Methan wirkt gefährlicher als angenommen

Die Rolle von Methan als Treibhausgas wird offenbar unterschätzt. Zum ersten Mal haben Forscher in einem Modell gezeigt, wie die Stoffe mit den Schwebeteilchen der Luft interagieren. Das überraschende Ergebnis: Methan heizt die Atmosphäre mehr auf als bisher gedacht.

Kohlendioxid allerorten. Gerade in den Wochen vor dem Klimagipfel von Kopenhagen wird immer wieder über das Treibhausgas und dessen problematische Folgen für das Weltklima diskutiert. Welcher Staat darf wie viel davon produzieren? Wann wird eine Grenze für die Konzentration in der Atmosphäre erreicht? Doch neben CO2 gibt es weitere Klimagase, über die nicht ganz so häufig diskutiert wird – Lachgas (N2O) und Methan (CH4) um Beispiel. „Methan als Treibhausgas wird manchmal ein wenig vernachlässigt“, sagt Martina Fleckenstein von der Umweltschutzorganisation WWF im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE.

via Weltklima: Methan wirkt gefährlicher als angenommen – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft.

Tja, bald wird man verstehen, das man noch nichts verstanden hat.

9 comments

  1. das ist falsch. Methan in der Masse wird durch die Ozeane und Pole freigesetzt. Das Tierreich kommt gleich danach. Im Groben hat Leonard schon Recht. Die Methanemissionen ist nicht direkt auf den Menschen anrechenbar, erst Recht nicht alls tragende Schuld. meiner Meinung nach und der meiner Kollegen auch trifft das übrigens auf Co2 genauso zu. Es wird immer so schön gerechnet wieviele Millionen Tonnen auf Flug und Kraftverkehr gehen, aber das dies wenig ist im Vergleich zum natürlichen Ausstoß wird gern verschwiegen.

  2. Etwa 70 % der mikrobiellen Methanemission der Erde ist auf Aktivitäten der Menschen zurückzuführen.

    –> sagt mir zumindest wikipedia…

    Ich muss aber gestehen, dass ich Biologie früh abgewählt habe, und nicht weiß was da von nicht-mikrobiellen noch übrig bleibt 😉

    p.s. „meiner kollegen“? Was bistn du? Klimaforscher? Biologe? EON Vertreter? 😀

  3. Da dreht sich aber der Hund im Kreis. Der gemeine Öko unterliegt doch heute zutage krankhaften Allmachtsfantasien, ohne derer Resumee zu ziehen. Demnach ist alles Menschengemacht. Die Natur kann/hat und macht nichts ohne den Menschen. Methan kommt aus dem Meer? Na dann ist bestimmt der Mensch mit der Klimaerwärmung schuld. Methan kommt aus dem Boden? Dann bestimmt der Mensch mit dem Berbau oder so. Methan kommt von den Tieren? Kein Ding, der Mensch hat sie ja noch nicht alle umgebracht.

    Diese Denkweisen sind aus jeglicher Hinsicht äußerst bedenklich, da sie nur einen grünen Ausweg zulassen- der Mensch begeht Massenselbstmord- zusammen mit allem was er hat.

  4. Ich glaube nicht das ich in einer solchen Umgebung meine gesamte Reputation und Werdegang offenlegen muß.
    Erst Recht wohl nicht als Antwort auf einen Wikipediaüberschrift.

    Mal als kleinen Denkanstoß. Wikipedia, eine einzelne Studie und auch nicht ein Lexikon, spiegeln immer und zu jeder Zeit die komplette Realität wieder. Meist sind die Dinge viel vielschichtiger denn eine Parole auf einem VW Bus im Stau „Atomkraft Nein Danke“. Das lässt sich zwar einfach nachplappern und klingt so furchtbar toll, doch meist ist das Problem viel zu verzweigt und vielschichtig anstatt das man einfach einen Hebel umlegen könnte. Das trifft auf das e.g. Bsp. wie auch auf den von dir zitierten Wikipedia Satz zu.

  5. Na da bin ich jetzt überrascht… Ich dachte die Welt wäre recht simpel strukturiert und man könne jedes Phänomen monokausal beantworten. Tja man lernt nie aus.

    Es wäre ja jetzt eigentlich nur noch ein kleiner Schritt mir auch zu erklären, warum das auf den von mir zitierten Satz zutrifft. Das würde auch ein wenig mehr Substanz in Ihren Post bringen.

    Denn ich gebe zu, dass ich von dem Thema leider sehr wenig Ahnung habe, und mich deshalb auf Quellen wie Wikipedia stützen muss, wohlwissend, dass das mit Wissenschaftlichkeit nicht viel zu tun hat (jedoch ohne diesen Anspruch zu vertreten).

    In diesem Sinne, erleuchten Sie mich doch bitte, falls das in einer „solchen Umgebung“ nicht zu viel verlangt ist!

  6. Der von Dir zitierte Satz mag unter einer gewissen einseitigen Betrachtungsweise stimmen. Doch erfüllt der die typische, zurzeit politisch verordnete Polemik und ist in keinster Weise zielführend. Die Erde ist sehr wohl in der Lage CO2 ab zu bauen und auf „nichtnatürliche“ Klimaveränderungen zu reagieren. Das paradoxem an der Analyse ist jedoch, das selbst eine nicht-natürliche Veränderung, für einen Bezugspunkt wie einen Planeten, wider rum natürlich ist. Helfen können substantielle Beispiele liefern:
    1. Ist es unnatürlich wenn ein Meteorit die Erde trifft?
    2. In wie fern ist der Befall von H1N1 Viren unnatürlich?
    Beides sind grundverschiedene Gedankengänge. Voraussetzung für eine Analyse ist in dem Fall die Erörterung des Wortes „natürlich“, naturgemäß“ etc. pp.

    Das Perpetuum mobile ist noch nicht erfunden, eine Tatsache die wichtig ist zur Analyse aller Studien. Die Maschine Mensch hat eine permanente Emission egal ob direkt oder indirekt. Es spielt dabei heute keine Rolle ob wir „Raubbau“ an Erdöl und Braunkohle an der Erde betreiben und daraus Emissionen in Form von Co2 entstehen. Die alternative hieße Klimaneutral? Wie das denn? Durch Raubbau an der Erde, nur diesmal in Form von Silicaten? Und Emissionen in Form von direkter Umweltzerstörung und der Entsorgung milliardenfacher „Akku-Zeitbomben“?

    Man kann es auf 3 Punkte zusammen fassen:
    1. Wir kennen nicht alle Elemente, nicht den Grund weshalb Naturgesetze funktionieren, geschweige denn welche Elemente welche Bedingen
    2. Wir wissen das sich ca. ein Promille der von uns bekannten Elemente Anteilig verändern (im Messzeitraum, seit ca. 20 Jahren) darüber hinaus glauben wir zu 50% verlässliche Zahlen zu haben
    3. Wie wollen wir nun eingreifen? Wenn wir nicht wissen wie etwas funktioniert, wodurch es beeinflußt wird und was es verändert?
    Mein endgültiges Schlussbeispiel soll die oft zitierte Eisschmelze sein. Wir messen die Eise der Pole erst seit 21 Jahren. Wir wissen das Eis verloren geht. In dem Messzeitraum von 21 Jahren, verlangsamt sich beziehungsweise stagniert die Schmelze seit 2004 kontinuierlich. Wir wissen auch das sich die Temparaturen auf den Polen (als auch in den dort mündenden Strömungen)leicht erhöht haben (im Mittel). Wir wissen jedoch auch das ein -40C kalter Eisblock nicht plötzlich schmilzt, nur weil die Temp. auf -38,8C fällt… De factum gibt es noch extrem viele äußere Einflüsse die wir nicht kennen oder gerade am erforschen sind. Aus dem schmelzenden Eis eine Studie zu kreieren, die ohne In bezugnahme äußerer Einflüsse, feststehende Faktoren ins unendliche Hochrechnet ist unseriöse Wissenschaft. Es wäre dasselbe wenn ich morgen eine Studie zwischen 9-12Uhr über die Helligkeitsentwicklung auf der Erde anstellte um dann glaubhaft machen zu wollen, das die Erde in bereits 20 Stunden verglüht, das sich die Temperatur in den letzten Stunden um 10C erhöht hat.

    Dabei steht meine Meinung auch bitte nicht allein. Wenn du als einfachstes einen mit der Materie beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiter einer Uni oder Institutes befragst (bitte keinen der gerade an einer Greenpeace, WWF oder EU Studie arbeitet), wird er dir bestätigen, das Veränderungen stattfinden, diese bedrohlich wirken, aber um genaueres zu sagen gibt es zu viele Unbekannte.

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