Wir haben kein Geld mehr!

Nach Frankreich, Italien und Spanien breitet sich der Flächenbrand der Volkeswut nun auch nach Griechenland aus. Von den deutschen Medien, wahrscheinlich aus Angst vor Nachahmern, wird das Thema auf Sparflamme behandelt, doch die Zahlen sprechen für sich:

Zwei Millionen Beschäftigte legten am Dienstag in Griechenland die Arbeit nieder- das sind im Prinzip 2 Drittel aller Angestellten. Unter den Streikenden waren Staatsbedienstete, Lehrer, Anwälte, Journalisten. Es gab an diesem Tag weder Nachrichten noch Fernsehen. Ärzte behandelten Patienten nur in absoluten Notfällen.
Die Bevölkerung protestierte gegen die enorm gestiegene Lebenshaltungskosten „Wir haben kein Geld mehr“ waren die Rufe der Massen.

Das demokratische Regime antwortete wie man das eben tut- mit Tränengas. Natürlich wurde das mit der Anwesenheit von den bösen Radikalen begründet. Ich frage mich nur, wenn es ein Volk derart auf die Straße treibt ist klar, das man nicht nur mit lieben Transparenten durch den Stadtpark zieht. Sobald das Volk spürt das es der Regierung scheiß egal ist wie viele Demonstrieren kommt es seitens der Demonstranten eben meistens zur nächsten Eskalationsstufe- Gewalt.
Selbst ein Regime wie das der DDR hatte 1989 begriffen das mit Gewalt gegen wie auch immer motivierte Demonstranten alles nur noch schlimmer wird. Den derzeitigen europäischen Regimen scheint dieses Wissen noch zu fehlen.

Ich hoffe dass die träge deutsche Bevölkerung auch bald auf die Straße geht. Ich werde dabei sein, denn auch wir haben eigentlich kein Geld mehr!

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