Deutscher Soldat wird für tödliche Schüsse auf Zivilisten nicht bestraft

Er tötete bei einem Zwischenfall in Afghanistan eine Frau und zwei Kinder in einem Auto – jetzt wird das Ermittlungsverfahren gegen den Bundeswehrsoldaten nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen eingestellt. Sein Verteidiger spricht von einem wichtigen Signal für den Afghanistan-Einsatz.

Offenbar kamen die Ermittler zu dem Ergebnis, dass der Oberfeldwebel des Feldjägerbataillons 350 von einem Angriff auf sich und seine Kameraden hatte ausgehen müssen. Deshalb soll er für den tödlichen Zwischenfall nicht bestraft werden.

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Ich unterstütze dieses Urteil in allen Teilen. Wenn eine Putzfrau einen Fehler macht, stinkt es auf der Toilette, wenn ein Soldat einen Fehler macht, fallen Menschen tot um. Das ist nun mal die Realität, wer die nicht verkraftet kann keine Armee unterhalten.

Trotzdem frage ich mich, wie hätte die Berichterstattung ausgesehen wenn derselbe junge Soldat in einer US amerikanischen Uniform gesteckt hätte? Sofort wäre das Bild des sadistischen Machtbesessenen US Imperators gemalt worden. Oder suche auf den Mainstreammedien nach einschlägigen Zwischenfällen mit israelischen Soldaten. Dann handelt es sich meist um den Kindermeuchelnden, eiskalt mordenden Killer ohne Gewissen und Verstand.

Was hier stattfindet ist eine ultranationalistische Volksverhetzung, gestützt durch N-TV, Spiegel und alle anderen bekannten Medien. Schon früher hieß es jeder Tritt ein Brit, jeder Stoß ein Franzos, heute sind vorrangig die amerikanischen und israelischen Soldaten die Feindbilder. Deutsche sind Gutmenschen und wie das Wort schon impliziert, könnte ein Gutmenschensoldat keine bösen Dinge machen, also- Freispruch…?!

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