Frieden schaffen, auch mit Waffen

„um Gottes Willen, wieder 7 tot“, so titelte die Bild Zeitung diese Woche zum erneuten Fallen deutscher Soldaten in Afghanistan. Der ganze Pressewirbel und natürlich die Tatsache dass mein Umfeld mich ständig fragt, was ich denn eigentlich vom dortigen Einsatz halte, zwingen mich regelrecht zu einer Stellungnahme, die ich in den letzten Jahren erfolgreich versucht hatte zu vermeiden.

„Ja, aber was hältst du denn nun eigentlich davon, dass wir dort unten sind. Wir haben doch dort Garnichts zu suchen“

So die einhellige und leicht voreingenommene Frage an mich. Hier die Antwort in Gegenfragen.

Ist es nicht so, dass Deutschland eine Hilfsbereite Spendennation ist?
Das wir alle immer vom Elend faseln, wie gut es uns demgegenüber geht?
Ist es da nicht auch einmal richtig an zu packen?
Dem betroffenen Land zu helfen? Notfalls auch mit Waffengewalt?
Ist es nicht so dass wir im Rahmen des Afghanistanfeldzuges ein Land befreit haben. Ermöglicht haben, das hunderttausende Leben können, Mädchen wieder in die Schule gehen können und eine isolierte Nation wieder Freiheit und Frieden kennen lernen darf?

Ist es nicht so dass der rot/grüne Ansatz (zum töten ausgebildete) Soldaten und Spezialeinheiten auf ein Schlachtfeld mit knapp 600.000 kämpfenden Kombattanten zu entsenden und dies dann als humanitäre Mission darzustellen, vom ersten Tag an eine Lüge der Entscheider und eine naive Dummheit der Bevölkerung war?

Ist es in letzter Instanz nicht auch eine Tatsache, dass Soldaten kämpfen, Feuerwehrleute Feuer löschen und Polizisten schützen und alle drei dabei Helden sind, weil Sie Gutes tun, unter ständiger Gefährdung ihres Lebens?

Ja, es ist wahr. Jeder gefallene deutsche Soldat, ist einer zu viel! Doch jeder einzelne wusste was er tat genauso wie jeder Soldat wissen sollte, was sein Job ist und was er in letzter Instanz bedeuten kann.

Ist also meiner Meinung nach ein Abzug aus Afghanistan sinnvoll? Nein, der dortige Kriegseinsatz ist eine Verpflichtung, aus der Tatsache heraus dass wir eine reiche Industrienation sind. Und wenn es nach mir ginge, würden wir unsere Streitkräfte dort um 20.000 aufstocken und schwerstes Kriegsgerät verlegen, damit unsere Truppen dem Feind auch etwas entgegen zu setzen haben.
Nein, meine lieben Kritiker, das ist nicht böse, das ist konsequent. Ich denke wir sollten stolz sein auf „unsere Jungs“ die mit Waffen Frieden schaffen, ihr Leben dafür riskieren und das trotz der Behinderungen durch die Politik, fehlendem Schutz und effektivem Kriegsgerät.

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