Flüchtlingsdrama?

Vor ein paar Wochen tickerte die Meldung um die Welt, das 900 Flüchtlinge aus Afrika in Italien illegal gelandet sein. Sie würden in Lagern gehalten. Es wurde alarmiert, dass dieses Jahr schon jetzt ein neuer Flüchtlingsrekord gemeldet würde. Zu dieser Zeit wurde erwähnt das noch weitere mindestens 70 Flüchtlinge auf dem Weg nach Italien sind.

Letzte Woche dann die Meldung, dass eben diese 70 Menschen auf dem Weg ertrunken wären…

Kann es sein, dass wir aus Angst vor Verlust oder Einschränkung unseres Wohlstandes hier bewusst einen Massenmord dulden? Wegschauen?

Wie geht der schöne Sonntagssatz der linken: „wehret den Anfängen?“, sind die Anfänge aber damit nicht schon lange hinter uns?

2 Kommentare

  1. Seid wann ist denn ertrinken ein Massenmord? Ist das nicht eine populistische Darstellung?

    Wie würde denn deine persönliche Lösung der Problematik aussehen? Würdest du 3-4 der Flüchtlinge bei dir aufnehmen und versorgen wollen? Bzw, wie würdest du das denn politisch bzw. humanitär lösen wollen?

  2. Ich habe keine persönliche Lösung. Aber die Gesellschaft sollte eine haben. Vorschläge zu erarbeiten ist wiederrum Aufgabe der Politik. Den Aufschrei und damit Anstoß dazu, kann jeder einzelne liefern, was ich ja tue.

    Schau mal ins Grundgesetz oder horcht mal in eure Moral, Ethik. Es ist uns nicht erlaubt zu wissen die elenden Hunde kommen und nichts dafür zu tun. Ihnen zu helfen.

    Das allermindeste ist unterlassende Hilfeleistung! Wenn wir wissen, da schwimmt ein kleiner Kahn mit 70 Mann, hatt gefälligst die Seenotrettung aus zu rücken um denen zu helfen.

    Im Anschluss muss eine Lösung her, denen hier oder eben in ihrer Heimat zu helfen.

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