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	<title>Der Rest meines Lebens &#187; Bananenrepublik D.</title>
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	<description>Leonard Goldmann, die Autorenhomepage</description>
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		<title>free Tibet und free palästine, ach was bin ich für ein armes Schwein</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 13:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonard Goldmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenrepublik D.]]></category>
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		<description><![CDATA[Ach wie ich meine „Free Tibet`ler“ Liebe. Erst die Tage traf ich wieder einen dieser leidenschaftlich, deutsch-spießigen Freiheitskämpfer. Er hatte zwar keine direkte Vorstellung wo Tibet liegt, eine Ahnung der Kultur des winzigen Fleckchen Erde hatte er auch nicht, aber das Tibet von China gegeißelt würde, stand für ihn felsenfest. Dies verriet auch sein Autoaufkleber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Ach wie ich meine „Free Tibet`ler“ Liebe. Erst die Tage traf ich wieder einen dieser leidenschaftlich, deutsch-spießigen Freiheitskämpfer. Er hatte zwar keine direkte Vorstellung wo Tibet liegt, eine Ahnung der Kultur des winzigen Fleckchen Erde hatte er auch nicht, aber das Tibet von China gegeißelt würde, stand für ihn felsenfest. Dies verriet auch sein Autoaufkleber und die tibetische Fahne in seinem Arbeitszimmer.</p>
<p>Ich wagte kurz den Test, tatsächlich, auch „free Palestine“ war sein Motto. Ich konfrontierte ihn kurz mit einer Zusammenfassung der hundert jährigen Geschichte Israels/ Palästinas/ des Nahen Ostens im ganzen- schweigen. So hatte er sich das freilich nicht vorgestellt.</p>
<p>Ich fragte ihn, ob das einstehen für unterdrückte Minderheiten, seiner Meinung nach eine gesellschaftliche Verpflichtung darstelle. Er bejahte, dass ihm fast der Kopf wegflog.</p>
<p>Ich fragte nun, ob es nicht besser wäre, sich als erstes für unterdrückte Minderheiten ein zu setzen bei denen man aktiv etwas an der Lage verändern kann. Bei dem man seinen Freiheitskampf besser ausdrücken kann anstatt durch Aufkleber. Vielleicht erst Recht wenn die eigene Gesellschaft Teil des Unterdrückungswerkzeuges ist.</p>
<p>Er nahm kämpferische Haltung ein und prustete etwas wie ein „selbstverständlich“ heraus, so dass ich fürchten musste, er würde gleich mit einem Bierkasten voller Molotowcocktails auf die Straße gehen.</p>
<p>Also fragte ich Ihn, wieso er sich politisch nicht für Taiwan einsetze?<br />
„Taiwan, denen geht`s doch gut“.<br />
hm, dann definieren wir mal gut:</p>
<p>1. Taiwan lebt seit dem zweiten Weltkrieg unter faktisch, chinesischer Besatzung. Wieso soll eigentlich Israel, ein Gebiet räumen, das nie ein eigenständiger Staat war, von dem permanent aus Israelisches Staatsgebiet permanent angegriffen wird, wenn China, Taiwan nicht freigibt. Erst Recht wo Taiwanesen eher ein Anrecht auf Eigenständigkeit haben. Terrorangriffe von militanten Taiwanesen sind auch nicht bekannt.</p>
<p>2. Wieso unterhalten unsere Freiheitsliebenden europäischen Länder kaum diplomatische Beziehungen zu Taiwan? Weshalb fast keine taiwanesischen Regierungsmitglieder und Abgeordnete in die EU Einreisen? Das durfte selbst Mubarak, Assad und Arafat…</p>
<p>3. Warum darf China, Taiwan permanent mit Krieg drohen, ohne internationale Sanktionen zu fürchten? Israel (ein sehr gutes Dauerbeispiel in diesem Falle) dürfte sich nicht mal verteidigen ohne sich einer Verurteilung des Sicherheitsrates sicher zu sein.</p>
<p>Es wäre so einfach Freiheit für Taiwan zu erzwingen. Ein konsequenter Waren- und Geschäftsboykott. Druck auf unsere Regierungen, Demonstrationen, Lichterketten weltweit.</p>
<p>Ach nein, sorry, ich vergaß. Ich lebe ja auf einer der Scheinheiligsten Flecken dieser Erde. Keiner von diesen schmierigen Möchtegern Grün-, Links-, Öko- Arschlöchern käme jemals auf die Idee auf chinesisches Geld und sein iPhone zu verzichten. Auch der Fernseher, der Fön und der PC wurden schließlich auf Kosten Taiwans produziert.</p>
<p>Ich schließe mich an. Ich klebe mir einen „nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ Aufkleber aufs Auto, predige für die Freiheit Tibets. Das hat so was Revolutionäres und tut keinem Weh…</p>
<div class="shr-publisher-3123"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Ffree-tibet-und-free-palastine-ach-was-bin-ich-fur-ein-armes-schwein%2F' data-shr_title='free+Tibet+und+free+pal%C3%A4stine%2C+ach+was+bin+ich+f%C3%BCr+ein+armes+Schwein'></a><a class='shareaholic-fbsend' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Ffree-tibet-und-free-palastine-ach-was-bin-ich-fur-ein-armes-schwein%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Ffree-tibet-und-free-palastine-ach-was-bin-ich-fur-ein-armes-schwein%2F' data-shr_title='free+Tibet+und+free+pal%C3%A4stine%2C+ach+was+bin+ich+f%C3%BCr+ein+armes+Schwein'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Wulff im Schafspelz</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 13:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonard Goldmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenrepublik D.]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuviel ist schon über unseren Bundespräsidenten geschrieben worden, als das noch jemand auf einen Kommentar meinerseits warten würde. Ich möchte aber dennoch ein paar Gedanken in den Raum werfen, die mir in der öffentlichen Debatte zur kurz zu kommen scheinen. Abseits von Bild Zeitung, Kredit, Zinsätzen, Salamitaktik und Dementis bezweifle ich die moralische Richtigkeit so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Zuviel ist schon über unseren Bundespräsidenten geschrieben worden, als das noch jemand auf einen Kommentar meinerseits warten würde. Ich möchte aber dennoch ein paar Gedanken in den Raum werfen, die mir in der öffentlichen Debatte zur kurz zu kommen scheinen. Abseits von Bild Zeitung, Kredit, Zinsätzen, Salamitaktik und Dementis bezweifle ich die moralische Richtigkeit so selbstverständlicher, fast empört vorgetragener Aussagen des Herrn Wulff:</p>
<p>„Man wird doch wohl bei Freunden übernachten dürfen“<br />
„Man darf sich doch wohl bei Freunden Geld borgen“</p>
<p>Darf man das? Ja, schon. Doch Herr Wulff ist Bundespräsident, das bedeutet er verfügt über ein Einkommen im hohen 6 stelligen Bereich, auch als Ministerpräsident sah es nicht viel schlechter aus. Ein Vielfaches verdient er mit Sicherheit noch durch Reden, Vorträge, Aufsichtsratsposten etc. pp. Er bekommt Spesen und Auslagen erstattet, bekommt Fahrer und Assistenten bezahlt. Er steht an exponierter Stelle, ist die moralische Instanz Deutschlands. Ist es da denn Zuviel verlangt sich wenigsten den Anschein der Unabhängigkeit zu wahren. Klar kann das auch Verzicht bedeuten, doch anders kann die Würde und Unantastbarkeit des Amtes wohl kaum gewahrt werden.</p>
<p>Niemand kann ein Problem damit haben, wenn ein Berufs Politiker bei seiner Mutter zu Weihnachten übernachtet. Muss es denn aber unbedingt ein Wirtschaftsmogul sein? Muss ich mir ausgerechnet bei dem Geld „borgen“, der dann, oh Wunder, auch mit zu meinen Wirtschaftsdelegationen im Ausland gehört?</p>
<p>Ich glaube mit unseren bisherigen, greisen, weisen Bundespräsidenten sind wir sehr gut gefahren. Sie waren frei vom Druck der Tagespolitik, konnten somit auch einer politisch, moralischen Vision folgen und verliehen dem Amt so Würde.</p>
<p>Für mich steht fest, ich möchte nicht von einem 50jährigem Amigo und seiner tätowierten Enddreißiger Frau vertreten werden. Das Amt braucht Würde, das Amt ist Würde. Jeder macht Fehler, aber eine gewisse Größe ist Voraussetzung um dieser Position gerecht zu werden. Mir fallen auf Anhieb nicht viele Personen ein, die diese Größe vor zu weisen hätten. Ein Hans-Dietrich Genscher vielleicht, Helmut Schmidt, aber wer zur Hölle ist Christian Wulff?</p>
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		<title>für eine Hand voll Gummibärchen</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 12:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonard Goldmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie hat wieder zugeschlagen, die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs Gesellschaft. Nach Werbung an Tankstellen in der Münchner Innenstadt, hat sich die Chemnitzer Werbeagentur wieder etwas Besonderes ausgedacht. So versucht man diesmal mit Gummibärchen, am Bahnhof von Chemnitz verteilt, Menschen zum Umzug in die „Stadt der Moderne“ zu bewegen. Meine Forderung bleibt, kein Geld mehr für die CWE, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Sie hat wieder zugeschlagen, die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs Gesellschaft. Nach Werbung an Tankstellen in der Münchner Innenstadt, hat sich die Chemnitzer Werbeagentur wieder etwas Besonderes ausgedacht. So versucht man diesmal mit <a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Zug-um-Zug-Chemnitz-macht-Lust-auf-Heimat-artikel7857330.php" target="_blank">Gummibärchen, am Bahnhof</a> von Chemnitz verteilt, Menschen zum Umzug in die „Stadt der Moderne“ zu bewegen.</p>
<p>Meine Forderung bleibt, kein Geld mehr für die CWE, doch das um zu setzen wird schwer sein, denn ich vermute das die CWE eigentlich eher eine Gesellschaft ist um Günstlingen der Stadtväter gut bezahlte Posten zu versorgen.</p>
<div class="shr-publisher-3091"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Ffur-eine-hand-voll-gimmibarchen%2F' data-shr_title='f%C3%BCr+eine+Hand+voll+Gummib%C3%A4rchen'></a><a class='shareaholic-fbsend' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Ffur-eine-hand-voll-gimmibarchen%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Ffur-eine-hand-voll-gimmibarchen%2F' data-shr_title='f%C3%BCr+eine+Hand+voll+Gummib%C3%A4rchen'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>das Blut an deiner Hand- oder das deutsche Gedenken an Gaddafi</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 11:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonard Goldmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenrepublik D.]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wieder soweit, nach Bin Laden und Saddam, ist endlich der nächste sadistische Massenmörder im Wüstensand vom aufgebrachten Mob gelyncht worden. Zugegeben, ich bin kein Fan von Lynchjustiz, doch was das deutsche Gutmenschentum einmal mehr veranstaltet, ist an Realitätsferne kaum zu überbieten. Ein ganzes Jahrzehnt habe ich damit zugebracht, in hitzigen Diskussionen gegen Typen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Es ist wieder soweit, nach Bin Laden und Saddam, ist endlich der nächste sadistische Massenmörder im Wüstensand vom aufgebrachten Mob gelyncht worden. Zugegeben, ich bin kein Fan von Lynchjustiz, doch was das deutsche Gutmenschentum einmal mehr veranstaltet, ist an Realitätsferne kaum zu überbieten.</p>
<p>Ein ganzes Jahrzehnt habe ich damit zugebracht, in hitzigen Diskussionen gegen Typen zu bestehen, die Marokko, Ägypten, Libyen, Tunesien, Jordanien, Saudi Arabien u.v.m. für tolle, lupenreine Demokratien hielten, in denen die Bürger frei und zufrieden leben, ja in denen man sogar Urlaub machen sollte… Heute, nachdem die zufriedenen Bürger ihre Despoten vertrieben haben, sitzen die gleichen deutschen Dünnbrettbohrer da, schweigen zu dem Volksbegehren junger Menschen und regen sich teilweise sogar noch auf, wenn westliches Militär zur Hilfe eilt. Schnell wird wieder- weltverschwörerisch- Amerikas Durst nach Öl als Kriegsgrund zitiert. (wobei viele ein Problem mit diesem Argument haben, weil sie damit ja zugeben müssten das Obama ein Idiot ist- was für ein Dilemma).</p>
<p>Natürlich ist es nicht schön, wenn ein wütender Mob, Gaddafi verstümmelt, misshandelt und letztendlich hinrichtet. Doch behaupte ich, dass so mancher Deutscher seine Emotionen ähnlich schlecht unter Kontrolle hat, nachdem man die Hälfte seiner Familie ausgelöscht, entführt und ihn selbst 3 Jahre in einem Folterknast schmoren lässt- das ganze natürlich nur weil er Rockmusik gehört hat.<br />
Anstatt die nächsten zwei Wochen wieder hunderte Talkshows mit der Verurteilung von Lynchjustiz zu füllen, sollte man der 30.000 Kriegsopfer gedenken. Man sollte den hunderttausenden Regimeopfern der letzten 40 Jahre gedenken und bevor man einem libyschen Bauern verurteilt, sollte man sich mit des deutschen Lieblingsthema beschäftigen:</p>
<p><strong>Was ist eigentlich unser Anteil an den Millionen Toten im gesamten arabischen Raum, verursacht durch dutzende, jahrzehntelange Diktaturen…</strong></p>
<p><strong>Wie viele Tourismusmillionen haben geholfen, die Regime wie viel Jahre länger zu stützen?</strong><br />
<strong> Wie viele Arbeitsplätze in Deutschland hingen direkt oder indirekt an der Finanzierung des Terrors im Nahen Osten (Automobil, Tourismus, Rüstung, Beratung, Finanzmarkt)?</strong><br />
<strong> Wie viele Steuer EURO aus Waffengeschäften stecken in deutschen Unis und Straßen?</strong></p>
<p>Das sind Fragen, die eher interessieren anstatt die des einzelnen, tragischen Mordes im Wüstensand. Diese zu stellen ist der Deutsche jedoch überwiegend nicht in der Lage, es ist viel einfacher als Hausmeister Krause sein Leben zu führen. Wir schauen dem anderen vom Fensterbrett aus, beim Leben zu und geben Tipps was jeder andere besser machen sollte, oder falsch gemacht hat.</p>
<p>Doch die Wahrheit ist, dass an unseren Händen mehr Blut klebt, als an den Händen des Todesschützen von Muhammad Gaddafi und Bin Ladens zusammen.</p>
<div class="shr-publisher-3062"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Fdas-blut-an-deiner-hand-oder-das-deutsche-gedenken-an-gaddafi%2F' data-shr_title='das+Blut+an+deiner+Hand-+oder+das+deutsche+Gedenken+an+Gaddafi'></a><a class='shareaholic-fbsend' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Fdas-blut-an-deiner-hand-oder-das-deutsche-gedenken-an-gaddafi%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Fdas-blut-an-deiner-hand-oder-das-deutsche-gedenken-an-gaddafi%2F' data-shr_title='das+Blut+an+deiner+Hand-+oder+das+deutsche+Gedenken+an+Gaddafi'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>hach wie die Gewinne sprudeln&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 09:57:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonard Goldmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Wirschtaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleines bisschen backgroundwissen für die bevorstehende Berichtssaison und die damit verbundene Interpretation der fantastischen Gewinne, eigentlich bereits insolventer Banken . Am Ende gewinnt immer die Bank &#8211; via n-tv.de http://www.n-tv.de/wirtschaft/Am-Ende-gewinnt-immer-die-Bank-article4543831.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Ein kleines bisschen backgroundwissen für die bevorstehende Berichtssaison und die damit verbundene Interpretation der fantastischen Gewinne, eigentlich bereits insolventer Banken .</p>
<p><strong>Am Ende gewinnt immer die Bank &#8211; via n-tv.de</strong><br />
<a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Am-Ende-gewinnt-immer-die-Bank-article4543831.html" target="_blank"> http://www.n-tv.de/wirtschaft/Am-Ende-gewinnt-immer-die-Bank-article4543831.html</a></p>
<div class="shr-publisher-3045"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Fhach-wie-die-gewinne-sprudeln%2F' data-shr_title='hach+wie+die+Gewinne+sprudeln...'></a><a class='shareaholic-fbsend' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Fhach-wie-die-gewinne-sprudeln%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Fhach-wie-die-gewinne-sprudeln%2F' data-shr_title='hach+wie+die+Gewinne+sprudeln...'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>offener Brief an Hr. Ackermann</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 13:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonard Goldmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenrepublik D.]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutsche Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Ackermann, oberflächlich mochte ich Sie schon immer. Dieses Charisma, dieser schnuckelige Akzent, ihr charmanter Auftritt, ihre Motivationskraft. Gezweifelt jedoch habe ich an Ihnen aber bereits genau so lang. Heute, im Oktober des Jahres 2011 weiß ich nicht einmal mehr ob das „sehr geehrter“ für einen Menschenverachtenden Schlächter wie Sie, noch angebracht ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Sehr geehrter Herr Ackermann,</p>
<p>oberflächlich mochte ich Sie schon immer. Dieses Charisma, dieser schnuckelige Akzent, ihr charmanter Auftritt, ihre Motivationskraft. Gezweifelt jedoch habe ich an Ihnen aber bereits genau so lang. Heute, im Oktober des Jahres 2011 weiß ich nicht einmal mehr ob das „sehr geehrter“ für einen Menschenverachtenden Schlächter wie Sie, noch angebracht ist.</p>
<p>Ich, ein Mann mit ein paar Jahren BWL Erfahrung aus der Realschule und als Geschäftsführer im Mittelstand, habe bereits vor 6 Jahren prophezeit, was sie die Tage publik machen.</p>
<p><em><a href="http://www.maerkte-weltweit.de/app.php/news/article?id=822156&amp;productId=11" target="_blank">„Die Welt steht am Abgrund“</a></em></p>
<p>Was ich damals meinte und sie heute sehen, sind die gleichen, vorhersehbaren Szenarien. Ich bin seit damals meiner Pflicht nachgekommen, habe jeden gewarnt, der es wissen wollte, oder sollte- und sie? Sie haben, wohlwissend, profitgierig, ihr Unternehmen und Millionen von Menschen, auf den klaffenden Schlund zu getrieben. Hoffend, bis zum totalen Zusammenbruch noch ein paar Milliarden zusammen raffen zu können. Das ist Ihnen soweit auch gelungen. Sie konnten die letzten Milliarden aus armen Staaten heraus pressen, haben sich gütlich getan an Waffengeschäften und dubiosen Küngeleien. Noch vor wenigen Monaten versuchten sie an griechisches Eigentum zu gelangen, in dem sie diese als „Sicherheiten“ für Knebelkredite konfiszieren.</p>
<p>Dabei haben um Griechenland gewusst, immer, auch um den Zustand Italiens, Portugals, Spaniens, Frankreichs, Irlands und sie wissen auch um den Zustand Deutschlands. Aber die Milliarden die noch zu holen waren, sind eben doch zu verlockend gewesen.</p>
<p>Noch vor 12 Monaten, kündigten Sie für dieses Jahr einen Gewinn von 10Mrd., EUR, für das Geschäftsjahr 2011, der deutschen Bank an. Wenn die Welt ihrem Regime noch ein wenig getrotzt hätte, hätte es klappen können. Doch das Ende steht vor der Tür, in Form von Chaos, Inflation, Krieg, Hunger und Tod. Sie haben es geschafft, Glückwunsch Herr Ackermann und in Kürze setzen sie sich, oh Wunder, in den Ruhestand ab.</p>
<p>Es ist keine Drohung, sondern eine Vorausahnung, wie die aus dem Jahre 2006. Man wird sie belangen. Die Krise für die auch sie die Verantwortung tragen, ist Weltweit, sie können sich nirgends verstecken, nicht hier, nicht in der Schweiz und nirgends anders- weltweit.</p>
<p>Vielen Dank Herr Ackermann<br />
Sie hätte Größe zeigen können, auf dutzende Milliarden EUR verzichten können und in die Geschichtsbücher eingehen können.</p>
<p>Verzichtet haben Sie nicht, in die Geschichtsbücher werden sie trotzdem eingehen, aber anders als Ihnen lieb ist.</p>
<p>Mit angewidertem Gruß<br />
Leonard Goldmann</p>
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		<title>Rede von Benjamin Netanyahu am 23.9.2011 vor der UN</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 07:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonard Goldmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenrepublik D.]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[israel]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere deutschen Medien scheinen nicht den Mumm haben, die Rede von Benjamin Netanjahu vor der UN abzudrucken, andererseits scheuen sie sich nicht, die Falschaussagen und leeren Versprechungen von Abbas zu wiederholen. Deshalb hier die sehr klare Rede &#8211; wer Ohren hat, der höre &#8211; und wer Augen hat (und 10 Minuten Zeit), der lese: &#8220;Meine Damen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Unsere deutschen Medien scheinen nicht den Mumm haben, die Rede von Benjamin Netanjahu vor der UN abzudrucken, andererseits scheuen sie sich nicht, die Falschaussagen und leeren Versprechungen von Abbas zu wiederholen.</p>
<p>Deshalb hier die sehr klare Rede &#8211; wer Ohren hat, der höre &#8211; und wer Augen hat (und 10 Minuten Zeit), der lese:</p>
<p><img src="http://a1.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc7/314684_2453675423008_1285717391_32856075_1577546481_n.jpg" alt="" /></p>
<p>&#8220;Meine Damen und Herren, als ich vor 27 Jahren hierher kam, war die Welt zwischen Ost und West geteilt. Seit dem Ende des Kalten Krieges, sind große Zivilisationen aus jahrhundertelangem Schlummer erwacht, wurden Hunderte von Millionen aus der Armut befreit, sind zahlreiche weitere bereit, zu folgen, und das Bemerkenswerte ist, dass sich diese monumentalen historischen Verschiebungen bisher weitgehend friedlich ereignet haben. Doch <strong>eine bösartige Erkrankung</strong> wächst jetzt zwischen Ost und West, die <strong>den Frieden aller bedroht</strong>. Sie will <strong>nicht befreien, sondern versklaven, nicht bauen, sondern vernichten</strong>.</p>
<p><strong>Dieses Übel ist der militante Islam</strong>. Er hüllt sich <strong>in den Mantel eines großen Glaubens</strong>, doch <strong>er ermordet Juden, Christen und Muslime gleichermaßen mit gnadenloser Unparteilichkeit</strong>. Am 11. September <strong>tötete er Tausende von Amerikanern</strong>, und er verließ die Zwillingstürme als rauchende Ruinen. Letzte Nacht legte ich einen Kranz vor dem 9/11-Denkmal nieder. Es war tief bewegend. Aber als ich dort hin ging, hallte eine Sache in meinem Kopf wieder: die unverschämten Worte des iranischen Präsidenten gestern auf dem Podium. Er deutete an, dass 9/11 eine amerikanische Verschwörung war. Einige von Ihnen verließen diese Halle. Alle von Ihnen hätten das tun sollen.</p>
<p>Seit 9/11 <strong>haben militante Islamisten unzählige andere Unschuldige abgeschlachtet</strong> – in London und Madrid, in Bagdad und Mumbai, in Tel Aviv und Jerusalem, in jedem Teil von Israel. Ich glaube, dass dies <strong>die größte Gefahr für unsere Welt</strong> ist, dass <strong>dieser Fanatismus sich mit Atomwaffen bewaffnen</strong> wird. Und das genau ist es, was der Iran zu tun versucht.</p>
<p>Können Sie sich vorstellen, den Menschen, der gestern hier tobte – können Sie sich ihn bewaffnet mit Atomwaffen vorstellen? Die internationale Gemeinschaft muss den Iran stoppen, bevor es zu spät ist. Wenn der Iran nicht gestoppt wird, werden wir alle mit dem <strong>Schreckgespenst des nuklearen Terrorismus</strong> konfrontiert sein und <strong>der Arabische Frühling könnte bald zu einem iranischen Winter </strong>werden. Das wäre eine Tragödie. Millionen Araber sind auf die Straße gegangen, um die Tyrannei durch Freiheit zu ersetzen, und niemand würde mehr als Israel davon profitieren, wenn die, die, Freiheit und Frieden verpflichtet sind, sich durchsetzen würden.</p>
<p>Das ist meine inbrünstige Hoffnung. Aber als Premierminister Israels kann ich die Zukunft des jüdischen Staates nicht für Wunschdenken aufs Spiel setzen. <strong>Führungskräfte müssen die Realität sehen</strong>, wie sie ist, nicht wie sie sein sollte. Wir müssen unser Bestes tun, um die Zukunft zu gestalten, aber wir können die Gefahren der Gegenwart nicht weg wünschen.</p>
<p>Und die Welt um Israel wird auf jeden Fall immer gefährlicher. <strong>Der militante Islam hat bereits den Libanon und Gaza übernommen</strong>. Es ist entschlossen. die Friedensverträge zwischen Israel und Ägypten sowie die zwischen Israel und Jordanien zu zerreißen. Er hat <strong>viele arabische Köpfe</strong> gegen Juden und Israel <strong>vergiftet</strong>, gegen Amerika und dem Westen. Er widersetzt sich nicht der Politik Israels, sondern der Existenz Israels.</p>
<p>Nun argumentieren einige, – vor allem in diesen turbulenten Zeiten – wenn die Ausbreitung des militanten Islams verzögert werden soll, so argumentieren sie, Israel sich beeilen muss, Zugeständnisse zu machen und territoriale Kompromisse zu schließen. Und diese Theorie klingt einfach. Grundsätzlich sieht es folgendermaßen aus: Verlasse das Gebiet, und der Frieden wird Fortschritte machen. Die Moderaten werden gestärkt, die Radikale in Schach gehalten werden. Und sorgt Euch nicht um lästige Details, wie sich Israel tatsächlich selbst verteidigen wird, internationale Truppen werden den Job schon erledigen.</p>
<p>Diese Leute sagen zu mir immer wieder: Macht ein durchgreifendes Angebot, und alles wird klappen. Wissen Sie, es gibt nur ein Problem mit dieser Theorie. <strong>Wir haben es versucht und es hat nicht funktioniert</strong>. Im Jahr 2000 machte Israel ein umfassendes Friedensangebot, dass praktisch alle palästinensischen Forderungen erfüllte. Arafat hat abgelehnt. Die <strong>Palästinenser begannen dann eine Terroroffensive</strong>, die tausend israelische Todesopfer forderte.</p>
<p>Im Jahr 2008 machte Ministerpräsident Olmert später ein noch weitreichenderes Angebot, auf das Präsident Abbas nicht einmal reagierte.</p>
<p>Aber Israel hat mehr getan, als nur umfassende Angebote zu machen. Wir haben tatsächlich Territorium aufgegeben. Wir zogen uns Jahr 2000 aus dem Libanon im und im Jahr 2005 von jedem Quadratzentimeter des Gazastreifens zurück. <strong>Das hat den islamischen Sturm nicht beruhigt, den militant-islamischen Sturm, der uns bedroht</strong>. Es brachte den Sturm nur <strong>näher und machen ihn stärker</strong>.</p>
<p><strong>Hisbollah und Hamas feuerten Tausende von Raketen auf unsere Städte</strong>, aus eben den Territorien, wir geräumt hatten. Sehen Sie, als Israel den Libanon und Gaza verlassen hatten, haben die Gemäßigten die Radikalen nicht besiegt, <strong>die Gemäßigten wurden durch die Radikalen verschlungen</strong>. Und ich muss leider sagen, dass die internationalen Truppen wie UNIFIL im Libanon und UBAM (ph) in Gaza die Radikalen nicht von einem Angriff auf Israel abgehalten haben.</p>
<p>Wir verließen Gaza in der Hoffnung auf Frieden.</p>
<p>Wir haben die Siedlungen in Gaza nicht eingefroren, wir haben sie entwurzelt. Wir haben genau das getan, was die Theorie sagt: Gehen Sie zurück zu den Grenzen von 1967, bauen Sie die Siedlungen ab.</p>
<p>Und ich glaube nicht, dass die Menschen daran erinnern, wie weit wir gingen, um das zu erreichen. Wir entwurzelten Tausende von Menschen aus ihren Häusern. Wir rissen Kinder heraus – aus ihren Schulen und ihren Kindergärten. Wir haben mit Bulldozern Synagogen abgerissen. Wir haben sogar – geliebte Menschen aus ihren Gräbern umgebettet. Und dann, nachdem das alles getan war, gaben wir die Schlüssel von Gaza Präsident Abbas.</p>
<p>Nun sagt die Theorie, es sollte alles funktionieren, und Präsident Abbas und die Palästinensische Behörde könnten nun einen friedlichen Staat in Gaza aufbauen. Sie erinnern sich, dass die ganze Welt applaudierte. Sie applaudierten unserem Rückzug als einem Akt von großer Staatskunst. Es war ein mutiger Akt des Friedens.</p>
<p>Aber meine Damen und Herren, wir haben keinen Frieden bekommen. <strong>Wir haben Krieg erhalten</strong>. Wir haben den Iran, der durch seinen Stellvertreter Hamas die Palästinensischen Autonomiebehörde prompt rausgeworfen hat. Die Palästinensische Autonomiebehörde brach an einem Tag zusammen – an einem Tag.</p>
<p>Präsident Abbas sagte nur auf diesem Podium, dass die Palästinenser nur mit ihren Hoffnungen und Träumen bewaffnet seien. Klar, Hoffnungen, Träume und 10.000 Flugkörper und Grad-Raketen durch den Iran geliefert, nicht zu erwähnen, den Fluss tödlicher Waffen, der nun vom Sinai, von Libyen und von sonst woher in den Gazastreifen fließt.</p>
<p><strong>Tausende von Raketen regneten bereits auf unsere Städte</strong>. Sie könnten also verstehen, dass angesichts all dessen, Israelis sich zu Recht fragen: Was ist zu tun, um dies zu verhindern, dass sich dies in der Westbank wiederholt? Sehen Sie, die meisten unserer großen Städte im Süden des Landes liegen innerhalb einiger Dutzend Kilometer von Gaza. Aber in der Mitte des Landes, gegenüber der West Bank sind unsere Städte ein paar hundert Meter oder höchstens ein paar Kilometer entfernt von der Grenze der West Bank.</p>
<p>Deshalb möchte ich Sie fragen. Würde jemand von Ihnen – würde jeder von Ihnen die Gefahr so nah an Ihre Städte, an Ihre Familie heranbringen? Möchten Sie so leichtfertig mit dem Leben Ihrer Bürger umgehen? Israel ist bereit, einen palästinensischen Staat im Westjordanland zu haben, aber wir sind nicht bereit, dort ein weiteres Gaza zu haben. Und das ist es, warum wir echte Sicherheitsvorkehrungen brauchen, über die die Palästinenser sich einfach weigern, mit uns zu verhandeln.</p>
<p>Israelis erinnern sich an die bitteren Lehren aus Gaza. Viele Israelkritiker ignorieren sie. Sie raten Israel unverantwortlicherweise den gleichen gefährlichen Weg wieder zu gehen. Sie lesen, was diese Leute sagen, und es ist als wäre nichts geschehen – nur wieder die gleichen Ratschläge, die gleichen Formeln, als ob nichts von alledem geschehen wäre.</p>
<p>Und diese Kritiker fahren fort, Israel zu weitreichenden Konzessionen zu drängen, ohne vorher die Sicherheit Israels zu zu sichern. Sie loben jene, die unwissentlich das <strong>unersättliche Krokodil des militanten Islam füttern</strong> als kühne Staatsmänner. Sie bezeichnen diejenigen von uns als Feinde des Friedens, die darauf bestehen, zuerst eine robuste Barriere zu errichten, um das Krokodil fernzuhalten oder zumindest seine <strong>klaffenden Kiefer mit einer Eisenstange zu blockieren</strong>.</p>
<p>So muss Israel angesichts der Ettikettierungen und Verleumdungen bessere Ratschläge befolgen. <strong>Lieber eine schlechte Presse als eine gute Grabrede</strong> und noch besser wäre eine faire Presse, deren Sinn für Geschichte über das Frühstück hinaus reicht und die Israels legitime Sicherheitsinteressen anerkennt. (…)</p>
<p>Die Palästinenser sollten zunächst den Frieden mit Israel schließen und dann ihren Staat erhalten. Aber ich möchte Ihnen auch dieses sagen: Nach Unterzeichnung eines solchen Friedensvertrages wird Israel nicht das letzte Land sein, einen palästinensischen Staat als neues Mitglied der Vereinten Nationen begrüßen zu dürfen. Wir werden die ersten sein.</p>
<p>Und da gibt es noch eine weitere Sache. Hamas verstößt gegen das Völkerrecht, indem sie unseren Soldaten Gilad Shalit seit fünf Jahren gefangen hält.</p>
<p>Sie haben nicht einmal einem Besuch des Roten Kreuzes zugestimmt. Er wird in Dunkelheit in einem Verlies gehalten, gegen alle internationalen Normen. Gilad Shalit ist der Sohn von Aviva und Noam Shalit. Er ist der Enkel von Zvi Shalit, der dem Holocaust entrann, indem er in den 1930er Jahren als Junge in das Land Israel kam. Gilad Shalit ist der Sohn von jeder israelischen Familie. Jede hier vertretene Nation sollte seine sofortige Freilassung fordern. Wenn Sie wollen, wenn Sie heute eine Resolution über den Nahen Osten verabschieden wollen, dann ist das die Resolution, die Sie verabschieden sollten.</p>
<p>Meine Damen und Herren, im letzten Jahr in Israel in der Bar-Ilan University, in diesem Jahr in der Knesset und in der US-Kongress, legte ich meine Vision für den Frieden dar, in der ein entmilitarisierter palästinensischer Staat den jüdischen Staat anerkennt. Ja, den jüdischen Staat. Immerhin ist dies die Organisation, die den jüdischen Staat vor 64 Jahren anerkannt hat. Nun, denken Sie nicht, dass es ist an der Zeit ist, dass die Palästinenser das gleiche tun?</p>
<p>Der jüdische Staat Israel wird immer die Rechte aller Minderheiten, einschließlich der mehr als 1 Million arabischen Bürger Israels, schützen. Ich wünschte, ich könnte das gleiche über einen zukünftigen palästinensischen Staat zu sagen, denn, wie palästinensische Beamte neulich deutlich gemacht haben, – in der Tat, ich glaube, es war hier in New York – sie sagten <strong>der palästinensische Staat wird nicht zulassen, dass Juden in ihm leben</strong>. Er wird judenfrei werden – Judenrein (Deutsches Wort im Original gesprochen – Anmerkung des Übersetzers]. Das ist <strong>ethnische Säuberung</strong>. Es gibt heute in Ramallah Gesetze, die den Verkauf von Land an Juden <strong>mit dem Tode bestrafen</strong>. Das ist Rassismus. Und Sie wissen, an welche Gesetze dies erinnert.</p>
<p>Israel hat nicht die geringste Absicht, den demokratischen Charakter unseres Staates zu ändern. Wir wollen einfach nicht, dass die Palästinenser versuchen, den jüdischen Charakter unseres Staates zu ändern. (Beifall) Wir wollen, dass sie die Fantasterei einer Überschwemmung Israels mit Millionen von Palästinensern aufgeben.</p>
<p>Präsident Abbas stand kürzlich hier, und er sagte, dass der Kern des israelisch-palästinensischen Konfliktes die Siedlungen sind. Nun, das ist merkwürdig. Unser Konflikt hat fast ein halbes Jahrhundert lang gewütet, bevor es eine einzige israelische Siedlung in der Westbank gab. Also, wenn das, was Präsident Abbas sagt, wahr war, dann – schätze ich, dass die Siedlungen, von denen er redet, Tel Aviv, Haifa, Jaffa, Be’er Sheva sind.</p>
<p>Vielleicht ist es das, was er neulich gemeint hat, als er sagte, dass Israel palästinensisches Land seit 63 Jahren besetzt. Er sagte nicht, seit 1967, <strong>er sagte ab 1948</strong>. Ich hoffe, jemand wird sich die Mühe machen, ihm diese Frage zu stellen, weil sie eine einfache Wahrheit illustriert: <strong>Der Kern des Konflikts sind nicht die Siedlungen</strong>. Die Siedlungen sind ein Ergebnis des Konflikts. (Applaus)</p>
<p>Die Siedlungen müssen sein — es ist ein Problem, das angesprochen und im Laufe der Verhandlungen gelöst werden muss. Doch der Kern des Konflikts war schon immer und bleibt leider <strong>die Weigerung der Palästinenser einen jüdischen Staat in irgendeiner Grenze zu erkennen</strong>.</p>
<p>Ich denke, es ist Zeit, dass die palästinensische Führung erkennt, was jeder ernsthafte internationale Staatschef anerkannt hat, von Lord Balfour und Lloyd George 1917, bis zu Präsident Truman im Jahr 1948 und Präsident Obama vor zwei Tagen hier: Israel ist der jüdische Staat.</p>
<p>Präsident Abbas, hören Sie auf, dieses Problem zu umgehen. <strong>Erkennen Sie den jüdischen Staat an</strong>, und schließen Sie Frieden mit uns. In einem solchen echten Frieden ist Israel bereit, schmerzhafte Kompromisse einzugehen. Wir glauben, die Palästinenser sollten weder Bürger noch Abhängige Israels werden. Sie sollten in einem freien eigenen Staat leben. Aber sie sollten, wie wir, zu einem Kompromiss bereit sein. Und wir werden wissen, dass sie für Kompromisse und für den Frieden bereit sind, wenn sie anfangen, die Sicherheitsbedürfnisse Israels ernst zu nehmen und wenn sie aufhören, unsere historische Verbindung zu unserer alten Heimat zu leugnen.</p>
<p>Oft höre ich, wie sie Israel beschuldigen Jerusalem zu judaisieren. Das ist, als beschuldige man Amerika Washington zu amerikanisieren, oder die Briten London zu anglisiren. Wissen Sie, warum wir “Juden” genannt werden? Weil wir aus Judäa kommen. (…)&#8221;</p>
<p>(Übersetzung von Florian Euring, PI München)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Video der vollen Rede und englisches Transkript:</p>
<p>http://elderofziyon.blogspot.com/2011/09/netanyahus-speech-to-un-full-video-and.html</p>
<div class="shr-publisher-3025"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Frede-von-benjamin-netanyahu-am-23-9-2011-vor-der-un%2F' data-shr_title='Rede+von+Benjamin+Netanyahu+am+23.9.2011+vor+der+UN'></a><a class='shareaholic-fbsend' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Frede-von-benjamin-netanyahu-am-23-9-2011-vor-der-un%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Frede-von-benjamin-netanyahu-am-23-9-2011-vor-der-un%2F' data-shr_title='Rede+von+Benjamin+Netanyahu+am+23.9.2011+vor+der+UN'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Partei, die Partei, die hat (eben doch nicht) immer Recht</title>
		<link>http://www.leonard-goldmann.de/allgemein/die-partei-die-partei-die-hat-eben-doch-nicht-immer-recht/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 17:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gunnar Lahr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bananenrepublik D.]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Mauer]]></category>

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		<description><![CDATA[2011 &#8211; 50 Jahre Mauerbau. Rückblicke auf dieses monströse Bauwerk sind derzeit in allen Medien und persönlichen Diskussionen omnipräsent. Meist erfolgt diese historische Analyse recht sachlich, jedoch sind auch hin und wieder abenteuerliche Auswüchse zu verzeichnen, wie folgende Beispiele zeigen sollen. So warteten unlängst Heinz Keßler (91), seines Zeichens ehemaliger DDR-Verteidiungsminister und sein Adjudant und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>2011 &#8211; 50 Jahre Mauerbau. Rückblicke auf dieses monströse Bauwerk sind derzeit in allen Medien und persönlichen Diskussionen omnipräsent. Meist erfolgt diese historische Analyse recht sachlich, jedoch sind auch hin und wieder abenteuerliche Auswüchse zu verzeichnen, wie folgende Beispiele zeigen sollen.</p>
<p>So warteten unlängst Heinz Keßler (91), seines Zeichens ehemaliger DDR-Verteidiungsminister und sein Adjudant und Ex-Stabschef Fritz Streletz (84) mit ihrem neuesten Buch auf, indem sie ein Loblied auf die Mauer, Verzeihung, den antifaschistischen Schutzwall singen. Kritik oder etwa Bedauern im Hinblick auf die kaltblütig erschossenen Maueropfer sucht man darin natürlich vergebens.  Um den ganzen die Krone aufzusetzen, fand dazu auch noch eine öffentliche Lesung statt, die auch von einer ganzen Reihe ewig Gestriger und Neugieriger besucht wurde. In komödienstadlhafter Weise betitelten sich die beiden protagonierenden Greise dort mit &#8220;Genosse Minister&#8221; und &#8220;Genosse General&#8221;, bevor sie alte Zeiten glorifizierten und Hasstiraden auf die gegenwärtige Gesellschaftsordnung vom Stapel ließen. Ob ihnen abei bewusst war, dass sie damals in der DDR jeden, der sich anschickte auch nur im Privaten derart loszuwettern, hinter Schloss und Riegel gebracht hätten? Egal. Höhepunkt des skurilen Schauspiels waren dann von im Auditorium versammelten Altgenossen und -stalinisten frenetisch beklatschte Äußerungen wie: &#8220;Es gab kein anderes Land im früheren Ostblock, dass so brüderlich zur Sowjetunion stand wie die DDR. Und es gab kein anderes Land, dass so feige und hinterhältig von Gorbatschow verraten wurde wie die DDR&#8221;. Und schließlich war ja nicht alles schlecht (gerade für Leute in ihrer Position). Klar, es ist nie alles schlecht. Aber es war eben auch nicht alles gut. Also warum meinen diese beiden SED-Dinos, ihre geistigen Ergüsse der Welt mitteilen zu müssen? Reicht die Rente nicht oder sollten dies erste Anzeichen von Altersdemenz sein. Obwohl, wäre die Wende nicht gekommen, wäre Keßler mit seinen 91 Lenzen sicher noch Verteidigungsminister. Naja, lassen wir sie.</p>
<p>Für einen weiteren Beitrag zu diesem Thema sorgte das linke Hetzblatt &#8220;Junge Welt&#8221;. Pfiffigen Redakteuren gelang ein Geniestreich, um den 50 Jahrestag des Mauerbaus zu preisen. Die Zeitung titelte mit dem altbekannten Foto der Betriebskampfgruppen am Brandenburger Tor und dem Schriftzug &#8220;DANKE&#8221;. Danke wofür? Die weitere Lektüre gab Aufschluss:</p>
<ul>
<li>DANKE für 28 Jahre Friedenssicherung in Europa</li>
<li>DANKE für 28 Jahre Clubcola und FKK&#8221;</li>
<li>DANKE für 28 Jahre ohne Praxisgebühr</li>
<li>DANKE für 28 Jahre ohne Hartz-Vier</li>
<li>DANKE für 28 Jahre Versorgung mit Krippen- und Kindergartenplätzen</li>
<li>für 28 Jahre Hohenschönhausen ohne Hubertus Knabe</li>
</ul>
<p>Gerade der letzte Punkt dürfte für alle Verfolgten der ach so demokratischen Republik eine schallende Ohrfeige sein. Kurz zur Erinnerung: Hohenschönhausen war die Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit, Hubertus Knabe ist der Leiter der heute dort befindlichen Gedenkstätte. Geht&#8217;s noch? Mit anderen Worten, DANKE für die schönen Zeiten, als Hohenschönhausen noch Knast für Regimegegner war. Sehr originell.</p>
<p>Der geneigte Leser wird inzwischen festgestellt haben, dass in der Liste einige Punkte unterschlagen wurden:</p>
<ul>
<li>DANKE für 28 Jahre Eingesperrtsein</li>
<li>DANKE für 28 Jahre Gehirnwäsche und politische Indoktrination bereits in den unter Punkt 5 gepriesenen Kindergärten</li>
<li>DANKE für 28 Jahre Bespitzelung</li>
<li>DANKE für 28 Jahre Unterdrückung Andersdenkender</li>
<li>DANKE für 28 Jahre Mangelwirtschaft</li>
<li>DANKE für Wartezeiten von durchschnittlich 14 Jahren auf einen Trabant</li>
<li>DANKE für Bananen 2 Mal im Jahr unter Vorlage des Personalausweises</li>
</ul>
<p>Also wenn schon, dann bitte komplett. Es bleibt fraglich, was die Macher des Blattes zur Veröffentlichung einer derartig lächerlichen Liste veranlasst hat. Wollte man alte Genossen beeindrucken oder provozieren oder einfach sagen &#8220;uns gibts auch noch&#8221;?  Es dürfte jedem durchschnittlich intelligenten Menschen klar sein, dass auch heute nicht alles optimal läuft und Viele mit großen Problemen zu kämpfen haben. Aber rechtfertigt das, eine Diktatur zu glorifizieren, wo Menschenrechte, wenn sie nicht in den Kram der versteinerten Führungsriege passten, mit Füßen getreten wurden? Sicherlich nicht.</p>
<p><del>Werte</del> Herren Keßler und Streletz, <del>liebe</del> &#8220;Junge Welt&#8221;, die Zeiten, als Ernst Busch munter trällerte &#8220;Die Partei, die Partei, die hat immer Recht&#8221; sind Gott sei Dank vorbei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="shr-publisher-3018"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fallgemein%2Fdie-partei-die-partei-die-hat-eben-doch-nicht-immer-recht%2F' data-shr_title='Die+Partei%2C+die+Partei%2C+die+hat+%28eben+doch+nicht%29+immer+Recht'></a><a class='shareaholic-fbsend' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fallgemein%2Fdie-partei-die-partei-die-hat-eben-doch-nicht-immer-recht%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fallgemein%2Fdie-partei-die-partei-die-hat-eben-doch-nicht-immer-recht%2F' data-shr_title='Die+Partei%2C+die+Partei%2C+die+hat+%28eben+doch+nicht%29+immer+Recht'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lösung des Fachkräftemangels in 5 Schritten</title>
		<link>http://www.leonard-goldmann.de/gesellschaft/losung-des-fachkraftemangels-in-5-schritten/</link>
		<comments>http://www.leonard-goldmann.de/gesellschaft/losung-des-fachkraftemangels-in-5-schritten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 11:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonard Goldmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenrepublik D.]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Monaten tobt er durch unsere Medien und Köpfe, der allgegenwärtige Fachkräftemangel. Die Not ist groß, es wird die nahende Vollbeschäftigung ausgerufen. Sämtliche Interessenverbände der Industrie betonen nimmer müde die Notwendigkeit, dringend Arbeitskräfte zu &#8220;importieren&#8221; um Stillstände in Entwicklung und Produktion ab zu wenden. Noch was steckt dahinter? Gibt es andere Lösungsansätze und Antworten? Zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Seit Monaten tobt er durch unsere Medien und Köpfe, der allgegenwärtige Fachkräftemangel. Die Not ist groß, es wird die nahende Vollbeschäftigung ausgerufen. Sämtliche Interessenverbände der Industrie betonen nimmer müde die Notwendigkeit, dringend Arbeitskräfte zu &#8220;importieren&#8221; um Stillstände in Entwicklung und Produktion ab zu wenden.</p>
<p>Noch was steckt dahinter? Gibt es andere Lösungsansätze und Antworten? Zu aller erst einmal, sollten wir uns die wahren Zahlen anschauen. Unsere Arbeitslosenquote ist nämlich nahezu unverändert dramatisch hoch. Aus unseren Statistiken werden alle Arbeitssuchenden heraus gerechnet, die temporär, oder theoretisch nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Ältere, Kranke, kurzfristig kranke, Langzeitarbeitslose, oder aber auch Menschen in Umschulungen, &#8220;Maßnahmen&#8221;, oder geringfügigen Beschäftigungen. Ein gutes Beispiel um unsere wahren Arbeitslosenstatistiken zu verstehen, gibt die aktuelle Jugendarbeitslosendebatte. Spanien und England gesteht sich nach schweren Ausschreitungen und Demonstrationen ein, das es eine Jugendarbeitslosigkeit von um die 40% gibt. Die deutschen Kommentatoren werden seit dem nicht müde zu betonen, das derarte Ausschreitungen in Deutschland nicht drohen, da unsere Jugend ja in Lohn und Brot ist. Neun Prozent, so legt man vor, ist die deutsche Quote unter Jugendlichen. Wenn man also voraussetzt, das unter Jugendlichen eine geringe Zahl an chronisch kranken, oder ähnlich gebundenen Menschen vorliegt, als beim Rest der Bevölkerung, kann man sicherlich eine Ehrliche Quote von 12% voraus setzen. Doch der Bericht der Bundesagentur für Arbeit verrät noch mehr. Zwar sind nach offiziellen Bericht nur 9% direkt arbeitslos, doch 38,9% aller jugendlichen Beschäftigten ist dies nur geringfügig, auf Praktika Basis und ähnlichem.</p>
<p>Machen wir kurz einen Schwenk nach Spanien und seinen 46% Jugendarbeitslosigkeit. Dort sind zehntausende auf den Straßen um auf die Armut und Unsicherheit einer ganzen Generation aufmerksam zu machen. In der Quote von 46% ist dabei bereits eingerechnet, das auch ein 25jähriger Mann, der zwar nicht arbeitslos ist, aber sich von einem 300€ Job ernähren muss, faktisch als arm gilt und sich als arbeitsloser, oder zumindest schlecht beschäftigter fühlt und gilt.</p>
<p>Nehme ich also die deutsche Arbeitslosenquote von 9%, bessere sie auf einen realistischen Wert von 11% auf und addiere die 38% die zwar nach deutscher Statistik als beschäftigt gelten, das aber nur auf Stundenbasis sind, bin ich auf einer realistischen Gesamtquote von 49%. Mehr denn in Spanien und ein Wert der sich letztendendes so durch die gesamte EU zieht.</p>
<p>Doch kommen wir zurück zum Thema. Wir haben also eine stets hohe Arbeitslosenquote und können annehmen das unter jugendlichen, jeder zweite ohne festes Beschäftigungsverhältnis lebt. Wo ist jetzt noch einmal das Problem mit dem Fachkräftemangel?</p>
<p>Das Problem und die Lösung liegen wie immer, dicht beieinander und sind einzig bedingt durch die systemischen Fehler unser industriellen, durch die Wirtschaft diktierte Demokratie.</p>
<p>Durch folgende, simple Punkte kann man nicht nur den vermeintlichen gordischen Knoten des Fachkräftemangels lösen, sondern auch auf einem Hieb soziale Schräglagen und Konfliktzentren entschärfen.</p>
<p><strong>1.</strong> wir brauchen eine seriöse Erfassung der Arbeitslosen. Zwar wäre das ein Kropf, wenn die Bevölkerung von jetzt auf gleich mit Quoten im 20% Bereich konfrontiert würde, doch ist dies die einzige Möglichkeit ein umdenken ein zu leiten</p>
<p><strong>2.</strong>Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes (optional)</p>
<p><strong>3.</strong>strikte Regulierung der Zeitarbeit. Diese könnte perspektivisch die Kurzarbeit ersetzen und könnte ähnlich strikt geregelt werden. Also nur nach Antragstellung und zeitlich streng befristet.</p>
<p><strong>4.</strong> strikte Regulierung von Praktika. So darf es nicht mehr Möglich sein, ganze Produktions- und Forschungsstrecken dauerhaft mit Praktikanten zu betreiben. Sicherlich macht es Sinn, Praktika Plätze zeitlich befristet, reguliert durch Arbeitsministerium und IHK, aus zu schreiben um Bewerbern Einblick zu geben und die Ausbildung neuer Fachkräfte zu fördern.</p>
<p><strong>5.</strong> Verbot der Minijobs, Euro Jobs und anderweitig geringfügiger Beschäftigungen. Denkbar wäre auch diese ebenso zeitlich zu reglementieren und von sämtlichen Abgabebegünstigungen zu befreien.</p>
<p>Was wir nach diesen einfachen 5 Schritte erreichen? Wir schaffen eine  ehrlichere und gerechtere Arbeit in unserer Gesellschaft. Was wir bezugnehmend auf den vermeintlichen Fachkräftemangel erreichen? Ein Vollzeit beschäftigter kann mit ein wenig Fleiß erreichen, wozu bisher drei Arbeitskräfte im 300€ Job gebraucht wurden. Wir verdreifachen somit unsere gesellschaftliche Leistungsfähigkeit und legen soziale Unruheherde trocken.</p>
<p>Der aufmerksame Leser wird es aber schon vor 20 Zeilen selbst gedacht haben. Niemals wird es dazu kommen. Eher importiert die deutsche Industrie Züge Weise Arbeitskräfte aus anderen Ländern um diese dann für 300€ auf 20h Basis und der Hoffnung auf einen gut bezahlten Job buckeln zu lassen, anstatt das auch nur ein weiterer unbefristeter, gut bezahlter Arbeitsvertrag ausgereicht wird. Zu groß die Gier, zu groß der Profit, zu groß der Widerstand&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Pictures of the Pirates</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 21:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonard Goldmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenrepublik D.]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenflagge]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch knapp 4 Wochen Zeit, bis der Chemnitzer Piratenstreit in eine neue Runde geht. Noch 4 Wochen, bis der nun zuständige Richter Frey, sich ein Bild über den vermeintlich ästhetischen Mangel einer Piratenflagge im Fenster eines Mietshauses macht. Noch 4 Wochen Zeit für alle die unsere Aktion unterstützen wollen, ihre Persönlichkeit ebenfalls innerhalb ihrer 4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Noch knapp 4 Wochen Zeit, bis der Chemnitzer Piratenstreit in eine neue Runde geht. Noch 4 Wochen, bis der nun zuständige Richter Frey, sich ein Bild über den vermeintlich ästhetischen Mangel einer Piratenflagge im Fenster eines Mietshauses macht. Noch 4 Wochen Zeit für alle die unsere Aktion unterstützen wollen, ihre Persönlichkeit ebenfalls innerhalb ihrer 4 Wände aus zu drücken. Einige haben dies bereits getan und mir Bilder gemailt. Doch auch ich war mit der Kamera bewaffnet auf dem Kassberg unterwegs und habe einmal festgehalten was eigentlich &#8220;normal&#8221; ist. Die Antwort war verblüffend. Kaum ein Haus war zu finden, bei dem nicht mindestens ein Fenster dauerhaft verhangen war. Egal ob durch eine Piratenflagge, Hanfsymbole, Heavy Metal Bandflaggen, Surfer- oder Kindermotive.</p>
<p>All diese Mieter müssten in Kürze mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn der Amtsrichter Frey der Freiheit eine Absage erteilt.</p>
<table style="width: 194px;">
<tbody>
<tr>
<td style="height: 194px; background: url('https://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif') no-repeat left;" align="center"><a href="https://picasaweb.google.com/medaber08/FlaggeZeigen?authuser=0&amp;authkey=Gv1sRgCJCPxanf1NyjDQ&amp;feat=embedwebsite"><img style="margin: 1px 0 0 4px;" src="https://lh3.googleusercontent.com/-0Gix8l3YRYQ/TjKhRs8rcGE/AAAAAAABOZ4/jWqFQXAFunY/s160-c/FlaggeZeigen.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center; font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px;"><a style="color: #4d4d4d; font-weight: bold; text-decoration: none;" href="https://picasaweb.google.com/medaber08/FlaggeZeigen?authuser=0&amp;authkey=Gv1sRgCJCPxanf1NyjDQ&amp;feat=embedwebsite">Flagge zeigen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Macht mit, hängt euch ins Fenster was ihr wollt, was euch ausmacht und schickt mir ein Foto.</p>
<div class="shr-publisher-3004"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Fpictures-of-the-pirates%2F' data-shr_title='Pictures+of+the+Pirates'></a><a class='shareaholic-fbsend' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Fpictures-of-the-pirates%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fwww.leonard-goldmann.de%2Fgesellschaft%2Fpictures-of-the-pirates%2F' data-shr_title='Pictures+of+the+Pirates'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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