haben Christen keine religiösen Gefühle?

Seit nun schon fast einer Ewigkeit tobt der Streit zwischen dem Fußballtrainer Jürgen Klinsmann und der kommunistischen Tageszeitung „taz“. Diese hatte Klinsmann in einer Karikatur als Jesus ans Kreuz genagelt. Ich verstehe nicht viel vom Fußball, weiß somit auch die eventuelle Anspielung, oder den Witz des ganzen nicht zu deuten, doch verstehe ich die Klage des Herrn Klinsmann gegen eben diese Karikatur. In allen Instanzen hat Herr Klinsmann bisher angegeben, dass er sich als gläubiger Christ durch diese Karikatur in seiner Würde und religiösen Gefühlen verletzt und angegriffen fühlt. Alle bisherigen Gerichte konnten diese Argumentation nicht teilen.
Aber liebes Deutschland, irgendwann musst du mit deiner nach innen gerichteten, staatlichen Diskriminierung Farbe bekennen.

Wie kann es denn sein, das wir keine Karikaturen von Mohammed zeigen können, weil es irgendwelche Menschen, die mit unserer Kultur nicht klarkommen, nicht wollen. Dasselbe gilt aber nicht für deutsche Bundesbürger? Wie kann es sein das selbst eine ARD Reportage über den Islam, auf Abbildungen von Mohammed verzichtet (um keine Religiösen Gefühle zu verstimmen), doch für Christen zählt das nicht?
Wieso ist zum Beispiel erst kürzlich in Österreich einer Journalistin verurteilt worden weil sie (nach unserem Recht völlig folgerichtig) behauptet hatte, das Mohammed der mit einer 11jährigen verheiratet war, nach heutiger Sicht ein Kinderschänder wäre.

Aus irgendwelchen Gründen, die ich noch nicht verstehe beugt sich unser Regime mehr und mehr vor dem Islam. Im Gegenzug werden die Rechte der Christen und andersgläubigen mehr und mehr beschnitten. Muslim zu sein heißt bald mehr zu können und zu dürfen als andere, aber warum? Ist das religiöse Gefühl einer Herrn Klinsmann weniger Wert als das eines muslimischen Mitbürgers?

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