12.000.000 EUR

Zwölf Millionen (12.000.000) EUR haben sich die Vorstände der Postbank als Sonderboni gegönnt. Nicht etwa das gute Leistung diese Zahlung rechtfertigen würde, immerhin hat die Postbank im letzten Jahr schlappe 820 Mio. EUR Verlust zusammen geschustert. Nein, mit Leistung hat es nichts zu tun und das wissen die Herren auch. Schon um den kleinsten Gedanken an eine ungerechtfertigte Zahlung zu verdrängen, nennt die Postbank den Boni nun „Haltebonus“. Diese Art der Bonis ist in den angelsächsischen Ländern Gang und gäbe, um Top Manager in schlechten Zeiten zu halten. Doch was ist das angesichts der Tatsachen für eine Logik?
Man zahlt den größten Versagern der Managementriege Millionen, auf das sie doch noch ein wenig bleiben um noch mehr Schaden an zurichten?

Warum wurden die 12Mio EUR nicht auf das Personal aufgeteilt? 12Mio EUR hätten genutzt werden können, um ebenfalls in schlechten Zeiten, 1.000 Angestellte bei einem geschätzten Bruttogehalt von 3000€, 4 Monate länger zu beschäftigen. Also eben auch ein Haltebonus. Nur mit dem logischen Gedanken, das dringend benötigte Personal zu halten, bis eben die Krise vorbei ist.

Wie immer wird diesen Verbrechern in Nadelstreifen nichts passieren. Keine Ermittlungen, keine Hausdurchsuchungen wie beim normalen Bürger- nichts. Wenn man sich überlegt was bei den Bonuszahlen von Herrn Esser noch für ein juristischen Tohuwabohu veranstaltet wurde, heute aber Garnichts mehr passiert, kann man ableiten wie abgestumpft alle bereits sind.
Ich jedenfalls habe nur 3 Worte für dieses „Geschäftsgebaren“ – Betrug, Erschleichung, Untreue!

1 Kommentar

  1. Das ist einfach unglaublich…man stelle sich das mal auf dem „normalen“ Arbeitsmarkt vor!! Für mich grenzt das an ein Verbrechen und die Begründung an Volksverdummung…wenn ich schlechte Arbeit leiste erwarte ich doch nicht noch Bonus-Zahlungen.

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