Diskriminierung am Hindukusch

Da zeigt sie sich wieder, die gute alte deutsche Doppelmoral. Nein zum Krieg, aber ja zum abkassieren. Nachdem wir uns erfolgreich (so lässt uns wenigstens die Politik glauben) gegen Kampfeinsätze in Afghanistan und Irak gewehrt haben, haben unsere Verbündeten es nun endlich auch geschafft die Region mehr oder minder im Alleingang zu befrieden. Für uns bricht damit die Zeit an Kasse zu machen. Zu Heerscharen fallen deutsche Großkonzerne, flankiert von Lobbyisten mit dem Tross der deutschen Politiker in die Länder ein, um langfristige Verträge in Sachen Rüstung- Bau und Infrastruktur an Land zu ziehen.

Andererseits protestieren wir immer noch- die armen extremen Muslime, wir müssen Verständnis haben, denn diese armen Teufel haben ja gar keine andere Wahl anstatt sich in die Luft zu sprengen. Doch wenn die gute Kanzlerin unser Bundeswehrlager am Hindukusch besucht, gelten nicht etwa die üblichen Sicherheitsvorkehrungen wenn eben ein Präsident eine Krisenregion besucht. Nein, wenn unsere Frau Merkel kommt, haben mehrere Tausendene, seit Jahren loyal im deutschen Camp arbeitende Muslime Zwangsurlaub. Liebe Frau Merkel. Widerspricht dies nicht unserem ach so heiligen Anti-Diskriminierungsgesetz? Sind unter Ihrer Fuchtel eigentlich türkische Reinigungskräfte im Bundestag erlaubt? Haben Sie selbst da Angst? Oder haben Sie sich insgeheim schon eingestanden dass der Islam nicht unbedingt die friedlichste Religion der Erde ist? Wenn dem so ist, dann sagen sie es doch einfach. Schützen Sie Ihre Bürger, klären Sie auf und bekämpfen Sie Gefahrenherde offensiv.

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