Wenn man ein klein wenig- nur ein klitzeklein wenig- vernünftig ist. Wenn man auch nur eine Spur Demokrat ist, was hält man nach dem lesen dieser Stellungnahme noch von dem sagenhaften „breakingsilence“ Bericht?

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Zu neuen Vorwürfen gegen die israelische Armee
Die israelische Armee nimmt zu dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation „Das Schweigen brechen“ über das Verhalten von Soldaten während der Militäroperation im Gaza-Streifen wie folgt Stellung:

Der Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) bedauert die Tatsache, dass noch eine weitere Menschenrechtsorganisation Israel und der Welt einen Bericht präsentiert, der auf anonymen und pauschalen Aussagen basiert, die weder auf Einzelheiten noch Glaubwürdigkeit hin untersucht wurden. Zudem hat die Organisation den Israelischen Verteidigungsstreitkräften den minimalen Anstand verweigert, ihnen den Bericht vorzulegen und somit zu erlauben, die Aussagen vor seiner Veröffentlichung zu prüfen. Dies geschah unter Verleumdung der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und ihrer Kommandanten.

Um sicher zu gehen, dass die Behauptungen, die in diesen Zeugenaussagen aufgestellt wurden, in korrekter Weise behandelt werden, sollte die Organisation „Das Schweigen brechen“ diejenigen, die sie aufgestellt haben, dazu anhalten, wirklich ihr „Schweigen zu brechen“ und den Israelischen Verteidigungsstreitkräften spezifische Beschwerden vorzulegen, statt sich hinter pauschalen und anonymen Äußerungen zu verschanzen.

Einige der der Zeugenaussagen des Berichts wurden den Israelischen Verteidigungsstreitkräften durch die Medien bekannt gemacht, wonach sie der Militärgeneralanwalt einer vorläufigen Prüfung unterzogen hat. So wie es auch bei den Zeugenaussagen, die vor einigen Monaten an der Rabin-Militärakademie gemacht wurden, der Fall ist, beruht eine beträchtliche Anzahl der Zeugenaussagen in diesem Bericht auf Hörensagen und mündlicher Überlieferung. Die meisten der Aussagen sind anonym und lassen identifizierende Details vermissen, die es den Israelischen Verteidigungsstreitkräften erlauben würden, sie zu prüfen, zu bestätigen oder zurückzuweisen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte haben die Operation Gegossenes Blei nach acht Jahren kontinuierlichen Raketenbeschusses auf Gemeinden in Südisrael begonnen, der das Alltagsleben dort schwerwiegend beeinträchtigt hat. Während der Operation haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte die Terrororganisation Hamas erfolgreich bekämpft und dadurch Israels Abschreckungskraft erhöht und die Sicherheit in dem Gebiet wiederhergestellt.

Die Entscheidung der Organisation „Das Schweigen brechen“, derartige Zeugenaussagen zu veröffentlichen, erweckt Zweifel, ob die Organisation wirklich eine glaubwürdige und ernsthafte Untersuchung der aufgestellten Behauptungen wünscht, wie es innerhalb der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte Norm ist. Wir bedauern, dass dies nicht das erste Mal ist, dass die Organisation in dieser Weise agiert hat.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind verpflichtet, jeder ihr bekannt gewordener Behauptung, die durch Fakten gestützt ist, nachzugehen, so wie es unmittelbar im Anschluss an die Operation Gegossenes Blei geschehen ist. Auf Befehl von Generalstabschef Generalleutnant Gabi Ashkenazi wurden fünf Untersuchungen von Spezialisten auf diesem Gebiet zu verschiedenen Aspekten der Operation, einschließlich spezifischer Vorfälle, durchgeführt. Zusätzlich untersuchen die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte andere Vorfälle, die sich auf individuelle Behauptungen beziehen. Wie bereits veröffentlicht worden ist, hat die Militärpolizei in zahlreichen dieser Fälle Ermittlungen aufgenommen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte erwarten von jedem Soldaten und Kommandanten, die das Gefühl haben, eine Verletzung der Befehle und Vorschriften erlebt zu haben, sich mit allen diesbezüglichen Fakten an die zuständigen Behörden zu wenden, dies gemäß ihren rechtlichen und moralischen Verpflichtungen. Diese Pflicht ist umso wichtiger, wo die vermuteten Rechtsverletzungen Nichtkombattanten Schaden zugefügt haben.

Dieser Grad an Professionalität und Integrität sollte von jeder Einrichtung, Organisation oder Vereinigung erwartet werden. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind der gründlichen Untersuchung aller Behauptungen verpflichtet, wenn ausreichend Informationen dafür vorliegen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte operieren auf der Grundlage kompromissloser ethischer Werte. Diese werden die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte auch weiterhin bei jedem Einsatz leiten, auch unter komplizierten und schwierigen Bedingungen. Vor und während der Operation Gegossenes Blei wurden die Truppen streng über die Kommandos und Befehle unterrichtet, denen sie zu folgen hatten, und auch über das internationale Kriegsrecht. Aus veröffentlichten Zeugenaussagen, einschließlich derer in diesem bericht, sowie aus von den Israelischen Verteidigungsstreitkräften zur Operation durchgeführten Untersuchungen geht klar hervor, dass die Soldaten in Übereinstimmung mit dem internationalen Recht und den ihnen erteilten Befehlen agiert haben, und dies trotz komplizierten und schwierigen Kämpfen.

Addendum

Der Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte bittet die Medien um Aufmerksamkeit in Hinsicht auf einige methodische und ethische Fragen diesen Bericht betreffend:

1. Der Bericht, der den Israelischen Verteidigungsstreitkräften weniger als 24 Stunden vor seiner Veröffentlichung zuging, basiert auf Zeugenaussagen, die entscheidende Identifizierungsmerkmale vermissen lassen:

a. Die herangezogenen Zeugen wurden in keiner Weise identifiziert, noch nicht einmal durch Initialen, so wie es in den Medien normalerweise bei anonymen Zitaten üblich ist.
b. Weder der militärische Rang noch die Position zur Zeit der behaupteten Vorfälle werden genannt.
c. Weder die Einheit noch die Art der Einheit (regulär, Reservisten) werden genannt.

2. Der Bericht teilt nicht mit, in welcher Weise die Zeugenaussagen gesammelt worden sind – ob direkt per Interview oder indirekt per Post oder Email. Es ist unklar, ob es einen oder mehrere Interviewer gegeben hat, ob die Zeugen individuell oder in Gruppen befragt worden sind.

3. Es wird nicht mitgeteilt, wie die Glaubwürdigkeit der Aussagen geprüft wurde:

a. Man kann nicht wissen, ob die Aussage von einem Soldaten gemacht wurde oder von jemandem, der sich als Soldat ausgegeben hat.
b. In Bezug auf die in den Aussagen beschriebenen Vorfälle werden weder Zeitangaben (Datum, Uhrzeit) noch Ortsangaben gemacht.

Stellungnahme von Verteidigungsminister Ehud Barak

„Jegliche Kritik an den Israelischen Verteidigungsstreitkräften von dieser oder jener Organisation ist unangebracht und verfehlt. Wenn jemand Kritik, Informationen oder Schlussfolgerungen vorzubringen hat, so bringe er sie zu mir, dem Verteidigungsminister des Staates Israel, und der israelischen Regierung, die die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte angewiesen hat, in den Gemeinden im Süden wieder Ruhe herzustellen.“ Er fügte hinzu: „Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind die moralischste Armee der Welt, und sie handeln gemäß dem höchsten ethischen Code.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 15.07.09)
Ich habe mal vorsorglich die gesamte Stellungnahme veröffentlicht. Es ist schliesslich nicht an zu nehmen das die deutschen Qualitätsmedien diese aufgreifen.

Wie schon in einem Kommentar zum Gaza-Krieg Teil II erwähnt, wurde am heutigen Tag der „BreakingtheSilence“ Bericht einer linken israelischen Organisation veröffentlicht bei dem die „furchtbaren“ Gräueltaten des Gazakrieges beleuchtet wurden. Dass öffentliche israelische Untersuchungen vorher von Kriegsverbrechen nichts finden konnten, interessiert in diesem Bericht niemanden. Im Gegenteil- 55 Soldaten (aus mehreren zehntausend Kriegsteilnehmern) stilisieren teilweise völlig nachvollziehbare Kriegssituationen zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit hoch.

Für die deutsche, israelfeindliche Propagandamaschinerie ist der Artikel, der international natürlich kaum Bedeutung findet, ein gefundenes Fressen. Doch wenn man in die Materie einsteigt, sich die Aussagen durchliest findet man nichts, das man angesichts der Situation nicht nachvollziehen könnte.

Bevor ich die kargen Argumente zerpflücken will, möchte ich darauf hinweisen das es sich bei dem Gebilde Palästina nicht um ein Land handelt, es gibt auch keine offizielle Armee, wodurch es keine klassischen Kombattanten gibt. Wikipedia sagt dazu:

Kombattanten sind nach dem humanitären Völkerrecht Personen, die unabhängig von der Rechtmäßigkeit des Konflikts zu Kriegshandlungen berechtigt sind. Sie haben Anspruch auf eine Behandlung nach den Regeln der Genfer Konventionen. Sie können allerdings bestraft werden, wenn sie Kriegsverbrechen begehen. Sie verlieren den geschützten Kombattantenstatus, wenn sie nicht unterscheidbar von Zivilpersonen kämpfen, ihre Waffen nicht offen tragen oder die Uniform des Kriegsgegners tragen.

Stattdessen hat man es dort mit einem Haufen „Terroristen“ und „Zivilisten“ die den Terror direkt oder indirekt unterstützen zu tun. Egal ob Frau, Kind, oder Mann- jeder ist ein potenzieller Selbstmordattentäter- ein Märtyrer eben…

Hier nun im Folgenden 2 der größten im Bericht erwähnten, unheimliche Kriegsverbrechen der israelischen Armee:

Beispiel 1:
„…die Erschießung eines alten Mannes. Mehreren Aussagen zufolge irrte der durch die Nacht. Die Soldaten geben an, sie hätten ihn „etwa 150 bis 200 Meter weit weg“ von palästinensischen Häusern entdeckt, in denen sich eine israelische Einheit verschanzt hatte. Für „abschreckendes Feuer“ habe der Kommandant vor Ort kein Okay gegeben. Damit ist gemeint, im Radius von 30 Grad daneben zu zielen, um jemanden zur Umkehr zu bewegen. Schließlich sei der Alte weniger als 20 Meter vom Haus entfernt gewesen, was als „Nullreichweite“ gilt. Er habe unbewaffnet gewirkt, „als ob er Schutz oder Essen suchte oder unter Drogen stand“. „Wir hatten eine Menge Alarm wegen der Gefahr von Selbstmordattentaten. Also mussten wir den Kerl niederknallen.“

Der alte Mann wurde erschossen. Furchtbar- zweifellos. Doch wenn man genauer hinsieht findet man Aussagen von wesentlich mehr als den im Bericht erwähnten 55 Soldaten die logischerweise sagen:

„Wir hatten eine Menge Alarm wegen der Gefahr von Selbstmordattentaten. Also mussten wir den Kerl niederknallen.“

Was bitte ist daran unnormal? Ein Mann stolpert im Krieg, sinnlos übers Schlachtfeld und wird erschossen da es sich zum einem enorm hohen Prozentsatz um einen Sprengstoffattentäter handelt. Selbiges „Kriegsverbrechen“ ist kürzlich durch britische Soldaten im Irak verübt worden nachdem Soldaten auf ein sich schnell näherndes Fahrzeug das Feuer eröffneten- es starben 1, oder 2 Kinder…

Tja, Krieg ist sicherlich nicht schön. Aber wenn ich 1918 betrunken über das Schlachtfeld von Verdun gestolpert wäre…

Beispiel 2:
Oft wird von Einsatz der Jonny Prozedur gesprochen, bei der „In jedes Haus, in das wir eindrangen, haben wir erst einen ,Johnny‘ geschickt.“ Der musste herausfinden, ob sich darin Bewaffnete versteckten. Falls ja, feuerten Panzer und Kampfhubschrauber Raketen auf das Haus. „Danach musste wieder der Palästinenser rein, um zu melden, ob die Kämpfer erledigt sind.“ Bisweilen habe man „von den Johnnys auch verlangt, mit dem Vorschlaghammer ein Loch in der Mauer aufzuhauen“ – der Eingang konnte ja vermint sein.

Was ist daran wieder verkehrt? Soll doch der friedliebende Palästinenser als Beweis dass er kein Terrorist ist- in SEIN Haus- vor gehen! Wenn er nichts zu verbergen hat – wo ist das Problem? Falls er aber eben doch weiß, das er sein Haus vermint hat- tja dann ist es um ihn auch nicht schade. Soll doch 10-mal lieber ein Terrorist bei dem Versuch andere zu töten, getötet werden als einer unserer Soldaten. Oder etwa nicht? Würde diese Prozedur hier jemand in Frage stellen wenn sein Kumpel Soldat wäre? Wohlgemerkt wurden vorrangig die Hausbesitzer als Johnnys ausgewählt… (das verschweig die Propaganda oft)
Über diese zwei Beispiele hinaus berichten die 55 Täter (deren Identität lustiger Weise geschützt bleibt) über mutwillige Zerstörung, herausgerissene Schubladen und Diebstahl in Wohnungen der Palästinenser. Auch hier muss man die Kirche im Dorf lassen. Sicherlich ist eine herausgerissene Schublade eine Schweinerei- aber eben kein Kriegsverbrechen. Dazu gehört auch eine gehörige Portion Vernunft. Schaut euch mal bei einer Feier mit Freunden um, lehnt euch zurück und mustert jeden eurer Kumpels. Stellt euch nun vor, dass aufgrund vieler unschöner Ereignisse, ihr nächstes Jahr um die Zeit alle im Kampfeinsatz seid. Ihr seht viele Gräuel und müsst Dinge tun die ihr euch heute nicht vorstellen könnt. Wenn ich das tue, sehe ich so einige in meinem Umkreis die „überschnappen“, Wut haben, frustriert sein werden oder zu ganz anderen Menschen werden würden. Damit können sie falsch reagieren. Das ist nicht schön und muss geahndet werden. Einzelfälle bleiben es trotzdem und eine mutwillige Zerstörung, weil jemandem die Sicherung durchgebrannt ist findet man im harmlosen Falkland Konflikt, wie auch bei einer Übung in einer Bundeswehr Kaserne, im Yugo Krieg und so eben auch im Gaza Konflikt…

Doch die Propaganda versucht hier mal wieder nichts weiter wie Menschen wie du und ich zu Mordlüsternen, Kinderschlachtenden Subjekten zu degradieren und das ist angesichts der Situation der Menschen in Israel pervers!

Deutsches Gutmenschsein nach dem Motto: “Nur nicht die Moslems ärgern, dann terrorisieren sie vielleicht nur die anderen” – man könnte diese Haltung auch Feigheit nennen – entwickelt sich zum Risiko für Deutschland. Denn wir gelten aufgrund unserer lächerlichen Stuhlkreise inzwischen als schwächstes Glied im Kampf gegen den Terror. Eine Einladung für radikale Muslime, an dieser aussichtsreichen Bruchstelle etwas nachzuhelfen, um die Koalition der freien Welt aufzubrechen.

Nach einem Bericht des SPIEGEL rechnen deutsche Sicherheitsexperten im Vorfeld der Bundestagswahl mit erhöhter Gefahr terroristischer Anschläge durch Moslems in Deutschland. Als Grund wird ausdrücklich die Einschätzung Deutschlands als Schwachstelle genannt. Man erhoffft sich hier den größten Erfolg durch irgendwie betroffenes Zurückweichen, sollte ein möglichst blutiger Terrorananschlag gelingen. “Pazifistische” Kräfte wie GRÜNE oder LINKE könnten davon profitieren und die staatlich verordnete Fahnenflucht aus Afghanistan durchsetzen. Die Behörden wollen jetzt verstärkt Ein- und Ausreise verdächtiger Personen überprüfen und bekannte Terrorkandidaten persönlich ansprechen.

weiterlesen via Sicherheitsrisiko Feigheit – Politically Incorrect.

Sprachwandel
Sprache ist etwas Natürliches. Sprache lebt vom Gebrauch und ist ständig im Wandel begriffen. Was heutzutage als schlechtes Deutsch und Regelverstoß gegen Rechtschreibung und Grammatik gilt, könnte in einigen Jahren durchaus Eingang in den Duden finden. Prominentes Beispiel ist die Präposition wegen. Bis vor kurzem nur mit dem Genitiv zu verwenden (meinetwegen, wegen Urlaubs), tolerieren einschlägige Rechtschreib- und Grammatikwerke heutzutage auch die Verwendung im Dativ (wegen mir, wegen Urlaub). Dies ist der Fall, da der Duden lediglich den Sprachgebrauch dokumentiert, es in Deutschland jedoch keine Institution gibt, die wie in Frankreich (Academie Francaise) oder Spanien (Academía Real) den Sprachgebrauch vorschreibt.

Sprachen beeinflussen sich gegenseitig
Derartige Tendenzen lassen sich nicht nur innerhalb einer Sprache, sondern auch zwischen verschiedenen Idiomen beobachten. Worte aus Sprache A finden Eingang in Sprache B oder umgekehrt. Jeder kann sicher auf Anhieb mit einer Liste Anglizismen im Deutschen aufwarten, was an späterer Stelle noch einmal aufgegriffen werden soll. Jedoch existieren auch in der englischen Sprache eine Reihe deutscher Ausdrücke, wenn auch zahlenmäßig bedeutend geringer. Bekanntestes Beispiel ist wohl kindergarten, welches sich übrigens in vielen Sprachen der Welt etabliert hat. Eine weitere Gruppe stammt aus dem kulinarischen Bereich. So benutzen auch englische Muttersprachler gern Ausrücke wie sauerkraut, bratwurst und pretzel. Neu-englische Worte wie schadenfreude und weltschmerz beschreiben schließlich Konzepte, die man als typisch deutsch empfindet, so dass es im englischen keinen eigenen Begriff dafür gibt. Empfinden wirklich nur wir Deutschen Schadenfreude?

Pseudo-englische Wörter im Deutschen
Einen weitaus größeren Einfluss übt natürlich das Englische auf die deutsche Sprache aus. Dies trifft insbesondere für das amerikanische Englisch zu, kommen doch die meisten technischen Neuerungen aus Übersee. Mangels sprachregulierender Behörde machen wir uns gar nicht erst Gedanken, wie wir dieses neue Gerät im Deutschen benennen könnten, sondern übernehmen bereitwillig, oder wohl eher gedankenlos, den englischen Namen. Diese Anbiederung an die englische Sprache geht sogar soweit, dass wir in unserem alltäglichen Sprachgebrauch englisch klingende oder anmutende Worte benutzen, die jedoch im Englischen entweder gar nicht existieren oder eine völlig andere Bedeutung haben. Die Liste dieser pseudo-englischen Ausdrücke ist sehr lang und beinhaltet unter anderem:
• Handy – Die Bezeichnung der ersten Prototypen lautete handy talkie. Wir Deutschen hörten wohl aber nur mit halbem Ohr hin oder übernahmen aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse im Englischen den unwichtigeren Bestandteil handy.
• Oldtimer – Dieses Wort beschreibt im Englischen einen Menschen, „alter Hase“, keinesfalls aber ein Auto.
• Hometrainer, Showmaster – Diese Ausdrücke existieren im Englischen überhaupt nicht.

Überbenutzung von Anglizismen
Aber auch in Bereichen, wo Anglizismen in der deutschen Sprache mit korrekter Bedeutung benutzt werden, lässt sich in den letzen Jahren ein inflationärer Gebrauch selbiger beobachten. Niemand würde wahrscheinlich Einwände äußern, wenn es sich um Ausdrücke handelt, für die es keine angemessene oder sprachlich gute Entsprechung gibt. Die Suche nach einem deutschen Wort für Laptop würde sich wahrscheinlich schwierig gestalten und mit einer eher stümperhaft anmutenden Lösung enden.

Warum aber belästigt uns die Werbung ständig mit englischen Begriffen? Kaufhäuser pflastern ihre Schaufenster mit übergroßen Schriftzügen Sale zu und scheinen unterdessen die deutschen Worte Ausverkauf oder Schlussverkauf völlig vergessen zu haben. Spätestens seit dem missglückten Werbespruch von Douglas „come in and find out“, den die Mehrzahl der Kunden völlig missverstanden hat, sollte man sich hier eines Besseren besinnen.

Warum benutzen deutsche Telefonanbieter bis hin zur Telekom in ihren Rechnungen englische Worte wie City Call, die besonders ältere Bürger noch nicht einmal aussprechen, geschweige denn verstehen können? Sind die Kunden dieser Unternehmen englische oder deutsche Muttersprachler?

Warum schließlich spielt bei der Deutschen Bahn die deutsche Sprach eine immer geringere Rolle. Wieso lösen Anglizismen wie rail&fly oder ticket point die entsprechenden deutschen Begriffe ganz ab? Keiner hat etwas dagegen, dass im Zeitalter des internationalen Tourismus gerade auf Bahnhöfen auch englische Beschilderungen verwendet werden. Aber doch wohl bitte schön nicht ausschließlich, sondern ergänzend zu den landessprachlichen Angaben.

Fazit
Inwiefern man sein persönliches Sprachrepertoire mit Anglizismen spickt, bleibt jedem selbst überlassen. Wenn es jedoch soweit kommt, dass wesentliche Lebensbereiche von englischen Ausdrücken beherrscht werden, sollte dem Einhalt geboten werden. Schließlich spricht und versteht die Mehrheit der deutschen Bevölkerung die englische Sprache entweder überhaupt nicht oder eher schlecht als recht. Diese Klientel bleibt dann von wesentlichen Informationen ausgeschlossen. Anglizismus-fanatische Unternehmen sollten nicht meinen, besonders zeitgemäß (oder up to date?) herüber zu kommen. Im Gegenteil, die Mehrheit der Kunden fühlt sich durch Anglizismen in allen Lebensbereichen eher belästigt. Eine (staatliche) Regulierung wie z.B. in Frankreich erfolgreich praktiziert, wäre hier durchaus angebracht.

Suicide bomber’s children watch live reenactment of their mother’s death on Hamas TV

Ynet
Published: 07.10.09, 09:09 / Israel News

Educating the children: A children show on Hamas‘ TV network aired a special episode last week dedicated to female suicide bomber Reem Salah al-Riyashi.
The Palestinian woman blew herself up at the Erez Crossing in 2004, killing four Israelis.

Producers invited al-Riyashi’s children to the show, so they can see a live reenactment of their mother’s death in the terror attack. The shows host, a bear called Nasour, invited „martyr Riyashi’s children“ to enter the studio, before they proceeded to watch a video accompanied by music.
The video features a woman building a bomb as her daughter watches. The child then asks: „Mom, what are you carrying in your arms instead of carrying me? Is it a toy or a gift for me?“ The mother does not respond and is seen leaving the house, as her daughter sings to her: „Come back soon, mom.“
Later, the child in the video is seen watching a report about the bombing on television. „Instead of carrying me, you carried a bomb in your arms,“ the child says. „Only now I know what was more important than us.“
The video proceeds to show the suicide bomber standing at an IDF roadblock near soldiers; a few moments later, the figures disappear in thick smoke as an explosion ensues. As the clip was playing, the camera focused on the two young children, stunned in the face of a video depicting their mother’s death.

Unter dem Titel: „Migration und Integration in Stuttgart“ berichten die Stuttgarter Nachrichten online über den Besuch der deutschen Anna in einer muslimischen Koranschule. Wie aufgeregt sie bei diesem ersten Besuch war, wie ungewohnt es gewesen ist sich zu verhüllen und wie sehr ihr nach Ende des Besuches das Kopftuch noch gefällt, das sie es am liebsten aufbehalten möchte.

Ist das was man in Deutschland unter Integration von Muslimen versteht? Ich befürchte- JA!

Wie kann man angesichts solcher Meldungen noch gegen den Antiterrorkrieg sein? Wie kann man angesichts solcher Meldungen noch die Gewalttaten radikaler Muslime rechtfertigen?

ISLAMABAD, Pakistan CNN — A top Taliban leader in Pakistan is buying and selling children for suicide bombings, Pakistani and U.S. officials said.

Children are shown at a training camp in this video footage shot by the Taliban.

Children are shown at a training camp in this video footage shot by the Taliban.

Taliban leader Baitullah Mehsud has been increasingly using the children in attacks, the officials said. A video released by Pakistan’s military shows the children training for the task.

weiterlesen via Pakistan: Taliban buying children for suicide attacks – CNN.com.