Eine schnelle Befriedung Koreas

Nordkorea hat gestern wieder einmal eine Atombombe getestet und die Empörung der Welt auf sich gezogen. Hussein Obama fand ganz schnell Zeit um eilig in die Kamera zu husten, wie bedrohlich das alles wäre und der Weltsicherheitsrat brauchte nur knappe 12 Stunden um zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen zu finden. Dort wurde dann beschlossen das man den Koreanischen Test „aufs schärfste Verurteilt“. Das nennt man mal Politik von Welt. Mein Nachbar, der Plakate aus dem Fenster hängen hat, auf dem steht das er mich umbringt, kauft sich ein vollautomatisches (illegales) Maschinengewehr und ich verurteile das aufs schärfste.

Nachdem ich mich gestern Abend zu diesem Thema wieder vor meinen Friedensheischenden Freunden aufgeregt habe, kam mir das erste mal (und das von einem liberalen) die Frage: „Na was wollen wir denn sonst tun?“ Aber Leute, das ist doch ganz einfach. Nordkorea kann binnen weniger Monate befreit werden. Dazu müssten wir doch nur:

1. Nordkorea vollständig isolieren. Das bedeutet auch keine Waffenlieferungen u.ä. aus Deutschland oder China
2. Flugblätter über dem Land abwerfen die den baldigen Abwurf von Hilfslieferungen ankündigen und den Koreanern zeigen das es doch eine Welt außerhalb Koreas gibt. Der Abwurf sollte mit entsprechend hoch fliegenden Flugzeugen und westlicher Tarnkappentechnologie risikolos sein. Entsprechende Drohgebärden des Regimes können also ignoriert werden. Falls es doch zu Übergriffen auf unsere Flieger kommt, sollten gezielte Luftangriffe die SAM Stellungen schnell ausschalten können
3. Im Anschluss werden mit o.g. Technologien einfach tausende Tonnen Hilfsgüter abgeworfen. Eine Luftbrücke eben, wie in Berlin.

Das System in Korea wird zum Großteil nur durch die Unwissenheit der Bevölkerung und der Waffen und Maschinenlieferungen des Westens aufrecht erhalten. Wenn es einem also gelingt die Bevölkerung auf zu klären, dem System das Material zu versagen während man trotzdem die Bevölkerung zu versorgt, erfolgt binnen kürzester Zeit eine Revolution von innen wie 89 in der DDR.

Alles was wir dazu brauchen haben wir- Tarnkappenbomber- Hilfsgüter und die dazu gehörigen Organisationen. Das einzige was wir nicht mehr haben ist Zeit, aber die werden die Politiker schon noch verschwenden, schließlich verdienen die genug an der Unterdrückung der Koreaner. Aber eines steht fest, der Frieden in Korea ist nicht so schwierig wie immer dargestellt wird, er erfordert nur etwas Konsequenz und ein Fünkchen Risikobereitschaft.

2 comments

  1. Die Frage ist: Was wollen die machen? Die alten klapperigen SAMs erschrecken B2 Bomber keineswegs. Solagne die A-Waffen nicht einsatzfähig sind droht auch da keine Gefahr. Und die hand voll alter MIGs (denen die Ersatzteile fehlen) sind auch nicht gefährlich.

    Es ginge bei einem solchen Vorgehen ja auch nicht um Landgewinn, sondern einzig um die Einschränkung des Systems bei gleichzeitiger max. humanitärer Direktversorgung. Als Nebeneffekt wird dann die Bevölkerung noch aufgeklärt und mobilisiert…

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