Arbeitsplätze anstatt Öko

Es geht ja doch. Langsam beginnen auch die ersten Politiker darüber nachzudenken ,ob man die unglaublich kommerzialisierten, äh vernünftigen Klimaschutzziele zu Gunsten von Arbeitsplätzen zurückstellen könnte. So jetzt auch Hr. Horst Seehofer in einem offenen Brief an Frau Merkel.

Keine Frage, die Weltuntergangsmaschinerie läuft, angetrieben von Politik und Lobbyisten, rund und perfekt. Ein Schwein, wer keine Stromsparbirnen für 10€ das Stück in seiner Lampe hat. Jedes Kind weiß, dass schon in 10 Jahren in Berlin 50Grad im Schatten sind, die Pole zu traumhaften Sandstränden geworden sind und Spielzeug nur noch aus recycelten Papier sein wird, da das Öl für Plastik fehlen wird. Doch angesichts der direkten Bedrohung des Vermögens der Politiker und Lobbyisten selbst, kann man sich nun vorstellen, die Katastrophe noch einmal ein Stück auf zu schieben.

Langsam habe ich das Gefühl, dass die Natur Mitleid mit uns hat und jedesmal wenn es uns Menschen schlecht geht, wird die weltweite Klimakatastrophe einfach ausgesetzt. Das war in den 70igern schon so als es darum ging, dass eine neue Eiszeit kommt und das war in den 80zigern so als die große Smogpanik umging.

Was mich aber an dem Vorschlag beruhigt ist, dass die Okömaschinerie wahrscheinlich immer noch weniger Arbeitsplätze schafft wie die Realwirtschaft. In diesem Sinne gehe ich jetzt erst mal raus und schmeiße meinen Plastikmüll in die blaue Tonne. So hat wenigstens die Chemnitzer vollautomatische Mülltrennungsanlage (die eh Mülltonnen aller Couleur gleichzeitig verarbeitet) auch ihre Daseins Berechtigung.

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