[Trigami-Review]

Partyorganisation und Freizeitgestaltung sind in den Zeiten des Internets definitiv einfacher geworden. Man legt einfach einen Mailverteiler an und kann so seine Mitmenschen über anstehen de Events schnell und kostengünstig auf dem Laufenden halten. Doch auch dieses System hat so seine Tücken. Ist der Mailverteiler vollständig? Hat man nicht doch wieder jemanden vergessen? Wer hat bereits zugesagt? All dies erfordert ein regelrechtes Management. Professionelle Hilfe zur Organisation und für das „Marketing“ von privaten oder kleinen Events ist bisher trotz Web2.0, kostenfrei nirgendwo auf zu treiben.

Diesen Zustand beendet jetzt das Webangebot www.zooners.de. Dort kann jeder nach einer kostenlosen Registrierung auf seiner Pinnwand Events veröffentlichen und antrailern. Dabei muss es sich nicht ausschließlich um private Events handeln, sondern auch das die Bekanntmachung von Kneipentipps, Konzerten oder Sehenswürdigkeiten ist Möglich. Die so von den Usern erstellten Zooncards, bei denen sich alles um den jeweiligen Event oder eine Lokation handelt, können ständig bearbeitet werden wodurch die Community immer up to date ist.
Die Zooncards enthalten neben der Event- oder Locationbeschreibung auch sämtliche Kontaktinformationen, Bewertungen und geografische Informationen via google Maps. Auch ist es möglich Fotos und sogar Videos ein zu binden.
Desweiteren stehen registrierten Benutzern auch Zooner Cityblogs zur Verfügung auf denen über die Freizeitaktivitäten in verschiedenen Städten berichtet werden kann.

Das 6 köpfige Zooners Team mit Sitz in Österreich ist bereits seit 1. April 2009 mit einer öffentlichen Betaversion online und wird in den nächsten Wochen mehr und mehr Funktionen und Features nach reichen. So soll es auch möglich sein die zooncards mit zahlreichen Sozialnetworks zu teilen was den Wirkungsgrad natürlich exorbitant verstärkt.

Man darf also gespannt sein wie sich das kleine Startup entwickelt. In den nächsten Wochen dürften sich die Zahl der Anmeldungen und damit auch die Zahl der bei zooners eingetragenen Events und Sehenswürdigkeiten vervielfachen, wodurch schon in kurzer Zeit eine Alternative zu den redaktionell geführten „Stadtmagazinen“ mit ihren Eventplanern entstehen sollte.

Mich jedenfalls hat zooners überzeugt. Den Betatest hat die Plattform in meinen Augen mit Bravur gemeistert, das einzige was derzeit wirklich noch fehlt, aber ja wie gesagt nachgereicht werden soll, ist die Möglichkeit Zooncards in Socialnetworks ein zu binden, wenn dies der Fall ist, werde auch ich unsere Ulme-Kommune-Events einfach und schnell über www.zooners.com publik machen.

Seit einigen Monaten nun ist Mr. Change, oder auch Hussein Barack Obama nun schon im Amt. Mit seinem Einzug ins weiße Haus keimte die Hoffnung der Welt auf ewigen Frieden. Bomber würden nur noch Rosenblätter abwerfen, die Finanzkrise abgeschafft, der Welthunger besiegt, die Erde befriedet und noch vor Ablauf seiner Amtszeit sollten die Tiere wieder sprechen können. Doch mittlerweile ist es ruhig geworden um den stets teuflisch grinsenden Präsidenten. Die Obamania hat sich gelegt, die Realität hat einmal mehr gesiegt. Wenn man sich nun die bisherigen politischen Entscheidungen der Black Beauty des white Houses einmal betrachtet wird man feststellen das in überwiegendem Maße die Arbeit eines gewissen George W. Bush weitergeführt wird. Ergänzend gibt es noch ein paar schwer schädliche, typische Gutmenschengeschenke um die Popularität im Volk aufrecht zu erhalten.

So wird zum Beispiel Guantanamo irgendwann geschlossen (so wie es Mr. Bush auch angekündigt hat) doch zögert sich dies noch etwas raus aufgrund der Tatsache das die dort „unschuldig einsitzenden meist sofort nach Ihrer Freilassung zu den Waffen zurück kehren.

Afghanistan wird frei nach Bushs Doktrin weiter kräftig mit weiteren frischen Truppen versorgt.

Im Irak geht der Abzug der Truppen Hand in Hand mit der irakischen Regierung voran, ganz nach den Worten George Bushs, doch wird dies nun als Obamas Idee verkauft.

Das einzige was Mr. Obama bisher wirklich selbst verzapft hat sind die Billionen schweren Geschenke für seine Geschäftsfreunde um „systemrelevante“ Unternehmen zu erhalten. Die Warnrufe der Ökonomen und Fachleute aus alles Welt, das die bereits heute gedruckte Dollarsumme langt um im Anschluss an die Finanzkrise eine gigantische Hyperinflation an zu schieben, ignoriert er vollständig.

Tja, was soll man dazu sagen? Politik hat mit beliebt eben nicht immer was zu tun. Wenn aber ein Politiker lieber beliebt ist anstatt nachhaltige Veränderungen herbei zu führen, ist das weit gefährlicher als ein konsequenter Politiker der versucht die Welt nachhaltig positiv zu verändern ohne in seiner Epoche beliebt zu sein. Ganz interessant ist dazu vielleicht auch der hochinteressante und strittige Gutmenschenpost.

Sie war in der Schule beliebt, hatte viele Freunde, wollte selbstbestimmt leben – das missfiel der Familie: Die 20-jährige Gülsüm S. wurde von ihrem Bruder ermordet, als der herausfand, dass die Deutsch-Kurdin keine Jungfrau mehr war. Protokoll eines Verbrechens.

Hamburg – Einen Monat nach der Ermordung der 20-jährigen Gülsüm S. steht fest, was die Ermittler schon unmittelbar nach der Tat befürchteten: Die Deutsch-Kurdin wurde von Mitgliedern ihrer Familie getötet, weil ihnen der westliche Lebensstil der jungen Frau missfiel.

weiterlesen via Fall Gülsüm S.: Gedemütigt, gewürgt, totgeprügelt – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama.

Wieder einmal einer der wöchentlichen absolut seltenen Einzelfälle der Verfechter der Religion des Friedens in Deutschland. Absolut erschütternd! Vor allem auch das diese ganze Verfassungsfeindliche Bande um den direkten Täter, nicht gleich direkt in den Flieger nach sonstwohin gesetzt wird. Die Gesellschaft verdrängt das es sich hier nicht nur um einen familiär geplant und umgesetzten Mord, sondern auch um eine vorhergehende, wahrscheinlich Jahrelange Freiheitsberaubung und Unterdrückung handelt.

Jaja, der böse Rechte ist am Wind machen. Aber was ist eigentlich falsch an dieser Aussage:

Lieberman hatte in seiner Antrittsrede den Annapolis-Friedensprozess mit den Palästinensern für beendet erklärt. Damit schloss er alle Verhandlungen mit den Palästinensern über die Kernfragen des Nahost-Konfliktes und einen eigenen Staat aus, solange sie nicht „Punkt für Punkt“ alle Auflagen des Nahost-Friedensplanes (Road Map) von 2003 erfüllt haben. Lieberman verlangte, dass die Palästinenser erst alle Terrororganisationen entwaffnen und eine effektive Regierung aufbauen. Zugeständnisse lehnte Lieberman ab, weil dies nur zu neuem Druck auf Israel einlade.

weiterlesen via „Willst du Frieden …“ – Lieberman sorgt für Wirbel – n-tv.de.
Schliesslich geht es hier um eine Terrorgruppe die einer Demokratie den Krieg erklärt und der freien Nation Land abfordert. Liebermanns Aussagen und folgende Taten sind die ersten vernünftigen im nunmehr fast 20 jährigen „Friedensprozess“.

Was habe ich mich aufgeregt. Da fließen schon mal Fördergelder nach Chemnitz und dann werden die einmal mehr verballert. Anstatt der notwendigen Renovierung von Abwasserkanälen, Straßen oder Schienensysteme, sollen die kommenden EU Gelder zum Bau einer Brücke über den Schlossteich verwandt werden. Ein verdammter Skandal. Der Schlossteich ist so ziemlich das einzige Fleckchen Natur in der Innenstadt…. Ich find einfach keine Worte.

Nur gut, das mir gestern Abend, während ich diese Geschichte meiner Frau erzählte einfiel das doch der 1. April ist und die Geschichte wohl zu unglaublich um wahr zu sein.

Tja, rein gefallen. Es ist eben doch nicht alles böse :-).

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Ich bin, wie ich bereits an dutzenden Stellen geschrieben habe, der letzte der nicht vorbereitet ist auf die Dinge die da kommen mögen, doch bin ich auch nicht der letzte den die Krise trifft. So ist meinem Unternehmen im Januar dieses Jahres ein Betriebsmitteldarlehen aufgekündigt worden. Die Begründung- die Veränderung des wirtschaftlichen Umfeldes aufgrund der Finanzkrise. Dieses Darlehen jedoch war notwendig um weiter stabile Gewinne realisieren zu können. Ohne diese Kapitalspritze war ersichtlich dass ein Überleben der Krise, gerade bei der zu erwartenden Verschärfung zum Jahresende, nicht gewährleistet ist. Da ich keine Lust habe für das tragen eines so entstehendes Insolvenzrisikos am Ende vom Staat verfolgt und bestraft zu werden, habe ich mich nach einer endlosen Odyssee mit Banken und potenziellen Investoren entschieden mein Unternehmen zu verkaufen.

Nachdem ein Käufer ausgemacht und die Vorverhandlungen über die Bühne gegangen sind ging alles ganz schnell. Der Käufer übernimmt zwei Geschäftsfelder, sowie alle Rechte aus meiner GmbH, während ich meine Firma schließe. Seit gestern gibt es nun ein paar Arbeitslose mehr. Drei, vielleicht sogar vier Angestellte können in das neue Unternehmen übernommen werden. Ich selbst bin mir noch nicht zu hundert Prozent schlüssig ob ich ebenfalls in das andere Unternehmen wechseln werde. Nach 9 Jahren hartem Kampf an der ersten Frontlinie klingt der Gedanke an eine 1-2 jährige Auszeit nur allzu verlockend. Mal sehen.

Auf jeden Fall ändert sich für unsere Kunden Garnichts, ebenso für die übernommenen Mitarbeiter. Ich denke und hoffe ich habe alles Menschenmögliche unternommen und alles gegeben doch auch ich habe nur begrenzte Kraft und Möglichkeiten.

In diesem Sinne möchte ich mich damit als Geschäftsführer von der Bühne der Wirtschaft vorerst verabschieden und wünsche allen hier mitlesenden Kunden, Geschäftspartnern und Angestellten verdammt viel Glück, Spaß und Puste ?

Es waren verdammt schöne neun Jahre. Ich möchte nie einen Tag missen, doch ist es Zeit für Veränderungen…