ich bin dann mal in Mekka…

Wer in unserem Kulturkreis unerlaubt, bzw. ohne Ankündigung mal einfach der Arbeit fern bleibt hat keine Probleme mehr. Warum? Er ist im Anschluss für gewöhnlich arbeitslos.

Für Muslime zählt das nun offenbar nicht mehr. Nach einem Urteil des Arbeitsgerichts Köln (Az.: 17 Ca 51/08) zählt als Ausnahme, wenn „für Gläubige ein wichtiger Termin für eine Pilgerreise ansteht und sie deshalb unerlaubt im Job fehlen.“
Wie soll ich diesen weiteren Ausverkauf unserer abendländischen Kultur nun für mich interpretieren? Wann immer ich Urlaub brauche, aber keinen bekommen kann sag ich dann als Entschuldigung- „ich muss dann mal eben nach Mekka?“, oder was ist mit Juden? Wir haben knapp ein dutzend sehr wichtige Feiertage, kann ich die einfach ausleben und mit den deutschen Feiertagen kombinieren? Oder noch besser, wollen wir nicht die Religion des „frei gelebten Urlaubs“ gründen? Wir suchen uns dann einen guten Job und kommen unmittelbar nach Ende der Probezeit nicht mehr auf Arbeit, weil wir ja unseren Urlaub zelebrieren wollen. Vor Gericht erstreiten wir dann unsere Dauerhafte Lohnfortzahlung und verbringen unser restliches Leben in Gebeten auf dem Kreuzfahrtschiff Aida, das auch gleichzeitig unser Tempel wird. Wer ist dabei?

Naja, so ist das eben in einer gescheiterten MultiKulti Gesellschaft, da wird Gleichberechtigung ausgelegt als „alle Rechte für die Minderheit, die am lautesten schreit und am gefährlichsten droht“.

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