die Wahrheit über den 11.Februar 2011

Der heutige 11. Februar wird in die Geschichte eingehen. Um ein Haar hätte er unser aller Leben auf immer verändert, doch eine Verkettung mysteriöser Umstände, die wohl erst in Jahren an die Öffentlichkeit dringen werden, rettete die Welt wie wir sie kennen.

Gestern, am 10. Februar, kam es zu einem heftigen Streit zwischen dem letzten starken Verbündeten des Westens im Nahen Osten- König Abdullah (Saudi Arabien) und dem US Präsidenten Obama. Der König von Saudi Arabien machte unmissverständlich klar, dass er seinem engsten Freund Mubarak, notfalls mit Waffengewalt, helfen will. Das Gespräch, bei dem Obama regelrecht „abgekanzelt“ worden sei, wurde der Presse zugespielt und bestätigt.

Nun muss man wissen, dass die Politik und Wirtschaft weltweit von einem Rücktrittsaufruf gegenüber Mubarak absah, da man auf die Gelder, das Öl und das Wohlwollen aus dem Nahen Osten angewiesen ist. Das ist der Grund warum Merkel, Obama und Co. sich außer Stande sahen den Rücktritt Mubaraks lautstark zu fordern.

Gestern Nachmittag verkündete Mubarak dann eine Ansprache für den Abend, weltweit wurde bereits sein kommender Rücktritt angenommen und verkündet. Doch es kam anders.

Mubarak trat nicht zurück, sondern übergab einen Teil der Macht an seinen Stellvertreter Suleiman. Dies vor dem heutigen Freitag, an dem wieder riesige Proteste angekündigt waren, zu tun ist eiskaltes Kalkül. Mubarak wollte die Lage im Land bewusst eskalieren lassen. Da er annehmen konnte, dass sein Militär auf der Seite des Volkes bleibt, hätte er nun die Hilfe Saudi Arabiens anfordern können um die „innere Sicherheit“ wiederherzustellen und den „Militärputsch“ abzuwenden.
Damit hätte er seine Lage stabilisiert und mit saudischer Militärhilfe sämtliche Aufstände niederschlagen können.

Während saudische Panzer in Kairo aufrücken, hätte die westliche Welt schweigen müssen, um Öl und Geld aus Saudi Arabien sicherzustellen. Nur eine kleine Kritik am saudischen König könnte einen diplomatischen Tsunami auslösen. Gleichzeitig hätte sich aber die Bevölkerung der westlichen Welt in offenem Protest mit der ägyptischen Bevölkerung solidarisiert. Es wäre ein Teufelskreis entstanden. Westliche Bürger, die offen die Ächtung der Entwicklung fordern, Politiker die dies aber glauben nicht tun zu können. Das Ganze unter der ständigen Androhung von Sanktionen seitens des Nahen Ostens.

Doch es kam anders. Zufällig starb heute, einen Tag nach seiner telefonischen Drohung gegenüber den USA, der saudische König Abdullah. Entsprechende Meldungen werden in wenigen Stunden über die Ticker gehen. Mubarak, der nun allein in weiter Flur steht, flüchtet aus Ägypten, womit eine extreme weltweite Eskalation vorerst abgewendet scheint.

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