Aktionsprogramm Ernährung

Wieder einmal ein tolles Beispiel für Profilierungssucht der Politikerkaste ist die Idee unseres Gesundheitskasperles Seehofer, ein „Aktionsprogramm Ernährung“ ins Leben zu rufen. An und für sich ist nichts dagegen einzuwenden der Generation Junk Food beizubringen, dass ein Burger kein Ausgewogenes Abendbrot darstellt. Doch die ganze Schmiere soll Deutschland, das gerade das Jubiläum 18 Jahre staatliche Insolvenzverschleppung feiert, weitere 50 Millionen EUR kosten, die das Land genau genommen nicht hat.
Trotzdem, das Paket wird medienwirksam durchgeboxt. Arbeitsgruppen gebildet, Berater angeheuert und am Ende werden ein paar Flyer gedruckt und an Schulen verteilt- Fertsch der Lack!
Besonders kurios finde ich Ansätze, wie das Verbot von Werbung für Süßigkeiten. Derselbe Schmarrn wie Tabakwerbeverbot. Entweder man verbietet was nicht gut ist, oder man klärt auf damit die Bürger eigenverantwortlichen Umgang mit Ihrem Leben neu lernen können, alles andere ist doch nichts Halbes und nichts Ganzes. Dicke Kinder gab es immer und wird es immer geben. Wenn der Trend zurzeit zunimmt, wird er auch in der nächsten Generation wieder abnehmen und wenn die Krankenkassen glauben das nicht finanzieren zu können, sollen sie gefälligst zu sehen, dass sie sich reorganisieren und die Verwaltung abbauen und somit Geld sparen. Stattdessen werden sie aber wohl gemeinschaftlich wieder in unsere Kasse greifen…

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