken will, möchte ich darauf hinweisen das es sich bei dem Gebilde Palästina nicht um ein Land handelt, es gibt auch keine offizielle Armee, wodurch es keine klassischen Kombattanten gibt. Wikipedia sagt dazu:

Kombattanten sind nach dem humanitären Völkerrecht Personen, die unabhängig von der Rechtmäßigkeit des Konflikts zu Kriegshandlungen berechtigt sind. Sie haben Anspruch auf eine Behandlung nach den Regeln der Genfer Konventionen. Sie können allerdings bestraft werden, wenn sie Kriegsverbrechen begehen. Sie verlieren den geschützten Kombattantenstatus, wenn sie nicht unterscheidbar von Zivilpersonen kämpfen, ihre Waffen nicht offen tragen oder die Uniform des Kriegsgegners tragen.

Stattdessen hat man es dort mit einem Haufen „Terroristen“ und „Zivilisten“ die den Terror direkt oder indirekt unterstützen zu tun. Egal ob Frau, Kind, oder Mann- jeder ist ein potenzieller Selbstmordattentäter- ein Märtyrer eben…

Hier nun im Folgenden 2 der größten im Bericht erwähnten, unheimliche Kriegsverbrechen der israelischen Armee:

Beispiel 1:
„…die Erschießung eines alten Mannes. Mehreren Aussagen zufolge irrte der durch die Nacht. Die Soldaten geben an, sie hätten ihn “etwa 150 bis 200 Meter weit weg” von palästinensischen Häusern entdeckt, in denen sich eine israelische Einheit verschanzt hatte. Für “abschreckendes Feuer” habe der Kommandant vor Ort kein Okay gegeben. Damit ist gemeint, im Radius von 30 Grad daneben zu zielen, um jemanden zur Umkehr zu bewegen. Schließlich sei der Alte weniger als 20 Meter vom Haus entfernt gewesen, was als “Nullreichweite” gilt. Er habe unbewaffnet gewirkt, “als ob er Schutz oder Essen suchte oder unter Drogen stand”. “Wir hatten eine Menge Alarm wegen der Gefahr von Selbstmordattentaten. Also mussten wir den Kerl niederknallen.”

Der alte Mann wurde erschossen. Furchtbar- zweifellos. Doch wenn man genauer hinsieht findet man Aussagen von wesentlich mehr als den im Bericht erwähnten 55 Soldaten die logischerweise sagen:

“Wir hatten eine Menge Alarm wegen der Gefahr von Selbstmordattentaten. Also mussten wir den Kerl niederknallen.”

Was bitte ist daran unnormal? Ein Mann stolpert im Krieg, sinnlos übers Schlachtfeld und wird erschossen da es sich zum einem enorm hohen Prozentsatz um einen Sprengstoffattentäter handelt. Selbiges „Kriegsverbrechen“ ist kürzlich durch britische Soldaten im Irak verübt worden nachdem Soldaten auf ein sich schnell näherndes Fahrzeug das Feuer eröffneten- es starben 1, oder 2 Kinder…

Tja, Krieg ist sicherlich nicht schön. Aber wenn ich 1918 betrunken über das Schlachtfeld von Verdun gestolpert wäre…

Beispiel 2:
Oft wird von Einsatz der Jonny Prozedur gesprochen, bei der “In jedes Haus, in das wir eindrangen, haben wir erst einen ,Johnny’ geschickt.” Der musste herausfinden, ob sich darin Bewaffnete versteckten. Falls ja, feuerten Panzer und Kampfhubschrauber Raketen auf das Haus. “Danach musste wieder der Palästinenser rein, um zu melden, ob die Kämpfer erledigt sind.” Bisweilen habe man “von den Johnnys auch verlangt, mit dem Vorschlaghammer ein Loch in der Mauer aufzuhauen” – der Eingang konnte ja vermint sein.

Was ist daran wieder verkehrt? Soll doch der friedliebende Palästinenser als Beweis dass er kein Terrorist ist- in SEIN Haus- vor gehen! Wenn er nichts zu verbergen hat – wo ist das Problem? Falls er aber eben doch weiß, das er sein Haus vermint hat- tja dann ist es um ihn auch nicht schade. Soll doch 10-mal lieber ein Terrorist bei dem Versuch andere zu töten, getötet werden als einer unserer Soldaten. Oder etwa nicht? Würde diese Prozedur hier jemand in Frage stellen wenn sein Kumpel Soldat wäre? Wohlgemerkt wurden vorrangig die Hausbesitzer als Johnnys ausgewählt… (das verschweig die Propaganda oft)
Über diese zwei Beispiele hinaus berichten die 55 Täter (deren Identität lustiger Weise geschützt bleibt) über mutwillige Zerstörung, herausgerissene Schubladen und Diebstahl in Wohnungen der Palästinenser. Auch hier muss man die Kirche im Dorf lassen. Sicherlich ist eine herausgerissene Schublade eine Schweinerei- aber eben kein Kriegsverbrechen. Dazu gehört auch eine gehörige Portion Vernunft. Schaut euch mal bei einer Feier mit Freunden um, lehnt euch zurück und mustert jeden eurer Kumpels. Stellt euch nun vor, dass aufgrund vieler unschöner Ereignisse, ihr nächstes Jahr um die Zeit alle im Kampfeinsatz seid. Ihr seht viele Gräuel und müsst Dinge tun die ihr euch heute nicht vorstellen könnt. Wenn ich das tue, sehe ich so einige in meinem Umkreis die „überschnappen“, Wut haben, frustriert sein werden oder zu ganz anderen Menschen werden würden. Damit können sie falsch reagieren. Das ist nicht schön und muss geahndet werden. Einzelfälle bleiben es trotzdem und eine mutwillige Zerstörung, weil jemandem die Sicherung durchgebrannt ist findet man im harmlosen Falkland Konflikt, wie auch bei einer Übung in einer Bundeswehr Kaserne, im Yugo Krieg und so eben auch im Gaza Konflikt…

Doch die Propaganda versucht hier mal wieder nichts weiter wie Menschen wie du und ich zu Mordlüsternen, Kinderschlachtenden Subjekten zu degradieren und das ist angesichts der Situation der Menschen in Israel pervers!

Schockierend, was wir so alles unterstützen…

Suicide bomber’s children watch live reenactment of their mother’s death on Hamas TV

Ynet
Published: 07.10.09, 09:09 / Israel News

Educating the children: A children show on Hamas’ TV network aired a special episode last week dedicated to female suicide bomber Reem Salah al-Riyashi.
The Palestinian woman blew herself up at the Erez Crossing in 2004, killing four Israelis.

Producers invited al-Riyashi’s children to the show, so they can see a live reenactment of their mother’s death in the terror attack. The shows host, a bear called Nasour, invited “martyr Riyashi’s children” to enter the studio, before they proceeded to watch a video accompanied by music.
The video features a woman building a bomb as her daughter watches. The child then asks: “Mom, what are you carrying in your arms instead of carrying me? Is it a toy or a gift for me?” The mother does not respond and is seen leaving the house, as her daughter sings to her: “Come back soon, mom.”
Later, the child in the video is seen watching a report about the bombing on television. “Instead of carrying me, you carried a bomb in your arms,” the child says. “Only now I know what was more important than us.”
The video proceeds to show the suicide bomber standing at an IDF roadblock near soldiers; a few moments later, the figures disappear in thick smoke as an explosion ensues. As the clip was playing, the camera focused on the two young children, stunned in the face of a video depicting their mother’s death.

Feind hört mit

In Europa wird so gern das Bild des Kinderfressenden Juden gezeichnet, der aus seinem Unrechtsstaat heraus unschuldige muslimische Flüchtlingslager und friedliche Nationen angreift und besetzt. Umso erfreulicher die Nachrichten aus dem von Freiheitskämpfen aufgewühlten Iran, das die dortigen Menschen den israelischen Kol Israel Sender lauschen um an Informationen im eigenen Land zu kommen. Das zeigt einmal mehr das falsche Bild des Westens über die wahren Verhältnisse im nahen Osten, auch zeigt es einmal mehr, das die europäische Politik aufs falsche Pferd gesetzt hat, wenn Sie den Ausführungen islamistischer Terroristen und Mullahs mehr glaubt, denn denen der einzigen Demokratie dort unten…

Todeszone Gaza?

Die Operation „Gegossenes Blei“ des israelischen Militärs im letzten Gazakrieg sitzt den europäischen Gutmenschen noch immer in den Adern. Wenn sie denn noch Tränen hätten würden sie täglich welche, um das von Juden angerichtete Elend unter den muslimischen Terroristen Unterdrückten, vergießen. Eine interessante und nachdenklich stimmende Wahrscheinlichkeitsrechnung zu dem Thema habe ich im Bibelforum gefunden:

Immer noch gibt es hier und da Äußerungen, in denen Israel im Zusammenhang mit der Operation »Gegossenes Blei« im Gazastreifen Völkermord vorgeworfen wird. Nach aktuellen Schätzungen betrug die Wahrscheinlichkeit für einen palästinensischen Zivilisten, bei dieser Militäroperation ums Leben zu kommen, etwa 0,03 Prozent.

Meiner Berechnung liegt die Einwohnerzahl des Gazastreifens von 1,5 Millionen und die vorläufige Zahl von 1338 Kriegstoten zugrunde, von denen etwa ein Drittel Unbeteiligte gewesen sein sollen — eine Unterscheidung, die naturgemäß nicht leichtfällt, da die Hamas ja keine reguläre Armee ist und ihre Mitstreiter die Waffen — und damit den Kombattantenstatus — nach Belieben aufnehmen und ablegen.

Ich möchte dieser Zahl von 0,03 Prozent nun einmal die Wahrscheinlichkeit gegenüberstellen, als garantiert unbewaffnetes in Deutschland gezeugtes Kind bei einer Abtreibung ums Leben zu kommen: Sie liegt — je nachdem, welche Schätzungen der Abtreibungszahlen man zugrundelegt — zwischen 15 und 30 Prozent. Selbst bei der allervorsichtigsten Schätzung* ist die Wahrscheinlichkeit, mitten im »friedlichen« Deutschland bei einer Abtreibung umzukommen, 510 mal höher, als im Gazastreifen während einer Militäroperation umzukommen, setzt man die höhere Zahl an, so beträgt die Wahrscheinlichkeit sogar fast das Tausendfache. Darüber hinaus ist beim Vergleich zu berücksichtigen, daß die zurückliegende Militäroperation nur einige Wochen andauerte, der Abtreibungswahnsinn jedoch Tag für Tag und Jahr für Jahr.
Der gefährlichste Platz auf der Welt ist eben nicht in einem chinesischen Kohlebergwerk, nicht als Schiffbrüchiger in Gewässern, in denen Haie jagen, nicht im indischen Straßenverkehr (wo z.B. 2007 130.000 Menschen bei Unfällen umgekommen sind) und nicht einmal in Sderot oder Gaza — er ist dort, wo es eigentlich am sichersten sein sollte: Im Bauch der eigenen Mutter.

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Krisenticker

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Die Kyoto-Uhr
Seit Inkrafttreten am 16. Februar 2005, kostete das Kyoto-Protokoll etwa
womit eine potenzielle Verminderung des Temperaturanstiegs bis zum Jahr 2050 von oC
erreicht werden soll.

Man beachte: die Temperatur ändert sich im Milliardstel-Bereich, was offensichtlich in einem weltweiten Massstab nicht messbar ist. Mehr Informationen gibt es bei Junk Science.

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