Krieg ist die schlimmste Handlung zu der eine Gesellschaft fähig ist. Es ist das größte Verbrechen und ein Generator für ständiges Leid. Es gibt nichts Gutes am Krieg und im Krieg gibt es ausschliesslich Opfer. Soviel ist wohl jedem klar.

Nichtsdestotrotz gehört Krieg zum Menschen genauso wie auch Liebe, Moral oder aber auch Kriminalität. Der Mensch muss stets nach einer besseren Welt streben, darf sich aber nicht in eine illusionäre Welt begeben, in der es kein Verbrechen und kein Leid gibt, das ist nämlich ganz einfach, schlichte Realitätsflucht.

Krieg ist und bleibt der verlängerte Arm der Diplomatie. Sowie Gefängnis der verlängerte Arm der Justiz ist. Es gibt Situationen in denen ein Krieg einfach unausweichlich ist. Sei er präventiv, sei er um schwächeren zu Hilfe zu eilen, sei es um Verbrechen zu bekämpfen. Diese Realtität sollte einem jedem gesunden, vernüftigem Menschen innewohnen. In Zeiten der Verschwörungstheorien und Ablehung des eigenen Staatsgebildes jedoch leider nicht selbstverständlich.

Aus diesem Keim entspringen Aktionen wie „Kein Krieg in meinem Namen“ bei dem sich Menschen mit selbstgemalten, gleichlautenden Schildern ablichten lassen um so „ein Zeichen zu setzen“. Bisher haben sich 600 Chemnitzer derart verewigt. Wohlstandsdeutsche. Menschen deren größte Not ist, ob der neue Job mehr oder minder abwirft wie der vorige. Menschen aus dem Herzen Europas, die Existenznot und Hunger nicht kennen, Menschen die sich aus blanker Langeweile, Verschwörungstheorien und kruden Lebensrealitäten unterwerfen. Menschen die die Augen verschließen vor Massenmord und den ekelhaften Gewaltexzessen des IS und allen anderen Kriegsschauplätzen dieser Welt.

Für meine Begriffe gibt es für Teilnehmer an dieser Aktion, die zumeist sogar ihre Kinder dafür instrumentalisierten, nur eine Heilung. Sie sollten ihr Kind und ihr Schild vor Ort, einem der geschändeten, verwaisten und verkrüppelten Boko Haram Opfer in Afrika zeigen und genau erklären „warum man es als Wohlstandsdeutscher nicht für nötig hält zu helfen“. Man könnte auch dem eingekerkerten Nordkoreanischen Volk vermitteln, warum es so wertlos ist, dass bisher noch keiner für nötig befunden hat es zu befreien, oder vielleicht geht man einfach in den nahen Osten und erklärt der Mutter eines 2jährigen Kindes, dem grade der Kopf live vor der Kamera zertreten wurde weil es ein „ungläubiges Kind ist“, warum wir uns die Freiheit nehmen weg zu schauen, obwohl wir die Möglichkeiten hätten zu helfen.

Der größte und traurigste Punkt an diesem Projekt ist aber die Teilnahme am sogenannten „Chemnitzer Friedenstag“. An diesem Tag wird der bombardierung von Chemnitz im zweiten Weltkrieg gedacht. Eigentlich ein Feiertag, denn auch in Chemnitz kann dieser Tag als Wendepunkt gelten, an dem der Nazihochburg Sachsen final das Genick gebrochen wurde. Ausgerechnet der Tag dem 70 Jahre vorher, sich ein Volk geopfert und ohne eigene Not geholfen hat den Naziterror zu beenden, an dem Tag laufen wir mit einem Schild „kein Krieg in meinem Namen“ durch die Stadt? Wenn der gemeine Amerikaner vor 70 Jahren auch so gedacht hätte… nicht auszudenken was für Flaggen wohl heut am Rathaus wehen würden…

 

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Mit Ausbruch der Finanzkrise kam die Idee des foodsharings aus den USA nach Europa geschwappt und gewann zunehmend an Bedeutung, zum Durchbruch kam es bisher noch nicht, zu Recht, denn die bestehenden Projekte sind kompliziert und langwierig, das sollte sich jetzt mit www.foodsharer.de ändern.

Hintergrund des foodsharens ist die Tatsache, dass ein Großteil der Natur- und Umweltzerstörung nicht etwa durch die Art und Weise der Herstellung der verbrauchten Produkte, sondern durch deren schiere Masse entsteht. Es ist schon toll wenn jemand „Jute statt Plastik“ nutzt, doch auch 10 Milliarden Jutebeutel schänden die Natur. Ebenso, wenn nicht noch mehr, wird die Welt durch unseren Hunger belastet. Egal ob Bio, oder Dosenfutter, wir kaufen zu viel und werfen zu viel genießbares Weg. Um die noch verwertbaren Lebensmittel der Bäckereien und Großmärkte kümmern sich größtenteils die Tafeln und andere gemeinnützige Organisationen, doch was ist mit den 400.000 Tonnen Lebensmitteln die der Privathaushalt in Deutschland jährlich entsorgt? Um die kann sich jetzt jeder selbst kümmern, via www.foodsharer.de

In wenigen Klicks ist ein Konto registriert, wichtig zu beachten, kein anderer User, egal ob Abnehmer oder Anbieter, kann eure Adress- oder Namensinformationen einsehen. Einziges sichtbares Feld ist „Abholinformation“. Überlegt euch da was Gutes. Bei mir zum Beispiel steht „Hoffmannstraße 30, rechts neben dem Eingang hänge ich den Beutel an die Eingangstür. Uhrzeit zwischen 9-21Uhr“. Habt ihr euer Profil entsprechend eingerichtet könnt ihr, gern auch über den Handybrowser, in unter 20 Sekunden ratzfatz Produkte einstellen.
Der Rest Kartoffeln, die Marmelade von Tante Erna die ihr nicht mögt, die Äpfel die sich nicht mehr lange halten, oder der heute abgelaufene Jogurt den ihr nicht mehr mögt, andere aber sicher gern.

Sobald ein Nutzer den Artikel genommen hat, braucht ihr das entsprechende Produkt nur noch hinterlegen und fertig.

Ähnlich unkompliziert ist die Nehmerseite. Einfach über www.foodsharer.de stöbern, das gewünschte Produkt in der Nachbarschaft auswählen, auf „nehm ich“ klicken und schon gehört euch das Produkt. Kein Gelaber, oder unnötige Kommunikation. Schaut in „deine Reservierungen“ um nun die Abholinformation des Anbieters ein zu sehen und macht euch auf die Socken.

Wozu das Ganze? Mit foodsharing könnt ihr direkt in eurer Nachbarschaft eine gerechtere Umverteilung fördern. Man kann der Armut vor Ort entgegen wirken. Es wird sehr viel Müll vermieden, kostbarste Ressourcen geschont, Konsum gedrosselt, ach die Liste ist lang…. Alles in allem ist es einfach gut, schnell und für alle vollständig kostenfrei.

Bisher ist foodsharer nur im Postleitzahlgebiet 09 freigeschaltet. Mit „Aktivisten“ aus Berlin, Dresden und München stehen wir im Gespräch. Wichtig ist, dass entsprechend neue Postleitzahlengebiete auch von Leuten vor Ort betreut und gefördert werden. Es muss mit der regionalen Presse gesprochen werden, Flyer verteilt und aufgehängt und vor allem mit gutem Beispiel voran gegangen werden. Interesse? Dann meldet euch bei mir via team@foodsharer.de

Alle anderen, vor allem die aus Chemnitz, macht mit! Schaut sofort in eure Küche, ich verspreche euch, jeder hat etwas zu Hause das er eigentlich gar nicht mehr Essen oder Trinken wird… teilt es jetzt!

Flyer zum downloaden

Auch wenn dieses Video schon dutzend Male geteilt wurde, trotz dass es die Werbung, ausgerechnet für eine Bank ist, löst es bei mir doch immer wieder Gänsehaut aus…

…und im Prinzip ist die einzig korrekte Botschaft auch nur- WIR sind 750 Millionen!
….wann erkennen wir das alle?

Beethoven, Brahms, Tschaikowsky, Namen mit denen heut jeder um sich wirft, um den Beweis seiner hohen Bildung zu demonstrieren. Sobald ein wenig Tiefgang gefragt wird, man erfahren will was neben dem Nussknacker, von „Tschaikowsky“, oder was neben „der neunten“ von Beethoven kommt, ist häufig schon Feierabend. Peinlicher wird es, wenn man gar nicht gleich 200 Jahre zurück geht und einfach wissen möchte, wer die deutsche Hymne komponiert hat. Schweigen…
Bei all diesem Möchtegern Geschwätz gehen die wahren Meister der Musik jedoch fast immer verloren. Ja, es gibt schon lang Komponisten, die die alten Meister überflügelt haben. Leider denkt jetzt an Michael Jackson, Bono und Herbert Grönemeyer, doch ohne die Lebensleistung irgendwelcher Berufsmusiker schmälern zu wollen, ein Fliessbandmusikant wie Axel Rose kann es nicht aufnehmen mit einem Johann Sebastian Bach.

Thomas Newmann, David Newmann, Craig Armstrong, Malcom Arnold, Georges Auric, Bruno Coulais, Gabriel Yared, Howard Shore, Trevor Rabin, sind die Namen derer welche es schafften, von den Altmeistern nicht nur zu lernen, sondern sie um Längen ab zu hängen.
Kennen sie nicht? Nie gehört? Bezweifle ich. Sie kennen sie nur zu gut, sie hören sie sogar sehr oft, sie summen hier und da deren Kompositionen, sie kennen nur nicht die Namen der Komponisten. Es sind die Komponisten großer Filmmusiken. Rendevouz mit Joe Black, Herr der Ringe, James Bond, Filme die wir kennen, gesehen haben, unter deren musischen Themen wir mitfieberten und erst richtig in Stimmung kamen. All diese Filmmusiken bestehen viel mehr aus nur dem Soundtrack, den wir uns bestenfalls auf CD kaufen, nein, es sind vollständige Kompositionen, Meisterwerke, Sinfonien.

Diese Komponisten prägen und begleiten uns heute um ein vielfaches mehr, denn ein Brahms, der uns heut höchstens noch in einem Werbespot, oder einem Schlaumeier- Gespräch begegnet. Die wahren Meister, sind heute unbekannt…

Wieder einmal ist es Zeit für die Sommerolympiade, wieder einmal ist es Zeit, anschaulich das Hauptproblem unserer Gesellschaft auf dem silbernen Tablet geliefert und durch Millionen TV Geräte ausgestrahlt zu bekommen. Denn eigentlich geht es bei solchen Events um gute Laune, sportlichen Wettbewerb, Spaß. Spätestens seit der Fußball WM in Südafrika, für die Slums zerstört und ein gigantischer Militärapparat bemüht wurde, oder aber auch nach der Fußball EM in der Ukraine, ist klar, diese Ereignisse dienen einzig der Politik, der Wirtschaft, dem Kommerz und Profit. Was sonst kommen könnte ist mehr oder minder gewünschter Nebeneffekt.

So schafft es auch der eigentlich doch so seriöse Ausrichter London nicht, auf einen martialischen Militäraparat zu verzichten. Folgende Bilder sind eine tolle Einstimmung auf die Sommerspiele 2012.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2173122/Royal-Navys-largest-warship-sails-Thames-armed-forces-strength-Olympics.html

Wie man sicherlich schon aus vorhergehenden Posts erahnen kann, bin ich keiner derer, die sich gern für ökologische Ammenmärchen finanziell ausplündern lassen. Mülltrennung, Biosprit, für mich alles nur ein Witz.

Doch geschuldet der Situation dass wir ein klassischer Hochenergie Haushalt sind und die Energiekosten jährlich steigen, habe ich mich schon vor Jahren auf dem Markt der Hausautomatisierung herum getrieben. Mein erstes System war ein HomeMatic, mit dem es mir auf Anhieb gelang knapp 1.000€ Heizkosten ein zu sparen. Das Ganze mit nur 4 Wandthermostaten und 6 Heizkörperthermostaten welche Zeitgesteuert, ziemlich genau die vorgeschriebene Temperatur regelten. Nachdem ich mit diesem System 6 Jahre zufrieden lebte, verlangte mein Technikherz nach mehr. MAX!, das System aus dem Hause ELV schien zu bieten was ich suchte. Intelligente Heizsteuerung auf einem kleinen Homeserver, steuerbar via PC und Smartphone. Lange Rede kurzer Sinn, das System ist ziemlicher Murks. Unzuverlässig, unkalkulierbar, nicht ausgereift. Doch brachte mich der Ausflug zum Max! System zum RWE Smarthome. Zugegeben, dieses RWE System ist so ziemlich das teuerste am Markt erhältliche, doch aktuell auch das viel versprechendste. Ich bin sehr begeistert und aktuell steigert sich die Zahl der im Haus verbauten Aktoren fast täglich. Da es im Netz bisher kaum Informationen, geschweige denn ein Forum zum RWE Smarthome gibt, werde ich hier meine Erfahrungen einmal zum Besten geben.

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und du rettest die ganze Welt- so ein altes jüdisches Sprichwort, nach dem auch der heutige jüdische Staat lebt. Nach der Entführung des Soldaten Gilad Shalit, setzte man wie immer in solchen Fällen, alles daran, den jungen Mann wieder zu befreien.

Heute, 5 Jahre später, ist es endlich soweit. Gilad Shalit ist frei. Es ist ein großer Tag für Israel und ein großer Tag für die Familie Shalit. Nicht wenige Israelis meinen nun, der Sieg sei zu teuer erkauft. Er kostete bis jetzt den Libanonkrieg und die Freilassung 1027 arabischer Gefangener mit überwiegend terroristischer Vergangenheit. Natürlich ist die Abschätzung zukünftiger Konsequenzen immer schwierig. Was ist wenn die durch die Freilassung Shalits, reaktivierten Terroristen, tausende Menschen töten? Was ist mit den Todesopfern des Libanonkonfliktes?

Doch ist es besser die Zukunft in die Hand zu nehmen, Entscheidungen zu treffen, zu riskieren das sie falsch sind, anstatt sein Leben den anderen zu überlassen.

Außerdem finde ich das an diesem Deal, alle beteiligten des Nahostkonfliktes ihre Masken haben fallen lassen. Wir sehen heute:
Eine freie Demokratie, die in der Lage ist 1000 Kriminelle frei zu lassen um einen der Ihren zu retten.

Wir sehen ein Volk dass es zulässt, dass eine Terrorgruppe eine ganze Nation erpresst um gegen einen jungen Mann, 1000 Verbrecher zu tauschen.

Wir sehen ein paar schleimige Handlanger die denken jeder Deal, wie auch immer er aussieht ist gut, Hauptsache die Terroristen bekommen etwas Gutes und geben deshalb vielleicht irgendwann Ruhe…

2011 – 50 Jahre Mauerbau. Rückblicke auf dieses monströse Bauwerk sind derzeit in allen Medien und persönlichen Diskussionen omnipräsent. Meist erfolgt diese historische Analyse recht sachlich, jedoch sind auch hin und wieder abenteuerliche Auswüchse zu verzeichnen, wie folgende Beispiele zeigen sollen.

So warteten unlängst Heinz Keßler (91), seines Zeichens ehemaliger DDR-Verteidiungsminister und sein Adjudant und Ex-Stabschef Fritz Streletz (84) mit ihrem neuesten Buch auf, indem sie ein Loblied auf die Mauer, Verzeihung, den antifaschistischen Schutzwall singen. Kritik oder etwa Bedauern im Hinblick auf die kaltblütig erschossenen Maueropfer sucht man darin natürlich vergebens.  Um den ganzen die Krone aufzusetzen, fand dazu auch noch eine öffentliche Lesung statt, die auch von einer ganzen Reihe ewig Gestriger und Neugieriger besucht wurde. In komödienstadlhafter Weise betitelten sich die beiden protagonierenden Greise dort mit „Genosse Minister“ und „Genosse General“, bevor sie alte Zeiten glorifizierten und Hasstiraden auf die gegenwärtige Gesellschaftsordnung vom Stapel ließen. Ob ihnen abei bewusst war, dass sie damals in der DDR jeden, der sich anschickte auch nur im Privaten derart loszuwettern, hinter Schloss und Riegel gebracht hätten? Egal. Höhepunkt des skurilen Schauspiels waren dann von im Auditorium versammelten Altgenossen und -stalinisten frenetisch beklatschte Äußerungen wie: „Es gab kein anderes Land im früheren Ostblock, dass so brüderlich zur Sowjetunion stand wie die DDR. Und es gab kein anderes Land, dass so feige und hinterhältig von Gorbatschow verraten wurde wie die DDR“. Und schließlich war ja nicht alles schlecht (gerade für Leute in ihrer Position). Klar, es ist nie alles schlecht. Aber es war eben auch nicht alles gut. Also warum meinen diese beiden SED-Dinos, ihre geistigen Ergüsse der Welt mitteilen zu müssen? Reicht die Rente nicht oder sollten dies erste Anzeichen von Altersdemenz sein. Obwohl, wäre die Wende nicht gekommen, wäre Keßler mit seinen 91 Lenzen sicher noch Verteidigungsminister. Naja, lassen wir sie.

Für einen weiteren Beitrag zu diesem Thema sorgte das linke Hetzblatt „Junge Welt“. Pfiffigen Redakteuren gelang ein Geniestreich, um den 50 Jahrestag des Mauerbaus zu preisen. Die Zeitung titelte mit dem altbekannten Foto der Betriebskampfgruppen am Brandenburger Tor und dem Schriftzug „DANKE“. Danke wofür? Die weitere Lektüre gab Aufschluss:

  • DANKE für 28 Jahre Friedenssicherung in Europa
  • DANKE für 28 Jahre Clubcola und FKK“
  • DANKE für 28 Jahre ohne Praxisgebühr
  • DANKE für 28 Jahre ohne Hartz-Vier
  • DANKE für 28 Jahre Versorgung mit Krippen- und Kindergartenplätzen
  • für 28 Jahre Hohenschönhausen ohne Hubertus Knabe

Gerade der letzte Punkt dürfte für alle Verfolgten der ach so demokratischen Republik eine schallende Ohrfeige sein. Kurz zur Erinnerung: Hohenschönhausen war die Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit, Hubertus Knabe ist der Leiter der heute dort befindlichen Gedenkstätte. Geht’s noch? Mit anderen Worten, DANKE für die schönen Zeiten, als Hohenschönhausen noch Knast für Regimegegner war. Sehr originell.

Der geneigte Leser wird inzwischen festgestellt haben, dass in der Liste einige Punkte unterschlagen wurden:

  • DANKE für 28 Jahre Eingesperrtsein
  • DANKE für 28 Jahre Gehirnwäsche und politische Indoktrination bereits in den unter Punkt 5 gepriesenen Kindergärten
  • DANKE für 28 Jahre Bespitzelung
  • DANKE für 28 Jahre Unterdrückung Andersdenkender
  • DANKE für 28 Jahre Mangelwirtschaft
  • DANKE für Wartezeiten von durchschnittlich 14 Jahren auf einen Trabant
  • DANKE für Bananen 2 Mal im Jahr unter Vorlage des Personalausweises

Also wenn schon, dann bitte komplett. Es bleibt fraglich, was die Macher des Blattes zur Veröffentlichung einer derartig lächerlichen Liste veranlasst hat. Wollte man alte Genossen beeindrucken oder provozieren oder einfach sagen „uns gibts auch noch“?  Es dürfte jedem durchschnittlich intelligenten Menschen klar sein, dass auch heute nicht alles optimal läuft und Viele mit großen Problemen zu kämpfen haben. Aber rechtfertigt das, eine Diktatur zu glorifizieren, wo Menschenrechte, wenn sie nicht in den Kram der versteinerten Führungsriege passten, mit Füßen getreten wurden? Sicherlich nicht.

Werte Herren Keßler und Streletz, liebe „Junge Welt“, die Zeiten, als Ernst Busch munter trällerte „Die Partei, die Partei, die hat immer Recht“ sind Gott sei Dank vorbei.