Die US Wahl ist vorbei. Obama hat gewonnen. Zeit zurück zu blicken, Zeit sich einmal mehr für seine europäischen Mitbürger zu schämen. Wer hat eigentlich um das Präsidentenamt gekämpft? Die deutschen? Wer ist eigentlich angetreten? Mutter Theresa gegen Frankenstein?
Genau dieses Gefühl bekam man, wenn man in den letzten Wochen die deutsche Medien- und Meinungslandschaft studierte. Obama, die Reinkarnation des Guten, gegen einen religiös, fanatisch, irren rechtsradikalen. In Diskussionen fiel mir auf, dass der deutsche Bildungsbürger nur stets 1 Argument gegen Romney und 2 für Obama hatte.

1. Romneys KO Punkt:
Er ist Mormone. Eigentlich unglaublich so etwas, gefühlt als Negativpunkt hervor zu heben, klar ist Deutschland nach wie vor latent rassistisch, aber hey, Obama ist schwarz…

2. Obamas Pluspunkte
a) er steht für den Frieden. Wobei ich mich immer frage wie sich das äußert? In den hunderttausend im Nahen Osten, im Kampfeinsatz stationierten Soldaten, gleich wie unter Bush? Vielleicht ja auch unter dem unerklärten aber mit unverminderter Härte geführten Drohnenkrieg in mehreren Ländern gleichzeitig? Vielleicht für die erklärte, irgendwann stattfindende Schließung Guantanamos? Keine Ahnung, bisher hat sich Obama nicht mehr oder weniger als Bush mit seinen Friedensbestrebungen hervorgetan.
b) er hat eine Volkskrankenkasse auf den Weg gebracht. Auch dies langt nicht für einen großen Pluspunkt, denn unser Krankenkassensystem ist alles andere als in Ordnung, gesund, vorzeigbar, oder wünschenswert. Bevor ich mich nun aber in Tiraden über das kranke deutsche Kassensystem verliere, eine Frage in den Raum?
Warum eigentlich ist fast die Hälfte der US Bürger gegen Obama, oder auch gegen eine Volkskrankenkasse? Sind 50% der Amerikaner dumm? Dümmer wie wir deutschen? Fanatisch? Behandlungsbedürftig?

Nein, es ist der deutsche, der sich in seinen Omnipräsenten Allmachtsfantasien bereits wieder auf dem Weg zur Herrenrasse sieht. Unfehlbar, allwissend, perfekt. Wir wissen schon was die Amis falsch machen, nur müssen wir es ihnen noch beibringen…
Gute Nacht Deutschland, denn so fängt es immer wieder an…

Das in den Köpfen des schwedischen Nobelpreis Komitees nicht alle Stühle am rechten Platz stehen, wurde mir bereits bewusst, als dem frisch gewählten US Präsidenten Obama der Friedensnobelpreis für das aussprechen eines simplen Friedenswunsches verliehen wurde.

Heute, zwei Jahre später, ist Hussein Obama einer der gefürchtetsten Rachegötter der westlichen Welt. Nicht mit Kriegserklärungen und Armeen zieht er zu Felde, so wie dies seit Jahrhunderten völkerrechtlich anerkannt und gefordert wird, sondern laut- und wahllos wie im Film. Keine Verhandlung, keine Ankündigung, einfach eine intelligente Bombe, abgefeuert von einer Drohne, irgendwo ins nirgendwo. Keine Anklage, keine Spuren, keine Beweise, keine Information, keine Nachfrage.

Obamas Drohnenkrieg kostete bisher tausende Menschenleben von denen die Öffentlichkeit kaum Notiz nimmt/ nehmen kann.

Wenn dieser Mann den Friedensnobelpreis verdient, dann George W. Bush mindestens zwei. Einen für die Befreiung des Irak und einen für die Befreiung Afghanistans.

Doch der Friedensnobelpreis für Obama war kein Ausrutscher. Der diesjährige ging doch tatsächlich an die EU. Ja, richtig, eine Institution, eine Gesellschaft, eine „Nation“.

Haben die den Verstand verloren? Geht der nächste Friedensnobelpreis nun an den Jupiter? Muss das Erbe Nobels derart zu Grunde gerichtet werden? Gibt es keine adäquaten Freiheitskämpfer oder Freidenker mehr? Gab es im letzten Jahr nicht genügend Helden der Freiheit und des Friedens?

Aber so kommen wir nicht weiter. Fragen wir vielleicht eher wieso die EU?
Vielleicht für die tausenden Morde und deren Mörder?
Die hunderttausenden von Kindesmisshandlungen die es in der/jeder Gesellschaft gibt?
Vielleicht für die Massaker die Frontex im Namen und Auftrag der EU Bürger an den Mittelmeergrenzen an afrikanischen Flüchtlingen verübt, täglich.
Vielleicht ja auch für den heldenhaften Einsatz der EU im letzten Jahr, das Kapital zu schützen, einen Zusammenbruch hinaus zu zögern, zum Eigennutz der herrschenden Kaste?

…Die Union und ihre Vorläufer haben über mehr als sechs Jahrzehnte zur Förderung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und der Menschenrechte in Europa beigetragen…

lautet die offizielle Bekundung.
Ok, einen neuen Weltkrieg hat die EU bisher noch nicht vom Zaun gebrochen. Aber ist dies gleich einen Friedensnobelpreis wert?

Was ist mit Jugoslawien, dem Falklandkrieg, Afghanistan, dem Irak, dem Baskenland, Irland usw. usf., sind nicht dies die Gründe weshalb andere als Kriegstreiber beschimpft wurden?

Vielleicht hat die Schizophrenie des Nobel Clubs auch seine Vorteile. Vielleicht bin dann ja ich im nächsten Jahr dran. Schließlich habe ich in meinem gesamten Leben noch keinen atomaren Sprengkopf gezündet und schwöre hiermit feierlich, dass ich es auch nie vorhabe.

Die allseits geforderte Frauenquote in Führungspositionen wird langsam aber sicher Realität. Das wahre Problem, die Einkommens- und Rentenkluft zwischen Mann und Frau wird dabei weitgehend ignoriert, es wird eher versucht auf Krampf jedes Ego gleich und gleicher zu machen.

Ego? Ja, ganz Recht. Es geht am Ende um das Ego der Frau. Denn ginge es um Einkommensdifferenzen, würde man an der Vergütung für Betreuungszeiten arbeiten. Ginge es um die Benachteiligung bei der Renteneinzahlung, würde man sich darum kümmern, aber es geht um Führungspositionen, Machtverteilung, das Ego eben.

Wenn wir schon alle gleicher als gleich sind, wenn schon wir in einer Zeit leben, in der es keine Unterschiede zwischen Menschen, Hautfarben und Geschlechtern mehr geben darf und wenn wir dies auch schon erzwingen müssen, warum eigentlich nicht generell?

Wäre nicht folgende Quotenverteilung für alle Gewerke und Branchen viel „gerechter“ (natürlich nur im Sinne des heute gelebten Wahnsinns):

30% Männer
30% Frauen
20% Behinderte
20% Ausländer

Diese Quote würde (wenn auch ich sie für faschistisch halte) den heutigen Ansatz gerechter darstellen. Darüber hinaus wäre auch garantiert, das nicht nur aus Zwang, mangels Fachpersonal, Kindergärtnerinnen Konzerne lenken, sondern endlich auch Rollstuhlfahrer nach Afghanistan bringt und dafür sorgt, dass endlich jeder dritte Beschäftige bei der Infanterie, bei der Müllabfuhr, in der Kanalreinigung und beim Straßenbau, eine Frau ist…

gelobt sei die Gleich- machung/schaltung/heit… Amen!

Wieder einmal ist es Zeit für die Sommerolympiade, wieder einmal ist es Zeit, anschaulich das Hauptproblem unserer Gesellschaft auf dem silbernen Tablet geliefert und durch Millionen TV Geräte ausgestrahlt zu bekommen. Denn eigentlich geht es bei solchen Events um gute Laune, sportlichen Wettbewerb, Spaß. Spätestens seit der Fußball WM in Südafrika, für die Slums zerstört und ein gigantischer Militärapparat bemüht wurde, oder aber auch nach der Fußball EM in der Ukraine, ist klar, diese Ereignisse dienen einzig der Politik, der Wirtschaft, dem Kommerz und Profit. Was sonst kommen könnte ist mehr oder minder gewünschter Nebeneffekt.

So schafft es auch der eigentlich doch so seriöse Ausrichter London nicht, auf einen martialischen Militäraparat zu verzichten. Folgende Bilder sind eine tolle Einstimmung auf die Sommerspiele 2012.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2173122/Royal-Navys-largest-warship-sails-Thames-armed-forces-strength-Olympics.html

Dauerhafter Wohlstand für alle, ein ewiger Menschheitstraum, aber auch Auslöser der aktuellen Krise. Denn viele Milliarden Asiaten und Afrikaner, deren Wohlstand sich in den letzten 20 Jahren mehr und mehr an unser westliches Niveau annähert, überdehnen zwangsläufig die Möglichkeiten der globalen Wirtschaftsleistung und natürlichen Ressourcen. Ein entschlossener Schnitt, ein Umdenken bei der Umverteilung des Wohlstandes ist die einfache Lösung. Doch wie so oft, versteht der Normalbürger jedwede Veränderung als Bedrohung. So verzichtete der deutsche Mittelstand in den letzten Jahren auf einen Großteil seines verdienten Wohlstandes, siecht heut dahin, doch ist noch immer nicht in der Lage sich zu erheben, denn es könnte ja noch schlimmer kommen.

Was da gefragt ist, sind politische Führungsqualitäten, das Volk abholen, in eine neue Epoche zu leiten. Was macht unsere Kanzlerin stattdessen? Sie schreibt sich Wohlstandserhalt auf die Fahnen des kommenden Wahlkampfes. Erhalt des Wohlstandes, eine Parole erinnernd an Don Quichote. Ein Aussichtsloser Kampf gegen die Naturgesetze. Ein Kampf, der uns sehr viel Zeit, Leben und Wohlstand kosten wird, anstatt ihn zu sichern.

Wer Angesichts dieser Aussichten nur noch den Kopf schütteln kann, dem seien nähere Betrachtungen des Lebens und der Politik in der Weimarer Republik empfohlen. Ebenso erhellend „Betrachtungen eines unpolitischen“ von Thomas Mann (1918), denn nach dieser Lektüre kann man sagen, „…so waren wir eben schon immer!“ history repeating itself…

Ein Schreckgespenst meiner Jugend ist verschwunden. Das Ozonloch. Einfach so, es ist weg. Nicht der Mensch hat das gemacht, sondern einmal mehr, die Natur, die Erde, das Wetter selbst.

In den neunziger Jahren war es DAS große Thema. Die Zukunft war faktisch gelaufen. Hautkrebs, Temperaturen wie in der Sahara, all dies sollte ich in meinem Leben miterleben müssen, sollte ich denn das Glück haben meinen dreißigsten Geburtstag trotz tödlichem, durch das Ozonloch verursachten Hautkrebs, zu erleben.
Dies alles ist natürlich nicht eingetreten (bis auf das ich meinen dreißigsten erleben durfte) und nun ist es ganz weg, einfach so.
Verblüffend. Dann könnte man fast meinen, dass es der furchtbaren, kommenden Klimaerwärmung ganz ähnlich gehen wird… Aber nein, das schreibe ich mal lieber nicht, schließlich leben ganze Industrien von dieser Mär…

36 Monate ist die übliche Dauer von Leasingverträgen
36 Monate somit auch die Zeit, in der ich mich mit meinem C4 Grand Picasso, herum geschlagen habe.

Angangs voller Begeisterung für das Design des Franzosen, kam bald die Ernüchterung überall Mängel. Ich bin weder Pedant noch spießig und kann über ganze Fehlerketten drüber weg schauen, doch was sich der rotweinbeseelte Blaumann bei diesem Teil gedacht hat, wird auf immer ein Rätsel bleiben.

Schon im ersten Sommer konnte man bei Hitze die Türen nicht mehr öffnen. Die Spaltmaße waren derart krumm, das die Türen bei temperaturbedingter Ausdehnung gegen die Kotflügel schlugen. Ein ruckelndes Getriebe das nach gut dünken schaltete. Ein Motor mit Aussetzern. Ein irrwitziger Öl- und Benzinverbrauch, sowie diverse Wassereinbrüche ließen das Fahrzeug die kommenden 3 Jahre mehr beim Händler denn auf meinem Hof stehen. Das schlimmste von allem war jedoch der Werkstattservice, der weder das Wort Garantie, noch Kulanz kannte. Ergo mussten beinahe alle Pannen, inkl. der Ersatzfahrzeuge selbst bezahlt werden.

All dies gehört nun der Vergangenheit an, die Karre geht in 2Wochen zurück zum Händler. Wenn dieser ein guter Mensch ist, führt er den Wagen direkt der Verschrottung zu. An zu nehmen ist jedoch eher, dass er bei einer anderen Familie landet… Mein Beileid vorab.

Wir leben in Zeiten in denen Heilsbringer, lediglich mit dem Slogan „yes we can“ an die Macht gebetet werden. Wir leben in Zeiten in denen solche Heilsbringer, aus purer polticial correctness, unmittelbar nach Amtsantritt den Friedensnobelpreis erhalten.
Zeiten in denen 12 Monate nach dessen Amtseinführung, ein solcher Heiland schon für die größte Spaltung seines Landes und für den wohl aggressivsten Drohnenkrieg der Menschheitsgeschichte steht. Zeiten in denen ein deutscher Literaturnobelpreisträger folgenlos beichtet Mitglied der Waffen SS gewesen zu sein. Zeiten in denen sich offenbart das er im Geiste noch immer Mitglied ist.

In diesen Zeiten nutzen deutsche Bürger ein antisemitisches Gedicht um gegen Präventivkriege und für ein Waffenembargo des Nahen Ostens auf die Straße zu gehen.

Liebe deutsche Mitbürger,

der heutige Begriff des Präventivkrieges entstand praktisch unserer Großväter wegen. Aus purer Nächstenliebe und political correctness, hat es nämlich die Weltgemeinschaft zwischen 1933 und 1939 versäumt, Deutschland den Garaus zu machen. Es wurde sehr viel verhandelt, sehr viele Gebiete abgetreten, ganze Nationen verraten und verkauft, einfach weil man schon einmal einen bösen, bösen Mann nicht erzürnen, sondern besänftigen wollte. Wie wir wissen hat es wenig genutzt sondern hundert millionenfaches Leid über ganze Kontinente gebracht. Es besteht die Gefahr das sich dieser Fehler gerade im Detail wiederholt.

Ich weiss das Deutschland heut im überwiegenden Teil nur aus verängstigten, Rückratlosen Möchtegern Pazifisten besteht, die sich im Rahmen der unterbezahlten Leiharbeit, Kriegstreibenden Konzernen verschrieben haben.

Mercedes Benz, Krauss-Maffei-Wegmann, Deutsche Bank, Mauser, Commerzbank, Glock, Heckler und Koch, Thyssen-Krupp, EADS, Airbus und viele weitere sind weltweit die Hauptkriegstreiber, nämlich die die im Wortsinne den Krieg Hauptsächlich vorantreiben. Es sind wohlgemerkt alles Urdeutsche Unternehmen, keine amerikanischen, oder jüdisch, israelischen.

Der Iran hat vor gut einem Jahrzehnt begonnen ein Atomprogramm (mit deutscher Technik) zu entwickeln, bei dessen Betrachtung ein hohes Risiko besteht das es auch zur nuklearen Rüstung dient. Im selben Zeitraum begann der Iran die Weltgemeinschaft aktiv zu bedrohen, von Auslöschung des Nahen Ostens, Europas und den USA war die Rede. Die eigene Nation des Iran wird unterdrückt, die Opposition hingerichtet. Auch andere Länder, wie zum Beispiel Jordanien und Saudi Arabien fühlen sich derart bedroht, das die alte Feindschaft zu Israel mittlerweile zu einer stillen Freundschaft erwuchs. Ein Fakt den die blutverklebte Linke gern verheimlicht denn dann stimmt die „der Jud regiert die Presse“ Hetze ja nur noch halb so viel…

Israel verteidigt sich seitdem wechselnd diplomatisch, drohend, rüstend, hinter die Weltgemeinschaft stellend, aber hier und da auch durch das errichten einer Drohkulisse. All das gehört zu den ganz normalen diplomatischen Handwerkszeugen. Israel hat dabei auch nie die Etikette „…die militärischen Optionen bleiben auf dem Tisch“ verloren, im Gegensatz zum Iran „…der Jude wird zurück ins Meer getrieben…“.

Neben dem diplomatischen Getrommel habe ich jedoch noch keinen Präventivkrieg gegen den Iran gesehen. Wenn sich die europäische, doppelzüngige, Pazifismus Bewegung jedoch unbedingt gegen Präventivkriege engagieren will, sollte sie doch anfangen bei unseren präventiv in Afghanistan und Irak operierenden BND und Bundeswehrkräften. Was ist mit unseren sporadisch kämpfenden Truppen im Kosovo? Was hatte Großbritannien nochmal auf den Falklands mit Argentinien? Stattdessen feiern wir bald wieder den Grand Prix Eurovision beim befreundeten Diktator in Aserbaidschan. Der bekommt mit Sicherheit auch weiter unsere Qualitätswaffen geliefert. Israel wollen wir diese Waffen nicht mehr zu gestehen, denn aus unserer historischen Verantwortung heraus wollen wir nicht, das Israel aus Versehen den falschen erschießt und sich so selbst quält, selbst wenn dies Israels Vernichtung bedeutet…

Last but not least echauffiert man sich nun über das Einreiseverbot Grass‘ in Israel. Weshalb eigentlich? Ist es nicht demokratischer einem Hassprediger die Einreise zum Schutz des Landes zu verweigern, anstatt sie ins Land zu holen und Ihnen Sozialhilfe zu zahlen?

Darüber hinaus habe ich einen Geschäftspartner, der regelmäßig in die USA pendelt. Wenn er auf dem Einreiseformular auch nur einmal falsche Angaben zu Vorstrafen oder ähnlichem machen würde, könnte er sich weitere Reisen in die USA sprichwörtlich abschminken. Grass‘ hat mit seinem SS Outing 2006 faktisch zu gegeben das er bei allen vorigen Israel Reisen falsche Angaben unter dem Punkt NS Vergangenheit gemacht hat. Das Einreiseverbot ist schon allein deshalb absolut überfällig.

Darüber hinaus gefällt mir der Punkt wie Grass vom Boden der Lupenreinen, bedrohten Demokratie Iran aus seine Ergüsse verfasst. Wie lange würde es wohl dauern bis er am Baukran hängt?

Deutschland
Ein komisches Land
Deutschland
Ein geistig armes Land
und doch
Deutschland
mein Land

Ein Ex- Waffen SSler verdreht aktuell die Sachlage derart, das er Israel, nicht den Iran, als Gefahr für den Weltfrieden darstellen versucht.

Natürlich sind alle empört, alle haben wieder einmal ein Thema. An einer solch Schwachsinnigen Debatte bin ich nicht bereit mich zu beteiligen, doch eine andere Frage zwängt sich mir auf. Wenn man schon dabei ist den Bock zum Gärtner zu machen, kann man sich doch wirklich einmal die Frage stellen, wer ist die größte Gefahr für den Weltfrieden. Klar, Israel steht ja nun auf der Kanditatenliste, aber was ist eigentlich mit Deutschland?

Mercedes Benz, Krauss-Maffei-Wegmann, Deutsche Bank, Mauser, Commerzbank, Glock, Heckler und Koch, Thyssen-Krupp, EADS, Airbus und viele weitere sind weltweit die Hauptkriegstreiber. Ohne die hunderttausenden fleissig arbeitenden, deutschen Arbeiter und ohne die Profitgeilen Manager der oben genannten Konzerne würde weltweit kein Krieg funktionieren und so manche brenzlige Situation nicht hoch kochen.

Deutsche Waffen deutsches Geld morden mit in aller Welt- ein 68ziger Slogan der noch immer gilt.

Wenn man also die Gefährdung des Weltfriedens auf eine Nation festnageln will kann man gern Israel, Iran und die USA auf die Liste nehmen. Wer aber Deutschland aussen vor lässt sollte seine Wahrnehmungsfähigkeiten ernsthaft auf den Prüfstand stellen…

Das Schreiben von Artikeln, Büchern und Blog Posts ist ja eher nur mein „second Life“, im normalen Alltagstrott gehe ich einem sehr Technikorientierten Beruf im High Level Management nach. In dieser Position bin ich sehr nah dran an der Entwicklung und Vermarktung von Saugrobotern. Daher ist es mir möglich heute eine kleine- weltexklusive Sneak Preview des neuen infinuvo QQ3 aufs Parket zu knallen.

infinuvo ist ja im deutschsprachigen Raum eine schon seit dem Jahr 2006 etablierte Marke. Platziert unter iRobot und Samsung waren die Jungs aus Chemnitz/ München stets die Preis Leistungssieger in allen Tests.

Jedoch war das Gerät infinuvo QQ2 sehr lang am Markt und daher zum Schluss nicht mehr up to date. Auch die Evolutionsstufe QQ2 Plus, mit der programmierbaren Dockingstation war gut, aber als Entwicklungsschritt zu klein um den davon eilenden technischen Fortschritt der Konzerne auf den Fersen zu bleiben.

Jetzt ist er also da, der QQ3 und ich finde es ist ein wirklich großer Wurf. Auch wenn der endgültige Preis wohl noch nicht fest steht, soll er sich am heutigen QQ2 Plus Preis orientieren. Dementsprechend wäre auch das infinuvo Topmodel um fast die Hälfte günstiger denn die Pendance der BigPlayer Samsung, Dirt Devil, iRobot & Co.

Aber nun zum Gerät. Der QQ3 kommt in einer ansprechenden Aufmachung und einem der Zeit angepassten Design, dabei wurde aber nicht darauf verzichtet, den beim QQ2 Plus eingeschlagenen Designweg fort zu setzen. Die alles bestimmenden Farben sind weiß und das „infinuvo-grün“ mit einem sehr dominanten „infinuvo“ Schriftzug auf dem Heck (noch nicht auf dem hier abgebildeten Testgerät). Kanten wurden abgerundet, Flächen geglättet, alles in allem wirkt der QQ3 wesentlich stimmiger und gefälliger denn seine Vorgänger.

Der Lieferumfang umfasst das Gerät, 2 Ersatzfilter, die Batterie, die Dockingstation eine Fernbedienung sowie – und das ist die offensichtlichste Neuerung neben dem Design, zwei virtual Walls.

Aber der Reihe nach:

der QQ3
Als erstes fällt auf, das infinuvo an der erfolgreichen modularen Bauweise fest zu halten scheint. Die Radmotoren sind so weiter verwendbar und mit zwei Handgriffen zu tauschen. Ebenso das UV Modul sieht sehr altbekannt aus. Ansonsten wurde aber das Gerät vollständig renoviert. Der Akku ist nicht mehr über einen Deckel zugänglich, sondern faktisch fest verbaut und auch nicht mehr über lose Kontakte, sondern ein Steckkabel verbunden. Die gesamte Sensorik des Gerätes wurde getunt und auf den neuesten Stand gebracht. Die größte Veränderung gibt es aber beim wichtigsten Thema- dem saugen. Zum einen verrichten jetzt ZWEI drehbare Hauptbürsten ihren Dienst. Diese Rollenbürsten spülen den Schmutz durch eine große Öffnung direkt in den Schmutzfangbehälter. Damit sollte die Beseitigung größeren Schmutzes kein Problem mehr darstellen. Am Ende des über Eck angesetzten Bürstenmodules, gibt es noch eine kleinere Staubfangöffnung, welche feineren Staub, auch durch eine kleine Gummilippe aufnimmt. Zusammen mit der unveränderten Seitenbürste gibt es nun also 3 Bürsten, sowie 3 Öffnungen durch die der Schmutz aufgesaugt werden kann. Der Staubfangbehälter ist sehr großzügig und kann nach hinten abgezogen und einfach entleert werden.

Die Lautstärke des Gerätes wurde leicht reduziert, auffällig ist jedoch das durch einen dumpferen Motorenklang, das Gerät einfach angenehmer klingt. Trotzdem sollte das Gerät aus praktischen Gründen eh besser betrieben werden wenn niemand im Raum ist, somit ist die Lautstärke zweitrangig.

Die Fahrmodis wurden verfeinert, so dass man in einigen Momenten glaubt er wäre intelligent. Ist er aber nicht, er arbeitet nach wie vor Muster ab. Diese Methodik ist nicht unbedingt schlechter als „intelligente“ Systeme. Schließlich fährt der QQ3 so mehrfach über Bereiche, die ein iRobot Gerät schon als „abgearbeitet“ betrachtet. Da die Saugroboter nicht die höchste Saugleistung haben, ist das Bewegungsmusteprinzip so oft das saubere, wenn auch nicht das effektivere.

Das Gerät arbeitet wesentlich weicher und sanfter wie vorher. Die Dockingstation wird nun auf kerzengeradem Weg via Infrarot Leitstrahlangesteuert. der Vorgänger musste dazu noch bis zu 30minuten suchen, bis er seine Station gefunden hatte.

Infinuvo bietet das Gerät als „Öko Gerät“ an. Er verbraucht nur 20W pro Arbeitsgang, was meiner Meinung nach das Prädikat „Öko“ auch verdient. Große Staubsauger können eher mehrere tausend Watt verbrauchen und sind letztendlich auch mehrfach wöchentlich im Einsatz.

die Fernbedienung
hat sich nicht verändert. Eine leichte Anpassung der Farben, das war es aber auch schon. Nichtsdestotrotz fügt sich die „alte Fernbedienung“ hervorragend ins neue Design ein.

die Filter
Die Filter haben sich in ihrer Form grundlegend geändert. Statt dem großen Viereckigen Filter, liegen nun 2 kleine Runde bei. Das reduziert den Saugkraftverlust. Ab zu warten bleibt, ob es auch HEPA Versionen geben wird.

die Dockingstation
Auch an der Dockingstation hat sich sehr viel geändert. Das Design wurde angepasst und die Bedienung stark vereinfacht. So gibt es nur noch 5 Tasten und die Bedienung und Programmierung der Wochenstartuhr gelingt mühelos ohne das Handbuch zu konsultieren. infinuvo bleibt dabei wie es aussieht immer noch der einzige Hersteller mit der „go“ Funktion. Das bedeutet dass der QQ3 mit reinigen startet, sobald der Akku vollständig geladen ist. Damit gelingt es ohne Zutun 2 Reinigungszyklen pro Tag durch zu führen. Einmal zur voreingestellten Zeit, einmal nachdem dieser Durchgang beendet und der Akku neu geladen ist. Der vergrößerte Staubfangbehälter spielt dabei eine gewichtige Rolle. Minuspunkt- infinuvo hat es, zumindest bei dem Testgerät nicht geschafft, eine Sicherungsbatterie zu verbauen, so dass nach einem Stromausfall stets eine Neueinstellung nötig ist.

virtual Walls
Eigentlich gehören virtual Walls zum Standardprogramm der Hersteller, nur infinuvo hatte den Trend verpennt. Damit ist jetzt nicht nur Schluss, sondern es wird ein Schritt weiter gegangen wie es die Konkurrenz tut. Die virtuall Walls sind praktisch, klein und schick, entgegen der üblichen Praxis die kleinen Leuchttürmchen mit den fetten R20 Batterien zu betreiben, stattet infinuvo das Paket werksseitig mit R6 Akkus aus, die direkt über die Dockingstation geladen werden. Damit entfällt auch das lästige Suchen der kleinen Helfer, wenn sie denn gebraucht werden. Ein echter Plus Punkt. Die Walls selbst verrichten ihren Dienst zuverlässig und unspektakulär, so wie man es erwartet.

Zusammenfassung:

Der infinuvo QQ3 ist eine konsequente Weiterentwicklung der Vorgänger- alles in allem ein mehr als gelungenes Gerät welches den Top Marken ohne weiteres das Fürchten lehren wird. Neben den folgenden Plus Punkten ist es doch vor allem der Preis der den Unterschied macht. Bei ähnlich guten Testwerten sollte man sich schon überlegen ob man 200€, oder 500€ auf den Tisch legt, zumal der QQ3 eben auch über Funktionen verfügt die man bei den großen nicht findet…

+ wieder aufladbare Virtual Walls
+ Ladepunkte für Virtual Walls an der Dockingstation
+ zwei Hauptbürsten
+ drei Schmutzaufnehmer
+ großer Staubfangbehälter
+ UV Lampe
+ UV only Modus
+ Dockingstation mit Richtstrahl
+ leicht programmierbare Docking
+ modularer Aufbau
+ nur 20W Stromverbrauch