eine Woche nach der Wahl

Eine Woche ist seit der US Präsidentschaftswahl vergangen und schon jetzt setzt in den USA eine gewisse Abkühlung der Obamania (dt. Quelle Spiegel) ein. Man realisiert in der ganzen Welt das man nichts weiter gewählt hat wie einen neuen US Präsidenten. Keinen Gott, keinen Messias, keinen Popstar – nein einfach nur ein neuer Präsident und den auch „nur“ für max. 8 Jahre. Klar, immerhin Präsident, der kann schon was bewegen, aber eben auch nicht alles. Er wird Entscheidungen treffen die für Diskussionsstoff sorgen, so wie alle anderen vor ihm auch. Er wird, so denke ich, die US Wirtschaft aus dem Dreck ziehen, das konnten die Demokraten in den USA schon immer gut. Die Außenpolitik wird wohl eher ein Rohrkrepierer, das war bei den Demokraten der USA auch schon immer so. Obamas Qualitäten sehen nicht so aus als würde er diesem Klischee wiedersprechen können. Also am Ende dasselbe wie Bush nur umgekehrt?

Da ich fest von einer massiven, über uns hereinbrechenden Rezension überzeugt bin, glaube ich auch in selber weise fest an einen neuen Boom in 4-5 Jahren. Das heißt Obama wird wohl für eine Entschuldung der USA in den nächsten 8 Jahren sorgen, sowie das sein demokratischer Vorgänger Clinton auch schon tat. Der Iran, Nordkorea und Pakistan werden uns in der selben Zeit aber wohl ordentlich die Zehen ziehen…

Oder kommt alles ganz anders? Mal sehen eins ist jedenfalls klar, die Leute haben begriffen das Obama weder den Weltfrieden, noch das Ende des weltweiten Hungers stopppen kann. Ist eben doch bloß ein Mensch. Nichtsdestotrotz war für mich der US Wahlkampf ein anschauliches Praxisbeispiel für die Romanvorlage „die Welle“…

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