KFW erneut auf Abwegen

Vor wenigen Monaten ist die KFW- Mittelstandsbank dank Steuermilliarden nur knapp einer Insolvenz entgangen. Bis auf das der Chef seinen Hut nehmen musste gab es keine großen Konsequenzen (bloß nebenbei erwähnt, ein gewöhnlicher Geschäftsführer kann für eine Insolvenz schon mal im Knast brummen).

Es schien im Umfeld der KFW auch niemanden groß zu interessieren das zum Geschäftsfeld der Bank mehr gehörte Steuergelder in den USA zu verzocken anstatt den Ursprungszweck zu erfüllen- nämlich den Mittelstand zu fördern. Der lief sich stattdessen die Hacken Wund nach einem Kredit, wenn er Glück hatte, ging was mit Vitamin B.

Nun kam heraus das wenige Stunden vor der Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers von der KFW mal noch eben 300 Millionen rüber geschoben werden. Na und? Nix passiert. Keine Hausdurchsuchung, keine Ermittlungen und auch keine Verhaftungen, da kann man sich auch schön zusammen reimen wie weit es mit unserem Justizsystem ist…

Die kleinen Hängen, die großen laufen lassen!

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