Ausbruch aus Parsberger Spezialklinik

Seit einiger Zeit verfolge ich eine Geschichte, die sich in Parsberg abspielt. In den Medien laufen dazu immer mal ein paar Randnotizen. Angefangen hat alles mit folgender, durch ein paar Medien verbreitete Meldung:
„In Parsberg sind am Wochenende 4 Kranke aus einer Parsberger Spezialklinik ausgebrochen. 2 der Russischstämmigen Männer konnten noch am Wochenende wieder gestellt werden.“
Aus einem Krankenhaus ausbrechen? Wieso denn das bitte? Ich habe mich kurz zu dem Örtchen Parsberg informiert. Beim besten Willen aber weder in noch um Parsberg eine „Spezialklinik“ gefunden. Lediglich ein stinknormales Krankenhaus.
Vereinzelt konnte man dann weiterführende Meldungen zur Suche der weiterhin 2 Flüchtigen „Ausbrecher“ verfolgen. Dabei wurde erwähnt, dass es sich bei den Gesuchten um von einer ansteckenden Krankheit betroffene deutsch Russen handelte. Die Krankheit wäre aber im Griff und es bestünde rein gar keine Gefahr der Ansteckung für die Bevölkerung.

Vor kurzen wurde dann wiederum versteckt die Meldung publiziert, dass die noch Flüchtigen endlich gestellt wären…
Was ist denn das bitte für eine Geschichte? Ich bin bestimmt kein Verschwörungstheoretiker, aber irgendwas ist an diesen Meldungen doch faul. Denn warum versucht man zu verschleiern, dass es sich um ein Krankenhaus handelt und sagt „Spezialklinik“? Seit wann werden Erkrankte eingesperrt anstatt behandelt? Seit wann muss man aus Krankenhäusern ausbrechen? Warum wird die Krankheit nicht genannt. Ich verstehe ja das Menschen mit einer für die Bevölkerung ansteckenden Krankheit in Quarantäne gehören- somit eingesperrt werden, aber wenn doch trotz Ausbruchs keine Gefahr zur Ansteckung besteht, warum wird dann eine Fahndung ausgelöst?

Keine Ahnung, vielleicht findet Ihr ja mehr raus.

1 Kommentar

  1. Die Parsberger Klinik hat eine geschlossene Abteilung mit 30 Betten für Tuberkulosepatienten, die sich einer Behandlung entziehen wollen. In Deutschland ist die Behandlung (und Meldung) von TBC aber Pflicht. Die Männer wurden dort somit gegen ihren Willen behandelt und damit war das Verlassen der Klinik ein „Ausbruch“.
    Wenn Tuberkulose medikamentös behandelt wird, ist die Ansteckungsgefahr (Tröpfcheninfektion) sehr gering, weil es sich vermutlich nicht mehr um eine „offene“ Tuberkulose handelte (Keime im Auswurf beim Husten).
    Die Polizei war darauf bedacht, die Ausbrecher möglichst schnell zu finden, da die Krankheit durchaus wieder „offen“ werden kann, wenn der Medikamentenspiegel zurückgeht und die Patienten noch nicht vollständig geheilt waren.

    Hier eine wesentlich informativere Quelle als die üblichen: http://www.ad-hoc-news.de/Aktuelle-Nachrichten/de/17955981/(Zusammenfassung+Neu+Klinik)+Flucht+aus+Spezialklinik+

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.