Ulme, Hausvorstellung Teil II

Als nächstes, in unserer Reihe Ulme Hausvorstellung, widme ich mich unserer ersten Studentinnen WG.
Ja, meine Herren, recht gehört. Eine WG zweier, blutjunger Studentinnen, die allerding neuerlich Wert darauf legen als „studierende“, bezeichnet zu werden.
Diese beiden Exemplare behausen das Dachgeschoss, sind zwar beide supercool, aber könnten verschiedener nicht sein. Da wäre als erstes A., sie ist nett, klein, immer kunterbunt angezogen und immer lustig. Sie verfügt über ein enorm auffälliges Alleinstellungsmerkmal und das ist ihr Sprachorgan. Nicht das dies nur laut und unglaublich hochfrequent wäre, nein, es ist auch in der Lage Worte, in nie geahnter Abfolge und Geschwindigkeit auszustoßen.

Was A. angeht gibt es noch viele ungelöste Rätsel, so scheint es zum Beispiel, das während A. spricht, die benötigte Atemluft weder über Nase, noch Mund bezogen wird. Andere unbedeckte Öffnungen die diese Funktion übernehmen konnten, wurden noch nicht gesehen. Es wird somit allgemein davon ausgegangen das A. die Atemtechnik der Haut perfektioniert hat und kurz vor Rede beginn die Luftröhre einfach abgeschaltet wird.
ist dabei nicht nur die Labertante der Ulme sondern zeitgleich auch Weltreisende, Kopierkraft an der Uni, Feministin, Vegetarierin und Weißweintrinkerin.

Ihre Miethalbiererin ist nicht nur optisch das Gegenteil. Nennen wir sie S. Immer schwarz gekleidet, übellaunig, fast schon grimmiges Gesicht und auch des Öfteren ein wenig Mäkelig, ist S. eigentlich gar nicht sooo gesellschaftsunfähig wie sie erscheinen möchte. S. ist zwar feministisch, vegetarisch, Kinderhassend und selten lustig, aber man muss das Eis zu brechen wissen. Dann wird aus dem zur Faust geballten Gesicht, ganz schnell ein freundliches, interessiertes, neugieriges, junges Mädchengesicht- eines das Spaß haben will, was erleben möchte.

Aber Vorsicht ist geboten, das auflockern von S. klingt geschrieben einfacher als es denn ist. S kann man nicht gewinnen in der man ihr einen flotten Spruch angedeihen lässt. Nein, hier ist Geduld, Zeit und eine Menge Fingerspitzengefühl gefragt, denn eigentlich, so könnte man meinen, liebt S. nur Matthilda- ihr Meerschwein….

Beide zusammen sind am Ende aber doch ein tolles Team. Ihre regelmäßigen Studienzeitauftaktpartys sind regelrecht Kult, darüber hinaus sind sie auch für jeden Mist zu haben. Der aufmerksame Blogleser erinnert sich vielleicht an die ein oder andere Ausführung die auf diese beiden passt ?

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